Die Oberliga-Verzahnungsrunde kann kommen

Im letzten Spiel der Bayernliga-Vorrunde besiegten die Erding Gladiators gestern Abend die Schongau Mammuts klar mit 10:3 Toren (4:1, 2:1, 4:1).

Den besseren Start erwischten die Gäste. Milan Kopecky fing an der Mittellinie einen Pass ab und schlenzte den Puck gleich in Richtung Erdinger Tor, weil er zum Wechseln fahren wollte. Was er dabei gar nicht mitbekam war, dass die Hartgummischeibe so tückisch versprang, dass Torwart Jonas Steinmann ins Leere griff (4.). Wenig später hatten die Mammuts Überzahl. Doch Philipp Spindler lief ein Break, bei dem er von hinten umgerissen wurde. Den fälligen Penalty verwandelte der 38-Jährige souverän zum 1:1 (9.). Nach einer knappen Viertelstunde zeigten die Gladiators, dass sie nicht nur Unter- sondern auch Überzahl können. Im Powerplay jagte Daniel Krzizok den Puck zum 2:1 unter die Latte (15.). Und weil’s so schön war, fiel beim nächsten Überzahlspiel das 3:1 mit nahezu dem gleichen Spielzug, und wieder war Krzizok der Torschütze (17.). Schongaus Trainer Roman Mucha nahm eine Auszeit, doch besser wurde das Spiel seiner Mannschaft nicht. Im Gegenteil: 52 Sekunden vor Drittelende staubte Sebastian Lachner zum 4:1 ab – sein erster Saisontreffer.

In der Anfangsphase des zweiten Abschnitts hatten die Gladiators erneut Überzahl. Krzizok schlenzte den Puck zum 5:1 in den Winkel (22.) und hatte so innerhalb von sieben Minuten seinen Hattrick perfekt gemacht. Auch die Mammuts hatten ihre Powerplay-Möglichkeiten, einmal spielten sie sogar 90 Sekunden mit Fünf gegen Drei, doch waren sie im Abschluss viel zu harmlos. Dann aber klappte es doch mit einem Überzahltor durch Kopecky (32.). Und das muntere Toreschießen im Powerplay ging weiter: Florian Fischer wuchtete den Puck zum 6:2 ins Netz (36.).

Mit einem Pfostenschuss von Philipp Michl endete das zweite Drittel (37.), mit einem Pfostenschuss von Krzizok begann das dritte (44.). Dann drehten die Gladiators in einer fairen Partie nochmal richtig auf, und zogen durch Simon Pfeiffer (50.), Lars Bernhardt (52.) sowie Michl (54.) auf 9:2 davon, wobei ein Tor schöner als das andere war. Schongau kam zum 3:9 durch Sebastian Schattmaier (54.). Aber kurz danach machte Florian Zimmermann in Überzahl das zweistellige Ergebnis perfekt (57.), und mit dem 10:3 war der Erdinger Torhunger gestillt.

Statistik:
Tore: 0:1 (4.) Kopecky, 1:1 (9.) Spindler (P/4-5), 2:1 (15.) Krzizok (Zimmermann, Michl/5-4), 3:1 (18.) Krzizok (Zimmermann, Michl/5-4), 4:1 (20.) Lachner (Zimmermann, Michl), 5:1 (22.) Krzizok (Schwarz/5-4), 5:2 (32.) Kopecky (Muzik/5-4), 6:2 (36.) Fischer (Lachner, Feilmeier/5-4), 7:2 (50.) Pfeiffer (Rossi/5-3), 8:2 (52.) Bernhardt (Deubler, Feilmeier), 9:2 (54.) Michl (Zimmermann, Schwarz), 9:3 (54.) Schattmaier, 10:3 (57.) Zimmermann (Krzizok, Michl/5-4)
HSR: Manuel Vorgeitz
Zuschauer: 650
Strafminuten: Erding 12, Schongau 18.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr