Und werden nicht belohnt

Einen großen Kampf haben die Erding Gladiators am Sonntagabend dem EHC Waldkraiburg geboten, der letztlich nicht belohnt wurde. Mit 5:4 Toren (2:2, 2:2, 1:0) ging der Sieg letztlich an die Gastgeber – mit viel Glück in der Schlussphase.

Die Gladiators kamen nach dem 7:0-Kantersieg gegen Landsberg mit breiter Brust, die Löwen traten jedoch nach dem 7:2-Erfolg in Königsbrunn nicht minder selbstbewusst auf. Entsprechend forsch begannen die Platzherren und schnürten die Gäste – auch bedingt durch zwei Strafzeiten – in ihrem Drittel ein. Während Erdings Torwart Jonas Steinmann Schwerstarbeit leisten musste, hatte sein Gegenüber Kevin Yeingst nichts zu tun.

Doch dann nahm die Partie Fahrt auf. Die erste Gladiators-Chance hatte nach einer Einzelleistung Daniel Krzizok, er scheiterte jedoch an Yeingst (11.). Nur eine Minute später stand es 1:0 für Waldkraiburg, als ein Schrägschuss von Tobias Thalhammer unter der Latte einschlug. Dann die erste Überzahl für die Gladiators, und Tobias Feilmeier versenkte den Puck gekonnt zum 1:1 (15.). Zwei Minuten danach lag Erding sogar in Führung, als sich Yeingst von Christian Mitternacht mit einem Schuss ins kurze Eck überraschen ließ. Doch vom Bully weg stürmten die Löwen nach vorne, und Michael Guft-Sokolov hämmerte den Puck zum 2:2 ins Netz. Wieder hatte Steinmann keine Chance.

Im zweiten Abschnitt wurde es ein mitreißender Kampf auf hohem Tempo mit wenig Unterbrechungen, der stets fair blieb. In der zweiten Überzahl gingen die Gladiators wieder in Führung. Nach perfektem Rückpass von Krzizok drückte Florian Zimmermann den Puck zum 3:2 über die Linie. Doch innerhalb von nur 30 Sekunden kippte die Partie. Die Erdinger warteten auf den Icing-Pfiff des Linesman, hatten die Scheibe eigentlich sicher, ließen sie sich jedoch abjagen, und Bobby Chaumont bedankte sich mit dem 3:3. Dann kollektiver Tiefschlaf bei den Gladiators, und Dennis Ladigan hatte keine Mühe, zum 4:3 für die Löwen zu vollstrecken. In der 38. Minute die dritte Überzahl für Erding – und das dritte Powerplay-Tor. Erneut traf Zimmermann, diesmal kam der Pass von Philipp Michl.

Im Schlussabschnitt entschärfte Steinmann zunächst mit einer Wahnsinns-Parade einen Schuss von Povilas Verenis, war dann aber machtlos gegen den Schuss von Daniel Hämmerle zum 5:4 (48.). Die letzten Minuten waren ein verzweifeltes Anrennen der Gladiators auf das Löwen-Gehäuse, die mit einer Riesenportion Glück und einem starken Yeingst den knappen Sieg über die Zeit retteten.

Statistik:
Tore/Assists: 1:0 (Thalhammer (Chaumont, Verenis), 1:1 (15.) Feilmeier (Fischer, Lorenz/5-4), 1:2 (17.) Mitternacht (Spindler, Fischer), 2:2 (17.) Guft-Sokolov (Hradek), 2:3 (29.) Zimmermann (Krzizok), 3:3 (34.) Chaumont (Hämmerle), 4:3 (36.) Ladigan (Rimbeck, Hradek), 4:4 (38.) Zimmermann (Michl, Krzizok/5-4), 5:4 (48.) Hämmerle (Chaumont)
Zuschauer: 700
Strafminuten: Waldkraiburg 10, Erding 8.

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