„Da Fisch und da Feile“ sind Gladiators

Das „Münchner Auto“ fährt in Zukunft nach Erding

Die Gladiators haben für die neue Saison in der Eishockey-Bayernliga mit Florian Fischer und Tobias Feilmeier zwei neue Stürmer von den Germering Wanderers verpflichtet.

„I glaabs ja ned, da Fisch und da Feile“, sagte Gladiators-Torwart Andreas Gerlspeck, als er am Donnerstagabend zum Sommertraining erschien und die zwei neuen Teamkameraden entdeckte. „Wir hätten’s auch nicht geglaubt“ meinte das Duo grinsend, bevor es eine herzliche Begrüßung gab.

Der 25-jährige Fischer ist ein waschechter Erdinger und durchlief beim TSV auch den ganzen Nachwuchs, ehe er für vier Jahre nach Moosburg abwanderte. Nach einem Oberliga-Jahr bei den Gladiators war er zwei Jahre in Dorfen und zuletzt eine Saison in Germering. Der 28-jährige Feilmeier ist gebürtiger Landsberger, war im Nachwuchs in seiner Heimatstadt sowie in Kaufbeuren und Augsburg aktiv. Seite 2009 spielt er ununterbrochen in der Bayernliga, war in Schongau, Pfaffenhofen, Lindau, Dorfen und Germering. Seine starke Bilanz: In 326 Bayernligaspielen verzeichnete Feilmeier 377 Scorerpunkte. Fischer bringt es bislang auf 192 Punkte bei 167 Bayernligaeinsätzen.

Nach dem Abstieg der Germeringer war klar, dass sich das Duo anders orientieren würde. „Wir haben uns umgehört und wollten unbedingt im Großraum München bleiben“, erzählt Fischer. Wohnen doch beide Stürmer in der Landeshauptstadt. Während der 25-Jährige in Neubiberg bei der Bundeswehr beschäftigt ist, arbeitet Feilmeier als Zahntechniker in Poing. „Der entscheidende Kontakt kam jetzt über den Dany (Gladiators-Stürmer Daniel Krzizok; Anm. d. Red.) zustande“, berichtet Fischer.

Das Gerücht, dass beide ein unzertrennliches Duo seien, amüsiert die zwei. „Lustigerweise hat bei uns nie einer bei einem von uns allein angefragt, immer hat es geheißen: Wo fährt das ,Münchner Auto’ in der neuen Saison hin“, meint Feilmeier schmunzelnd. „Das mit der Fahrgemeinschaft hat sich in Dorfen ergeben“, ergänzt der 28-Jährige. „Und weil es bei uns auch auf dem Eis blind verstehen, warum sollen wir das auseinanderreißen?“ In Erding passe das „Gesamtpaket“, sind beide überzeugt: „Das Umfeld ist super, und wir kennen die Mannschaft.“

Die beste Saison habe er damals in Lindau erlebt, als er Meister in der Bayernliga geworden ist, erinnert sich Feilmeier. Für Fischer dagegen war „das erste Jahr in Dorfen das beste, da hat alles gepasst“. Und das schlechteste Jahr? Da müssen beide nicht lange nachdenken: „Letzte Saison in Germering. Sowas haben wir noch nie erlebt.“ Nach guter Vorbereitung und einem starken Punktspielauftakt „ist alles komplett den Bach runter gegangen“. Die Mannschaft habe keine Disziplin und kein Teamgefüge mehr gehabt, es sei drunter und drüber gegangen, und am Ende stand der Abstieg.

„Mit den Gladiators ist ein Platz unter den ersten Acht Pflicht“, sagt Fischer selbstbewusst, der seine alt bewährte Rückennummer 17 tragen wird. Feilmeier wird mit der 42 auflaufen, nachdem seine Wunsch-Nummer 24 bereits an Lukas Krämmer vergeben ist. „Ich bin überzeugt, dass wir viel Spaß haben und vorne mitspielen werden“, glaubt der 28-Jährige. Und das „Münchner Auto“ will seinen Anteil dazu beitragen.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 EV Füssen 4 12
2 EC Bad Kissingen 4 8
3 TEV Miesbach 4 8
4 ERV Schweinfurt 4 8
5 TSV Erding 4 7
6 EHC Klostersee 4 6
7 ESC Dorfen 3 5
8 EA Schongau 3 5
9 HC Landsberg 4 5
10 EHF Passau 3 4
11 TSV Peissenberg 3 3
12 EHC Königsbrunn 4 3
13 ESC Geretsried 3 1
14 EV Pegnitz 3 0
Stand: 14.10.2018 ohne Gewähr