Langsam werden sich Erdings Eishackler wohl selbst unheimlich

Die Gladiators haben am Sonntagabend 5:4 (1:1, 3:1, 1:2) beim HC Landsberg gewonnen und damit aus den letzten acht Spielen 24 Punkte geholt.

Beide Teams waren vor dieser Partie schon für die Oberliga-Verzahnungsrunde qualifiziert, entsprechend locker und entspannt gingen sie das Spiel an. Während aber die Landsberger mit ihrer besten Besetzung antraten, wurden bei den Gladiators die angeschlagenen Sebastian Lachner und Dominik Wagner geschont, Tobias Feilmeier war zudem erkrankt.

Umso erstaunlicher war, dass die Erdinger die von Beginn an stürmisch anrennenden Riverkings gut im Griff hatten und dann gleich kalt erwischten. Nach einem feinen Zuspiel von Marco Deubler brachte Philipp Spindler sein Team in der 5. Minute 1:0 in Führung. Landsberg drückte ein wenig aufs Tempo, und Erding hatte Glück, als Daniel Menge Erdings Torwart Jonas Steinmann schon überzogen hatte, den Puck aber aus spitzem Winkel ans Außennetz setzte (9.). Dann aber Glück für die Gastgeber: Daniel Rossi schloss ab, und der Puck prallte von der Kreuzecklatte ins Feld zurück (12.). Zwei Minuten später fiel jedoch der 1:1-Ausgleich. Von Menge erstklassig aufgelegt brauchte Dennis Neal nur noch den Schläger hinzuhalten.

Zu Beginn des Mitteldrittels waren die Riverkings in der Abwehr ziemlich desorientiert, was die Gladiators eiskalt ausnutzten. Spindler war nach 63 Sekunden zum 2:1 erfolgreich, und Florian Fischer setzte den Puck zum 3:1 in den Winkel (24.). HCL-Trainer Randy Neal nahm eine Auszeit, um seine Truppe wieder aufzurütteln. Doch es half zunächst nichts, denn schlitzohrig erhöhte Daniel Krzizok auf 4:1 nach einem Abpraller von hinter dem Tor (32.). Landsberg machte jetzt Druck, aber Jonas Steinmann stand zunächst einem Torerfolg im Weg. Gegen die allein auf ihn zulaufenden Tyler Wiseman (33.) und Menge (37.). Machtlos war er aber beim 2:4 durch Neal (38.).

Die Riverkings legten im Schlussdrittel los wie die Feuerwehr, aber mit viel Routine, ein bisschen Glück und einem starken Torwart als Rückhalt hielten die Erdinger den Angriffen stand. Und plötzlich hieß es 5:2. Nach tollem Zupiel von Krzizok jagte Andreas Schmelcher den Puck ins Netz – und enthielt sich an alter Wirkungsstätte des Jubels.

Aber schließlich wurde es doch nochmal spannend. Sven Gäbelein verkürzte auf 3:5 (56.), und jetzt warfen die Riverkings alles nach vorne. Menge traf 14 Sekunden vor Schluss zum 4:5, aber zu mehr reichte es nicht mehr.

Statistik:
Tore: 0:1 (5.) Spindler (Deubler, Lorenz), 1:1 (14.) Neal (Menge, Vogl), 1:2 (22.) Spindler (Fischer, Lorenz), 1:3 (24.) Fischer (Spindler, Deubler), 1:4 (32.) Krzizok (Michl, Zimmermann), 2:4 (38.) Neal, 2:5 (51.) Schmelcher (Krzizok, Spindler), 3:5 (56.) Gäbelein (Wiseman), 4:5 (60.) Menge (6-5)
Zuschauer: 1005
Strafminuten: Landsberg 8, Erding 6.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
0 EC Bad Kissingen 0 0
0 ESC Dorfen 0 0
0 TSV Erding 0 0
0 ESC Geretsried 0 0
0 EHC Klostersee 0 0
0 EHC Königsbrunn 0 0
0 HC Landsberg 0 0
0 TEV Miesbach 0 0
0 EHF Passau 0 0
0 TSV Peißenberg 0 0
0 EC Pfaffenhofen 0 0
0 EA Schongau 0 0
0 ERV Schweinfurt 0 0
0 EHC Waldkraiburg 0 0
(0) (ESV Buchloe) (0) (0)
Stand: 09.07.2019 ohne Gewähr