Erdinger Puckjäger verlieren beim TEV Miesbach

Wie erwartet nichts zu holen gab es für die Erding Gladiators am Freitagabend beim TEV Miesbach. Der Tabellenzweite der Oberliga-Verzahnungsgruppe gewann mit 7:3 Toren (2:1, 3:0, 2:2) – allerdings etwas zu hoch.

Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten. Erdings Trainer Topi Dollhofer hatte 18 Feldspieler zur Verfügung, er ließ folglich mit vier Sturmreihen und drei Verteidigerpaaren agieren. Die Gladiators begannen um ein Vielfaches konzentrierter als zuletzt in Bad Kissingen, als sie schnell in Rückstand gerieten. Und die Gäste hatten sogar die erste Chance, als Geburtstagskind Florian Zimmermann alleine vor TEV-Torwart Anian Geratsdorfer auftauchte, aber knapp drüber schoss. Danach bestätigte sich wieder einmal die alte Weisheit: Wenn du die Tore vorne nicht machst, kriegst du sie hinten rein. Ein einziger Zuordnungsfehler in der Gladiators-Defensive reichte Miesbach zum 1:0 durch Felix Feuerreiter (11.). Wenig später hatte Florian Fischer nach toller Vorarbeit von Tobias Feilmeier den Ausgleich auf dem Schläger, traf jedoch nur den Pfosten (13.), Quasi im Gegenzug landete der Puck bei Florian Gaschke, der aus der Drehung das 2:0 erzielte. In der 18. Minute die erste Erdinger Überzahl, und nach perfektem Zuspiel von Philipp Michl vollstreckte Daniel Krzizok zum 1:2 (18.). Aufregung, nur eine Minute später, als der Puck nach einem Gewühl im Erdinger Tor lag. Aber der Hauptschiedsrichter gab den Treffer nach Rücksprache mit seinen Linesmen nicht: Tor verschoben.

Das zweite Drittel hätte für Erding gar nicht ungünstiger beginnen können, denn nach einer Kette von Fehlern traf Florian Feuerreiter bereits nach 56 Sekunden zum 3:1. Jetzt hatten die Miesbacher die Partie voll im Griff, und als Athanassios Fissekis nicht angegriffen wurde, erhöhte er mühelos auf 4:1 (29.). Die einzige echte Chance für die Gladiators hatte Mathias Jeske, als er ganz alleine auf Geratsdorfer zulief, aber vergab (32.). Als sich die Gladiators in der 35. Minute auskontern ließen und Max Meineke den Puck zum 5:1 ins leere Tor schob, war das die Vorentscheidung.

Doch die Gladiators ließen sich im Schlussdrittel nicht hängen und kamen nach dem zweiten Powerplay-Tor von Krzizok (53.) sowie einem Treffer von Marco Deuibler (57.) bis auf 3:5 heran. Als dann Erding den Torwart vom Eis nahm, traf Michael Grabmaier zum 6:3, und Gaschke legte sogar noch das 7:3 nach, was allerdings zu viel des Guten war.

Statistik:
Tore/Assists: 1:0 (11.) Fe. Feuerreiter (Fissekis, Czaika), 2:0 (14.) Gaschke (Meineke, Deml), 2:1 (18.) Krzizok (Michl, Schwarz/5-4), 3:1 (21.) Fl. Feuerreiter (Gaschke), 4:1 (29.) Fissekis (Gaschke), 5:1 (35.) Meineke (Gaschke), 5:2 (53.) Krzizok (Michl, Zimmermann/5-4), 5:3 (57.) Deubler (Jeske, Schwarz), 6:3 (60.) Grabmaier (Kokoska/5-6), 7:3 (60.) Gaschke (Kokoska, Grabmaier)
Zuschauer: 450
Strafminuten: Miesbach 14, Erding 10.

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