Böse Überraschung für die Erdinger Eishackler

Die Gladiators mussten am Freitagabend beim ESC Geretsried nach komplett verschlafener Anfangsphase eine nicht erwartete 4:7-Niederlage (1:5, 1:0, 2:2) einstecken.

Eigentlich war nach gut einer Viertelstunde schon alles gelaufen, denn die Gladiators lagen zu diesem Zeitpunkt bereits 1:5 zurück. Natürlich waren die Erdinger ersatzgeschwächt, neben Christian Mitternacht fielen kurzfristig noch Philipp Michl, Simon Pfeiffer und Philipp Spindler aus, so dass Trainer Dollhofer nicht einmal drei komplette Blöcke zur Verfügung hatte. Und natürlich machte es auch keinen großen Spaß, bei Nieselregen und Nebel unter freiem Himmel zu spielen. Aber einige Akteure im grün-weißen Trikot agierten deutlich unter Normalform.

Die River Rats, die ihre bisherigen Heimspiele gewonnen hatten, nahmen die Einladung dankend an. Bereits nach 35 Sekunden war es Klaus Berger, der freistehend Geretsried in Führung brachte. In der 7. Minute hatten die Gladiators Überzahl, doch wieder jubelten die Gastgeber: Christian Heller war der Torschütze. Und als dann die River Rats Überzahl hatten, erhöhte Benedikt May auf 3:0 (10.). Nur 50 Sekunden später erzielte Florian Fischer zwar den Anschlusstreffer, aber das Aufbäumen der Gladiators blieb aus. Im Gegenteil: In der 16. Minute sorgen Ondrej Horvath und May mit zwei Toren innerhalb von nur 33 Sekunden für die Vorentscheidung.

Ganz so wollten sich die Gladiators dann aber doch nicht abschießen lassen. Im zweiten Drittel jetzt ein anderes Bild. Endlich nahmen die Erdinger den Kampf an und übten tatsächlich Druck aus auf die Geretsrieder, die angesichts der deutlichen Führung ein wenig nachlässiger wurden. In der 22. Minute tankte sich Verteidiger Mathias Jeske durch, und nach Doppelpass mit Tobias Feilmeer drückte er den Puck zum 2:5 über die Linie. Die Gladiators waren die überlegene Mannschaft, aber wirklich zwingende Torchancen sprangen trotz deutlicher Bemühungen nicht heraus.

Im Schlussdrittel keimte dann sogar kurzzeitig Hoffnung auf, als Fischer in Überzahl auf 3:5 verkürzte (50.). Doch gut fünf Minuten später nutzten die River Rats ihrerseits eine Überzahl zum 6:3 durch Dominic Fuchs. Das war die endgültige Entscheidung. Erdings Coach nahm noch seinen Torwart heraus, aber Martin Köhler schoss zum 7:3 ins leere Tor. Den Schlusspunkt setzte zwar drei Sekunden vor Schluss Marco Deubler mit dem 4:7, aber jubeln wollte bei den Gladiators keiner mehr. Zu groß war die Enttäuschung.

Statistik:
Tore: 1:0 (1.) Berger (Horvath, Rizzo), 2:0 (7.) Heller (Englbrecht, Rizzo/4-5), 3:0 (10.) May (Fuchs, Hüsken/5-4), 3:1 (11.) Fischer (Krzizok), 4:1 (16.) Horvath (Berger), 5:1 (16.) May (Köhler), 5:2 (22.) Jeske (Feilmeier, Deubler), 5:3 (50.) Fischer (Schwarz, Jeske/5-4), 6:3 (56.) Fuchs (Köhler, May/5-4), 7:3 (60.) Köhler (May, Englbrecht/5-6), 7:4 (60.) Deubler (Schwarz, Krzizok)
Zuschauer: 500
Strafminuten: Geretsried 8, Erding 10.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 EV Füssen 11 25
2 EC Bad Kissingen 11 23
3 HC Landsberg 11 19
4 TSV Peissenberg 11 19
5 EHC Königsbrunn 11 18
6 ERV Schweinfurt 11 18
7 EHF Passau 11 18
8 TSV Erding 11 17
9 TEV Miesbach 11 14
10 ESC Dorfen 10 14
11 EHC Klostersee 11 14
12 ESC Geretsried 11 13
13 EA Schongau 10 10
14 EV Pegnitz 9 3
Stand: 11.11.2018 ohne Gewähr