Gladiators

Gladiators-Trainer Vogl ist stocksauer auf sein Team

„Wir brauchen Punkte, Punkte und nochmals Punkte“

Das waren vergangene Woche die Worte von Trainer Thomas Vogl, nachdem seine Gladiators mit zwei Siegen sechs Zähler eingefahren hatten. Eine Woche später macht sich Ernüchterung breit, denn es gab nur zwei magere Punkte dazu. Einem 3:2 nach Verlängerung gegen Germering folgte eine 6:7-Niederlage in Schongau – und das nach einer 6:3-Führung. Da war der Coach richtig sauer.

6:7 nach 6:3 – Am Ende fehlt Erding die Kraft

Erding Gladiators mit nur 14 Feldspielern angereist

Dramatik pur, 13 Tore und ein Stromausfall waren gestern Abend in der Schongauer Eishalle geboten. Am Ende behielten die gastgebenden Mammuts dank eines unglaublichen Schlussspurts die Punkte.

Fassungslosigkeit bei den Erding Gladiators nach der Schlusssirene. Nach einer 6:3-Führung mussten sie sich Schongau noch mit 6:7 Toren geschlagen geben (3:3, 1:0, 2:4) – und verloren zudem zwei Spieler wegen Verletzung.

„Heute könnten wir mit dem Kleinbus fahren“, scherzten die Gladiators noch, als sie sich auf den Weg nach Schongau machten. Trainer Thomas Vogl hatte nur 14 Feldspieler zur Verfügung, also nicht einmal mehr drei Blöcke. Im Tor stand Jonas Steinmann, der gleich kalt erwischt wurde.

Gladiators müssen nachsitzen

Nichts geworden ist es mit dem Dreier, ...

... den sich die Erding Gladiators am Freitagabend gegen die Wanderers Germering vorgenommen hatten. 2:2 stand es nach 60 Minuten (0:0, 1:0, 1:2). Nach dem 3:2 von Sebastian Schwarz in der Verlängerung blieben wenigstens zwei Zähler.

Die Liste der Ausfälle bei den Gladiators war nicht kürzer geworden. Im Gegenteil: Philipp Spindler musste wegen Verletzung ebenso passen wie Alex Gantschnig, der beruflich verhindert war. So waren wieder einmal die Jugendspieler gefordert, damit Trainer Thomas Vogl überhaupt drei Blöcke aufs Eis bringen konnte. Beide Teams gingen gleich voll zur Sache, und in den ersten Minuten brannte es vor beiden Toren mehrmals lichterloh. So waren die Torhüter Andreas Gerlspeck (Erding) und Martin Hauser (Germering) von der ersten Minute an gefordert.

Gladiators weiter auf Punktejagd

Zwei schlagbare Gegner

Das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison war für die Erding Gladiators wie eine Befreiung. Damit hat sich das Team von Trainer Thomas Vogl auf Rang vier nach oben katapultiert. Allerdings sind es auf Platz neun nur drei Zähler. Also müssen weiter Punkte gesammelt werden. Von der Papierform her sind die Voraussetzungen nicht schlecht, denn beide Wochenend-Gegner stehen in der unteren Tabellenhälfte. Am Freitagabend (20 Uhr) kommen die Wanderers Germering, die auf Rang elf liegen, am Sonntag (17 Uhr) geht es zum Tabellenzehnten Schongau.

Volle Punkteausbeute am Wochenende

Platz 4 für die Erding Gladiators

„Endlich haben wir ein Sechs-Punkte-Wochenende“, freute sich Gladiators-Trainer Thomas Vogl. Das 2:1 in Moosburg und das 9:2 gegen Pegnitz bedeuteten zugleich den Sprung auf Tabellenplatz vier.

„Ich bin sehr, sehr, sehr glücklich über den Sieg“, sagte Gladiators-Coach Vogl nach dem knappen 2:1 in Moosburg. Der EVM, erstmals in Bestbesetzung, trat nämlich alles andere als ein Tabellenletzter auf. Vor allem Torwart Thomas Hingel bot eine überragende Partie. „Der hat super gehalten, wir haben immerhin 62 Schüsse abgefeuert“, analysierte Erdings Trainer. „Aber wir haben es ihm ab und zu auch leicht gemacht, weil wir zu unkonzentriert im Abschluss waren.“

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 Höchstadter EC 13 38
2 ESC Dorfen 13 30
3 HC Landsberg 13 25
4 TSV Peissenberg 14 22
5 EV Füssen 14 22
6 TSV Erding 13 21
7 ESC Geretsried 13 21
8 ESV Buchloe 13 20
9 EHF Passau 13 18
10 EA Schongau 13 18
11 EC Pfaffenhofen 13 13
12 Wanderers Germering 13 11
13 EV Moosburg 13 9
14 EV Pegnitz 13 8
Stand: 19.11.2017 ohne Gewähr