Unruhe bei den Gladiators-Gegnern

Ein ganz wichtiges Wochenende steht den Erdinger Eishacklern bevor. Es warten nämlich zwei Mannschaften, die in der Tabelle hinter den Gladiators liegen. Mit zwei Siegen könnte man sich Luft verschaffen im Kampf um Platz acht. Aber es sind zwei sehr unangenehme Gegner, bei denen es diese Woche turbulent zuging.

Heute Abend um 20 Uhr erwarten die Gladiators in der Erdinger Eissporthalle den TSV Miesbach. Der Oberliga-Absteiger hat ganz klar einen Platz im oberen Tabellendrittel zum Ziel. Im Hinspiel mussten sich die Gladiators 5:6 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Da lief bei den Miesbachern noch alles rund. Mittlerweile ist der TEV auf Platz neun abgerutscht, hat allerdings nur drei Zähler weniger als die Gladiators auf dem Konto.

Aber es gibt Unruhe bei den Oberländern, denn Martin Zahora, zweitbester Scorer im Team nach Bohumil Slavicek, steht nicht mehr im Kader. Nach Querelen mit Trainer Simon Steiner hat er den Club verlassen und ist zurück in seine Heimat Tschechien. „Seit Anfang der Saison hatte der Trainer ein Problem mit mir“, schrieb Zahora ins Miesbacher Fan-Forum. Der Vorstand wollte, dass er noch bis 30. November bleibt, doch vergangenen Sonntag in Geretsried stand er schon nicht mehr im Kader. Trainer Steiner sagte in einem Interview, dass der Tscheche nicht die erhoffte Leitung gebracht habe. Geärgert habe ihn, dass er via WhatsApp vom Zahoras Abgang erfahren habe.

Unruhe gibt es auch beim Sonntagsgegner Dorfen, der während der Woche Trainer John Samanski entlassen hat.

„Ich weiß nicht, ob das jetzt gut oder schlecht für uns ist“, sagt Erdings Trainer Topi Dollhofer, der weiß: „Beide Teams hätten mehr Potenzial und gehören unter die ersten Acht.“ Der Gladiators-Coach muss auch an diesem Wochenende noch auf Christian Mitternacht und Lars Bernhardt verzichten, „und ein paar Spieler kränkeln noch“. Er hofft aber dennoch auf einen starken Kader und auch darauf, dass Neuzugang Andreas Schmelcher am Sonntag in Dorfen eingesetzt werden kann.

Dollhofer geht auf alle Fälle selbstbewusst in dieses schwierige Wochenende. „Beide Teams sind zwar in Schlagdistanz, aber sie stehen hinter uns“, sagt Erdings Banden-Chef. „Also muss unser Ziel sechs Punkte sein.“

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr