Trotzdem zufriedene Gesichter am Sonntagabend

Dem 2:1 beim EHC Klostersee ließen die Gladiators ein 6:3 gegen Peißenberg folgen und haben damit den Anschluss wieder hergestellt. Wenn man davon ausgeht, dass der SC Riessersee Erster bleibt, dann muss man mindestens Fünfter werden, um in die Playoffs zu kommen. Die Erdinger haben sich dank des Sechs-Punkte-Wochenendes vom letzten Platz auf den siebten Rang vorgearbeitet.

„Es war ein sehr laufintensives und auch taktisch intensives Spiel“, fasste Gladiators-Trainer Topi Dollhofer die Partie in Grafing zusammen. „In der Offensive lief es bei beiden Teams nicht rund, dafür stand beide Defensivreihen gut, und auch beide Torhüter waren gut.“ Sein Gegenüber Dominik Quinlan bekannte dagegen: „Ich bin ein bissl angefressen, denn wir haben nicht so gut gespielt, wie wir das können.“ Vor allem mit seiner Offensive ging er hart ins Gericht, die aus dem Spiel heraus nicht getroffen hatte. Der zwischenzeitliche Ausgleich fiel durch einen Penalty. „Das Powerplay war eine Katastrophe“, schimpfte der EHC-Coach. „Wir müssen einfach wieder zurück zu den Basics, dann fallen die Dinger auch wieder rein.“

Und Quinlan wurde umgehend bestätigt, denn seine Truppe gewann am Sonntag 10:0 beim EHC Königsbrunn.
Da hatten die Gladiators schon weitaus mehr Mühe, bis der TSV Peißenberg in die Knie gezwungen war. „Es ist ärgerlich, dass wir nicht mindestens einen Punkt mitgenommen haben“, meinte Peißenbergs Trainer Sepp Staltmayr. Wir haben nicht schlecht gespielt, nie aufgehört, haben nach dem 1:3 verdientermaßen das 3:3 gemacht, und dann das Spiel wieder aus der Hand gegeben.“ Seine Mannschaft könne derzeit nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen, kritisierte Staltmayr und verwies auf der Freitagsspiel, als Peißenberg gegen Landsberg 3:1 führte und sich 3:4 geschlagen geben musste.

„In dieser Runde haben alle Mannschaften eine hohe Qualität, da schießt du keinen ab“, sagte Dollhofer, ergänzte dann aber schmunzeln, als er auf dem Bildschirm im VIP-Raum das 10:0 von Klostersee in Königsbrunn sah: „Normalerweise.“ Die Peißenberger hatten in dieser Woche ihr drittes Spiel. „Deshalb haben wir mit vier Sturmreihen angefangen, um das Tempo hoch zu halten, und haben im letzten Drittel auf drei Reihen reduziert, um offensiv mehr zu bewegen“, erklärte der Gladiators-Coach. „Aber es ging ja nicht ganz so gut los.“ Nach dem 3:1 glich Peißenberg innerhalb von nur 51 Sekunden aus. „Es ist nicht das erste Mal, dass wir zwei Tore innerhalb kürzester Zeit bekommen“, kritisierte Dollhofer, der aber dann ein positives Wochenend-Fazit zog: „In beiden Spielen war es am Schluss eng, wir haben beide gewonnen, und das ist gut für uns.“

Am Wochenende steht nun das „Kissingen-Doppel“ auf dem Programm, mit dem Heimspiel am Freitag und der Auswärtspartie am Sonntag. Die Wölfe haben drei Punkte mehr auf dem Konto als die Gladiators und sind Fünfter. Eine gute Chance also für die Erdinger Puckjäger, weiter Boden gut zu machen.

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