Gladiators

Maximale Ausbeute, aber kein Ertrag

Es ist eine verrückte Bayernliga-Saison

Vorletztes Wochenende hatten die Erding Gladiators null Punkte geholt, waren aber nur um einen Platz in der Tabelle abgerutscht. Vergangenes Wochenende klappte es mit der Maximalausbeute von sechs Zählern. Trotzdem bleibt die Truppe von Trainer Topi Dollhofer auf Rang sieben, mit lediglich zwei Punkten Vorsprung auf Platz acht.

Nach dem hart erkämpften 6:3 gegen Bad Kissingen meinte Erdings Coach: „Nachdem wir in den letzten Wochen einige nicht so gute Spiele hatten, hat die Mannschaft die richtige Reaktion gezeigt.“ Obwohl die Wölfe mit einem kleinen Kader angereist waren, seien sie immer gefährlich gewesen: „Wir wollten Druck machen und das Tempo hochhalten, was in den ersten beiden Dritteln gut gelungen ist. Da hätten wir höher führen müssen.“ In der vergangenen Woche sei viel gesprochen und hart gearbeitet worden, erklärte Dollhofer. Er habe daraufhin auch einige Umstellungen vorgenommen. So war etwa die neu formierte erste Reihe mit Daniel Krzizok, Philipp Michl und Florian Zimmermann für vier Treffer zuständig. „Wenn die drei zusammenspielen, da ist was los“, meinte der Gladiators-Trainer grinsend.

Gladiators erfüllen die Pflichtaufgabe beim Schlusslicht

Das ging leichter als gedacht.

Die Erding Gladiators haben am Sonntagaend bei Schlusslicht EV Pegnitz einen nie gefährdeten 9:2-Sieg (4:1, 3:1, 2:1) eingefahren und damit ein Sechs-Punkte-Wochenende verbucht.

Es war ein eher trostloses Bild, das sich beim Warmmachen im Nieselregen bot. Im Gegensatz zu den Erdingern, die mit Jonas Steinmann lediglich einen Torwart dabei hatten, standen Gastgeber Pegnitz zwei Keeper zur Verfügung – dafür allerdings nur zehn Feldspieler. Die Gladiators dagegen hatten ihren bewährten Kader zur Verfügung.

Und es dauerte nur knapp vier Minuten, da lagen die Schützlinge von Trainer Topias Dollhofer auch schon in Führung – Tobias Feilmeier hatte zum 1:0 getroffen. Aber die Antwort der stets wacker und ausgesprochen fair kämpfenden Pegnitzer kam nahezu postwendend. Die Gäste brachten den Puck nicht aus ihrem Drittel, und Pierre Kracht stocherte die Scheibe schließlich zum 1:1 ins Netz (6.). Die Gladiators – stürmisch angefeuert von acht mitgereisten Fans – zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und schossen innerhalb von sieben Minuten eine klare Drei-Tore-Führung heraus. Florian Zimmermann brachte Erding 2:1 in Führung (8.), Marco Deubler verwertete einen Feilmeier-Pass zum 3:1 (12.), und Philipp Spindler schloss eiskalt zum 4:1 ab (15.).

Bissige Erdinger zähmen bärenstarke Wölfe

Gladiators versöhnen Publikum

Nach zuletzt schwachen Vorstellungen feierte die Truppe von Trainer Topi Dollhofer am Freitagabend einen hart erkämpften 6:3-Sieg (2:0, 1:1, 3:2) gegen die Wölfe des EC Bad Kissingen.

Trainer Topi Dollhofer hatte nach den jüngsten enttäuschenden Auftritten seiner Gladiators die Reihen ein wenig umgestellt. Im ersten Block stürmte diesmal Philipp Michl an der Seite des Duos Krzizok/Zimmermann, und das sollte sich schnell bezahlt machen. Nach gut fünf Minuten traf Daniel Krzizok zum 1:0 – nach Vorarbeit von Zimmermann und Michl. Marco Deubler spielte diesmal an der Seite des Duos Fischer/Feilmeier, und diese Formation war für das 2:0 verantwortlich (10.). Tobias Feilmeier hatte mit einem raffinierten Rückhand-Schlenzer EC-Torwart Benjamin Dirksen düpiert. Und fast hätte Feilmeier sogar das 3:0 nachgelegt, aber Dirksen hielt bravourös.

6 Punkte werden angepeilt

Glühwein- und Feuerzangenbowleverkauf während des Spiels

Nach der Nullnummer vergangenes Wochenende stehen die Erding Gladiators jetzt ein wenig unter Zugzwang. Das bedeutet: Im heutigen Heimspiel gegen den EC Bad Kissingen (20 Uhr) sowie am Sonntag beim EV Pegnitz (17.30 Uhr) müssen möglichst viele Zähler eingefahren werden.

Das vergangene Woche mit den Niederlagen gegen Miesbach (2:5) und Dorfen (1:6) schmerzt noch immer. Vor allem die Art und Weise wie verloren wurde, hat nachdenklich gemacht. In der Abwehr glichen die Gladiators mehr einem Schwimm- als einem Eishockeyverein, der Sturm war an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. „Wenn wir das mit der Defensive wieder hinkriegen, dann klappt's auch in der Offensive wieder", hatte Erdings Trainer Topi Dollhofer am Sonntagabend analysiert. Heute Abend nun geht es in der heimischen Arena gegen den Tabellenfünften Bad Kissingen. Der Aufsteiger lag eine Zeitlang sogar auf Rang zwei, ist aber zuletzt ein wenig abgerutscht – ähnlich die die Gladiators.

Schwache Defensive bremst Offensive

Es war der 14. Oktober, der 4. Spieltag in der Eishockey-Bayernliga stand auf dem Programm. Die Erding Gladiators fegten die Dorfener Eispiraten mit 6:1 Toren vom Eis. „So kann man ein Spiel nicht anfangen“, schimpfte damals ESC-Trainer John Samanski, denn sein Team lag nach vier Minuten schon 0:2 zurück. Acht Wochen später genau das umgekehrte Bild. Diesmal bejubelten die Isenstädter einen 6:1-Erfolg und Erdings Trainer Topi Dollhofer kritisierte den „schwachen Start“ seiner Truppe, die nach gut acht Minuten schon 0:3 zurücklag. Ihm gegenüber saß bei der Pressekonferenz allerdings nicht mehr Samanski als Trainerkollege, sondern Tobi Brenninger.

Der ESC Dorfen hatte vergangene Woche seinen Coach gefeuert. „Es war eine Schieflage entstanden und wir mussten tätig werden“, erklärte ESC-Präsident Emil Rudolf. Eishockey-Chef Manfred Detterbeck sprach von einer „schweren Woche“, aber letztlich sei es „die richtige Entscheidung“ gewesen. Und jetzt sei die Mannschaft gefordert.

nächstes Heimspiel

Dez
16

18:00 - 20:30
Gladiators

banner onlineticketing

anstehende Termine

Dez
16

18:00 - 20:30
Gladiators

Dez
21

20:00 - 22:30
Gladiators

Dez
23

18:00 - 20:30
Gladiators

Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 EV Füssen 19 42
2 HC Landsberg 19 40
3 EHC Königsbrunn 19 33
4 EC Bad Kissingen 17 32
5 TSV Peissenberg 19 31
6 EHF Passau 18 30
7 TSV Erding 19 30
8 EHC Klostersee 18 29
9 TEV Miesbach 19 28
10 ESC Geretsried 19 25
11 ERV Schweinfurt 19 24
12 ESC Dorfen 18 21
13 EA Schongau 18 18
14 EV Pegnitz 17 4
Stand: 09.12.2018 ohne Gewähr