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Die Eishockey-Saison wirft ihre Schatten voraus

Die Puckjäger des TSV Erding präsentieren sich an diesem Samstag auf dem Feneberg-Gelände im West Erding Park.

Mit Weißwurstessen und Musik geht es um 10 Uhr los. Die Nachwuchsteams werden dann ab 15 Uhr im halbstündigen Rhythmus vorgestellt, gegen 18 Uhr erfolgt die Präsentation des Gladiators Kaders, bei der alle Neuzugänge anwesend sein werden.

Die neuen Trikots, die vorab schon bei den Sponsoren Peter Ratajak (Brust), Georg Scharl (Rücken) und Georg Seeßle (Schulter) präsentiert worden sind, können ebenfalls begutachtet und zum Preis von 59 Euro bestellt werden. Jeder Käufer erhält dazu kostenlos einen Fan-Schal. In dieser Saison wird übrigens wieder mit dem dunklen Trikot daheim und dem hellen auswärts gespielt.

Den ganzen Tag können darüber hinaus Dauerkarten für die Bayernliga-Saison geordert werden.

Dauerkarten im Vorverkauf

Nachdem der Spielplan der Eishockey-Bayernliga für die Saison 2017/18 endgültig steht, starten die Erding Gladiators mit dem Dauerkartenverkauf.

Wer eine Saisonkarte bestellen will, macht dies entweder über den „Ticketing“-Link auf der Homepage www.erding-gladiators.de, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter (08122) 1808913. Im Preis enthalten sind alle Vorbereitungs- und Pflicht-Heimspiele der Erding Gladiators.

Abgeholt und auch noch gekauft werden können die Karten am Samstag, 19. August, ab 12 Uhr, bei der großen Mannschaftspräsentation auf dem Feneberg-Gelände im West Erding Park. Dort gibt es als Treueprämie zu jeder gekauften Saisonkarte einen Fanschal.

Außerdem können bei der Präsentation noch einige der Derby-Trikots der vergangenen Saison käuflich erworben werden.

Neues Fan-Forum aktiv

Fan-Initiative startet neues Forum unter gladiators-fanboard.de

Nachdem der langjährige Betreiber das bisherigen inoffizielle Fan-Forum der Erding Gladiators einschließlich der zugehörigen Domain in den Ruhestand schickt, müssen nun alle Diskussionen rund um das Erdinger Eishockey zu der neuen Adresse www.gladiators-fanboard.de umziehen.

Trotz Trainerentlassung und Auflösung der U23-Mannschaft

Abteilungsleiter Rainier Sabus sprach von einem guten Jahr. Und niemand widersprach. Vielmehr bestätigten sie ihn in seinem Amt.

Mit 120 000 Euro stand die Eishockey-Abteilung des TSV Erding vor zwei Jahren beim Hauptverein in der Kreide. Inzwischen ist es laut Schatzmeister Andreas Weigel nur noch die Hälfe. In zwei Jahren sollen die Schulden ganz getilgt sein, „vielleicht sogar schon nächstes Jahr“, sagte Rainier Sabus bei der Abteilungsversammlung am Donnerstagabend.

Diesen kühnen Blick in die Zukunft erlaubte sich der Abteilungsleiter, nachdem er zuvor über ein erfolgreiches Jahr berichtet hatte. Er freute sich über den bayerischen Vizemeistertitel, den sich die Gladiators als Zweiter der Bayernliga-Vorrunde sicherten, und über die 13 Siege in 15 Spielen mit dem neuen Trainer Thomas Vogl.

Ein Erdinger Schiri bei der Eishockey-WM

Genau zwei deutsche Schiedsrichter haben bei der kommende Woche beginnenden Eishockey-WM in Köln und Paris die Ehre, ...

... auf dem Eis zu stehen. Mit dem 23-jährigen Lukas Kohlmüller kommt einer der beiden aus Erding. Er ist jetzt schon fleißig am Schwitzen.

Es ist der Traum eines jeden Eishockey-Schiedsrichters, einmal bei der großen Weltmeisterschaft auf dem Eis zu stehen. Für den Erdinger Lukas Kohlmüller wird er kommende Woche Wirklichkeit – und dann auch noch bei der WM im eigenen Land. „Ich freue mich schon drauf. Es ist eine große Ehre, als einer von zwei deutschen Schiedsrichtern dabei zu sein“, sagt der 23-Jährige vom TSV Erding, der als Linesman zum Einsatz kommen wird. Der zweite Deutsche im Bunde ist Hauptschiedsrichter Daniel Piechaczek vom HC Landsberg.

Die WM, die in Köln und Paris stattfindet, beginnt am Freitag, 5. Mai. Die Vorbereitungen sind für Kohlmüller aber schon längst in vollem Gange. Und sie hätten kaum besser laufen können. „Ich war voll im Einsatz in den DEL-Playoffs“, sagt der Erdinger. In den Spielen eins und drei der Finalserie zwischen dem EHC München und den Wolfsburg Grizzlies stand er als Linesman auf dem Eis, in der fünften Partie war er Ersatzmann. Aber auch so spult Kohlmüller momentan das volle Programm runter – egal, ob Fitnesstudio, Laufeinheiten, Videoschulungen oder Regelkunde. Für den WM-Traum muss man eben auch schwitzen.

Erster Einsatz in Paris

Am Dienstag hebt der Flieger Richtung Frankfurt ab. „Dort haben alle Schiedsrichter und Beobachter ein Meeting“, sagt Kohlmüller. Nach diesem teilt sich der Tross auf. Die eine Hälfte reist nach Paris, die andere nach Köln. Für den Mann vom TSV Erding geht es zunächst nach Paris. „Unseren Startort wissen wir. Welche Spiele wir leiten, aber noch nicht.“ Das teile der internationale Verband, die IIHF, den Referees erst kurzfristig mit. Öffentlich bekanntgegeben werden die Schiri-Ansetzungen nur wenige Stunden vor Anpfiff.

Auch wenn das Schiedsrichter-Quartett – zwei Hauptschiris und zwei Linesmen – von Spiel zu Spiel vom Verband durchgemischt wird, entsteht unter den Referees eine enge Bindung. Schließlich ist der ganze Haufen im gleichen Hotel untergebracht. Ausgetauscht wird sich bei so einem internationalen Team in der Regel auf Englisch. „Man muss sich erst mal kennenlernen. Es gibt teils neue Kollegen, teils aber auch alte“, erzählt Kohlmüller. „In Kanada hatten wir zum Beispiel ein richtig gutes Team.“

Kanada: Ja, der Mann hat neben der deutschen höchsten Spielklasse auch schon internationale Luft geschnuppert. Bei der U 20-WM stand er bei sechs Spielen auf dem Eis, unter anderem im Halbfinale vor 15 000 Zuschauern in Montréal. Vergangene Saison wurde er zudem für das Champions-League-Finale im finnischen Oulu nominiert.

Fürs Studium bleibt keine Zeit

In Paris war Kohlmüller bislang dagegen noch nicht. Viel Zeit zum Sightseeing wird’s aber nicht geben. „Wir sind recht eingespannt mit Meetings und Schulungen. Unsere Auszeit müssen wir zum Energie sammeln nutzen, das ist wie bei den Spielern auch. Spontan kann man aber mal für ein paar Stunden in die Stadt gehen.“ In der Regel mit den Schiri-Kameraden, die zusammen meist abgeschottet im Hotel seien. „Vielleicht kommen meine Eltern auch mal“, sagt Kohlmüller. Viel Zeit werde er aber auch für sie nicht haben.

Bei all dem WM-Trubel verpasst Kohlmüller übrigens auch zuhause was, nämlich drei Wochen an der Technischen Universität in München. Dort macht der Bachelor-Absolvent im Maschinenwesen gerade im zweiten Semester seinen Master in Luft- und Raumfahrttechnik. Das alles später aufzuholen – „da ist man dann schon beschäftigt“. Während der WM ist nämlich auch dafür keine Zeit. „Das habe ich in Kanada gelernt“, sagt Kohlmüller. „Da habe ich mir auf dem Hinflug genau eine Stunde lang was anschauen können.“

Aber der Hausaufgabenberg nach dem großen Erlebnis Weltmeisterschaft ist’s schon wert. „Man muss diese Gelegenheit einfach nutzen“, sagt Kohlmüller. Weil es auch gutes Taschengeld gibt? „Für einen Studenten ist das sicher ganz gut. Aber man macht’s vor allem wegen dem Spaß“, betont der 23-Jährige. Zumal die Entlohnung nicht mit der eines Fußball-Schiedsrichters zu vergleichen sei.
Die WM beginnt in Köln mit den Duellen USA gegen Deutschland und Schweden gegen Russland. In Paris spielen Finnland gegen Weißrussland und Tschechien gegen Kanada. Dann könnte Kohlmüller zum ersten Mal auf dem Eis stehen.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr