Sechs-Punkte-Wochenende für die Gladiators.

Nach dem 2:1 beim EHC Klostersee besiegten die Erdinger am Sonntagabend in einer tollen Partie den TSV Peißenberg 6:3 (1:0, 1:1, 4:2).

Im Vergleich zum Freitag waren bei den Gladiators Sebastian Lachner und Philipp Michl mit dabei. So ließ das Trainergespann Dollhofer/Vogl mit vier Sturmreihen beginnen, wobei Florian Zimmermann eine Doppelschicht schob. Die Erdinger waren in der Anfangsphase leicht überlegen, hatten jedoch keine wirklich guten Chancen. Die größte Möglichkeit zur Führung hatten sie in Überzahl, doch hatten sie zweimal im Abschluss Pech. In der 14. Minute war es dann aber soweit. Philipp Michl spielte Daniel Krzizok in zentraler Position vor dem Tor frei, und dessen Handgelenkschuss schlug genau im Winkel ein. In der Folge wurden die Peißenberger deutlich offensiver, und vor allem von Manfred Eichberger ging stets Gefahr aus. Aber Torwart Jonas Steinmann hielt tadellos.

In den zweiten Abschnitt starteten die Peißenberger in Überzahl, aber die Gastgeber überstanden die zwei Minuten unbeschadet. Wenig später erkämpfte sich Marco Deubler den Puck, passte ihn auf Zimmermann, und der legte ein Solo zum 2:0 hin, das alleine schon das Eintrittsgeld wert war. Aber die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und hielten die flotte Partie weiter offen. Dann erneute Überzahl für Peißenberg, und drei Sekunden, bevor die Strafe abgelaufen war, schlug ein Schrägschuss von Daniel Clairmont zum 1:2 ein (30.). Die Gäste blieben in der Folge am Drücker und hatten jetzt mehr vom Spiel. Erst die Schlussphase des zweiten Durchgangs gehörte wieder den Erdingern, die aber nicht nachlegen konnten.

War die Partie schon von der ersten Minute an spannend, im dritten Drittel sollte sie noch spannender werden. Es begann mit einer Überzahl für die Gladiators, die wie aus dem Bilderbuch kombinierten – Krzizok schloss schließlich zum 3:1 ab (44.). Aber wieder kam Peißenberg zurück – und wie. Zunächst saßen zwei Erdinger auf der Strafbank. Einer kam zurück, der zweite hatte noch neun Sekunden, da brachte Clairmont den Puck zum 2:3 im TSV-Tor unter (48.). Und nur 51 Sekunden später verwertete Florian Barth einen Querschläger zum 3:3. Jetzt ging es mit hohem Tempo rauf und runter. In der 55. Minute aber ein Doppelschlag der Gladiators. Erst landete eine abgefälschte Bogenlampe von Tobias Feilmeier zum 4:3 im Netz – ein äußerst kurioser Treffer, der zu diesem Spiel passte – und nur elf Sekunden später legte Marco Deubler das 5:3 nach. Mit einem Schuss ins leere Tor setzte Florian Fischer 50 Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt zum 6:3.

Statistik:
Tore: 1:0 (14.) Krzizok (Michl, Schwarz), 2:0 (24.) Zimmermann (Deubler, Mitternacht), 2:1 (30.) Clairmont (M. Barth, Eichberger/5-4), 3:1 (44.) Krzizok (Zimmermann, Schwarz/5-4), 3:2 (48.) Clairmont (Eichberger/5-4), 3:3 (49.) Fl. Barth (Baloch), 4:3 (55.) Feilmeier (Wagner, Spindler), 5:3 (55.) Deubler (Lachner), 6:3 (60.) Fischer (Feilmeier, Spindler/5-6)
HSR: Denis Miel
Zuschauer: 550
Strafminuten: Erding 10, Peißenberg 6.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 12 33
2 TEV Miesbach 12 24
3 EHC Klostersee 12 22
4 EV Füssen 12 21
5 EC Bad Kissingen 12 19
6 HC Landsberg 12 18
7 EHC Waldkraiburg 12 15
8 TSV Erding 12 12
9 EHC Königsbrunn 12 10
10 TSV Peissenberg 12 6
Stand: 17.02.2019 ohne Gewähr