Hoffnungsvolles Nachwuchs-Quartett

Youngsters hoffen: "Wir wollen natürlich so viele Einsätze wie möglich haben!"

Mit einer guten Mischung aus alten und jungen Spielern wollen die Erding Gladiators in die kommende Bayernliga-Saison gehen. Gerade die Förderung des eigenen Nachwuchses hat sich die Eishockey-Abteilungsleitung auf die Fahne geschrieben. Umso mehr freut sich Erdings Eishockey-Chef Rainier Sabus darüber, dass ein hoffnungsvolles Nachwuchs-Quartett den Gladiators erhalten bleibt: Die Berndt-Brüder Dennis und Tim, Jonas Huber und Michael Zollo werden auch in der Bayernliga das grün-weiße Trikot tragen.

In der abgelaufenen Landesliga-Saison sammelten die Eigengewächse erste Erfahrungen im Seniorenbereich. „Eigentlich habe ich mehr gespielt als erwartet“, bekennt Huber, und Tim Berndt meint: „Stimmt. Ist mir genau so gegangen.“ Dabei war das Quartett ziemlich arg vom Verletzungspech gebeutelt. So kam Stürmer Dennis Berndt lediglich auf elf Spiele und verbuchte 2 Scorerpunkte (1 Tor + 1 Assist), Angreifer Zollo, der punktlos blieb, spielte 13 Mal, Verteidiger Huber stand 22 Mal im Kader bei 4 Punkten (1 + 3), und Offensivkraft Tim Berndt brachte es auf 25 Einsätze bei 11 Punkten (6 + 5).

„Bei mir war es umgekehrt wie beim Jonas“, erzählt Tim Berndt. Er war zu Anfang der Saison verletzt, aber zum Ende hin lief es für ihn perfekt. Huber dagegen war am Anfang immer dabei und fiel zum Saisonende hin aus. Dennis Berndt war sogar mehrfach verletzt, ähnlich wie Stürmer Zollo, den auch jetzt gerade wieder eine langwierige Verletzung plagt.

Nicht zu unterschätzen war von der körperlichen Belastung her die Tatsache, dass alle Spieler auch in der U23 eingesetzt worden waren und zum Teil dreimal am Wochenende ran mussten. „Der Hammer war das eine Wochenende, als wir mit den Gladiators am Freitag in Bad Kissingen und am Sonntag in Schweinfurt waren und dazwischen am Samstag in Selb“, erzählt Huber lachend. „Und bei allen drei Spielen hatten wir nur zehn Feldspieler zur Verfügung.“ Dass die Vier auch weiter in der U23 spielen wollen, das sei für sie klar. „Spielen, was der Körper hergibt“, sagt Tim Berndt grinsend.

Auf die Bayernliga freuen sie sich alle Vier. „Erstens die neue Liga und zweitens endlich ein klarer Spielplan, mit Freitag/Sonntag-Rhythmus“, meint Dennis Berndt. Dass es für sie eine Liga höher deutlich schwerer wird, das sehen sie gelassen, scheuen aber die Herausforderung nicht. „Wir wollen natürlich so viele Einsätze wie möglich haben“, erklärt Zollo, „auch wenn wir wissen, dass wir als Youngster noch keine großen Ansprüche stellen können“. Dennoch hoffen sie, den Durchbruch zu schaffen, gemäß der Eishockey-Weisheit: „Es gibt keine jungen und alten Spieler, sondern nur gute und schlechte.“

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