Höchster Sieg der Saison

Ziemlich geknickt schlichen die Erding Gladiators am Sonntagabend nach dem ersten Drittel gegen den EV Pegnitz in die Kabine. Nach einer indiskutablen Vorstellung lagen sie verdient mit 0:1 Toren zurück. Am Ende aber hatten sie die Partie nach zwei entfesselten Dritteln 9:2 (0:1, 5:0, 4:1) gewonnen.

Die Pegnitzer hatten neben zwei Torhütern nur 14 Feldspieler zur Verfügung, also nicht einmal drei Blöcke. Mehr hätten die Erdinger nach dem Ausfall von Philipp Spindler auch nicht zur Verfügung gehabt, hätte der Coach nicht auf drei Jugendspieler zurückgreifen können.

In der ersten Viertelstunde spielte sich nicht viel Spektakuläres vor beiden Toren ab. Und dann lagen plötzlich die Gäste vorne. Bei einem Gewühl vor dem Gladiators-Tor brachten die Erdinger selbst bei fünf Versuchen den Puck nicht weit genug weg, und prompt schlenzte Daniel Krieger den Puck zum 1:0 für Pegnitz ins Netz (16.).

Nach diesem grottenschlechten Drittel gab es Redebedarf. Und Trainer Vogl schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Zudem stellte er die Sturmreihen ein wenig um, und prompt lief es. In der 24. Minute traf Daniel Krzizok im Spiel Vier gegen Vier zum 1:1.Vier Minuten später schob Philipp Michl nach toller Vorarbeit von Dominik Retzer den Puck am leeren Tor vorbei, und wiederum nur zwei Minuten danach scheiterte Stefan Hiendlmeyer bei einem Alleingang an Müller. Aber keine Minute später lagen die Gladiators in Führung. Mit dem Rücken zum Tor stehend schlenzte Krzizok den Puck mit der Rückhand unter die Latte. Und nur 57 Sekunden später durfte schon wieder gejubelt werden: Im Fallen setzte Kilian Steinmann den Puck zum 3:1 ins Netz – und freute sich über sein erstes Bayernligator. Das war noch nicht alles im zweiten Drittel. In der 38. Minute erhöhte Florian Zimmermann auf 4:1, und nur 79 Sekunden später jagte Marco Deubler die Scheibe in Überzahl zum 5:1 ins Netz.

Im Schlussdrittel ging das muntere Scheibenschießen zunächst weiter. Innerhalb von nur 118 Sekunden schraubten Lars Bernhardt, Simon Pfeiffer und Krzizok das Resultat auf 8:1. Pegnitz kam zwar durch Aleksandrs Kercs noch zum 2:8 (53.), aber das letzte Wort hatten die Gladiators mit dem 9:2 durch Michl (55.).

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 Höchstadter EC 13 38
2 ESC Dorfen 13 30
3 HC Landsberg 13 25
4 TSV Peissenberg 14 22
5 EV Füssen 14 22
6 TSV Erding 13 21
7 ESC Geretsried 13 21
8 ESV Buchloe 13 20
9 EHF Passau 13 18
10 EA Schongau 13 18
11 EC Pfaffenhofen 13 13
12 Wanderers Germering 13 11
13 EV Moosburg 13 9
14 EV Pegnitz 13 8
Stand: 19.11.2017 ohne Gewähr