Zerfahrene Partie zwischen den Gladiators und Königsbrunn

Am Ende mussten sich die gastgebenden Gladiators 3:5 (2:3, 0:0, 1:2) geschlagen geben.

Die Pinguine aus Königsbrunn sind zur Zeit personell arg gebeutelt. So standen nur zwölf Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen. Im Tor stand Donatas Zukovas. Bei den Gladiators fehlte neben dem aus privaten Gründen verhinderten Trainer Topi Dollhofer der erkrankte Florian Zimmermann. Seinen Platz in der ersten Sturmreihe an der Seite des Duos Krzizok/Michl nahm Kilian Steinmann ein. Am Anfang befürchteten die heimischen Fans schon das Schlimmste, denn wie zuletzt gegen Füssen lagen die Erdinger schnell in Rückstand: Hennig Schütz hatte freistehend zum 1:0 für Königsbrunn getroffen (3.).

Danach sorgte erst einmal das Schiedsrichtgespann mit einigen merkwürdigen Entscheidungen auf beiden Seiten dafür, dass kein rechter Spielfluss aufkommen konnte. So nach und nach bekamen die Gladiators die Partie aber in den Griff, allerdings präsentierte sich EHC-Keeper Zukovas von seiner stärksten Seite und war erst einmal nicht zu bezwingen. Als dann die Pinguine Überzahl hatten, jagte Dominic Auger den Puck zum 2:0 ins lange Eck (18.). Aber nur 55 Sekunden später durften die Gladiators endlich jubeln: Philipp Michl scheiterte bei einem Solo, und den Abpraller verwertete Daniel Krzizok zum 1:2 (19.). Weitere 23 Sekunden danach glich Andreas Schmelcher mit einem satten Schuss zum 2:2 aus, aber wiederum nur 36 Sekunden später schoss Paul Siegler die Pinguine wieder in Führung.

Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gehörte den Gastgebern, aber trotzdem hätten eigentlich die Gäste in Führung gehen müssen. Viermal liefen sie alleine aufs Erdinger Tor zu, doch scheiterten Nicolas Neuber (28., 36.) und Jeffrey Szwez (29.) am glänzend reagierenden Torwart Jonas Steinmann, und Ralf Rinke wurde von Schmelcher mit einem Foul gestoppt. Nach einem weiteren regelwidrigen Angriff handelte sich Erdings Lukas Krämmer schließlich eine Matchstrafe ein (36.). In der 39. Minute jubelten die Königsbrunner – aber zu früh. Torschütze Rinke hatte den Puck angenommen, als er noch auf der Strafbank stand.

Dann stand es aber doch 4:2 für Königsbrunn, als Siegler ein Break in Unterzahl erfolgreich abschloss (45.). Nur 25 Sekunden später verkürzte Krzizok jedoch auf 3:4. In der Folge konnten die Gladiators eine fünfminütige Überzahl nicht nutzen. Die Erdinger warfen in der Schlussphase zwar noch einmal alles nach vorne, mussten aber neun Sekunden vor Schluss durch Siegler mit einem Schuss ins leere Tor noch das 3:5 hinnehmen.

Statistik:
Tore/Assists: 0:1 (3.) Schütz (Auger, Neuber), 0:2 (18.) Auger (Szwez, Rinke/5-4),1:2 (19.) Krzizok (Michl), 2:2 (19.) Schmelcher (Deubler), 2:3 (20.) Siegler, 2:4 (45.) Siegler (4-5), 3:4 (45.) Krzizok (Wagner, Schmelcher), 3:5 (60.) Siegler (Auger/5-6)
HSR: Marius Voigt
Zuschauer: 450
Strafminuten: Erding 8 + 10 (K. Steinmann) + 5 + Matchstrafe (Krämmer), Königsbrunn 12 + 10 (Rinke)

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