Das war ein Debakel für den TSV Erding

Das befürchtete Debakel wurde für die Erding Gladiators am Sonntagabend das Gastspiel beim SC Riessersee. Der unangefochtene Spitzenreiter der Verzahnungsrunde war um mehr als eine Klasse besser, gewann mit 9:1 Toren (5:0, 2:0, 2:1) und hat sich die Oberligazugehörigkeit damit vorzeitig gesichert.

Von der ersten Minute an war deutlich, dass es ein Kampf mit ungleichen Waffen ist. Hier die Garmischer Profitruppe, ergänzt mit einigen Münchner DEL-Spielern wie zum Beispiel Jakob Mayenschein und Tobi Eder, dort die Erdinger Amateure. die noch dazu ersatzgeschwächt waren. Unter anderem fehlten Philipp Michl, Lars Bernhardt und Lukas Krämmer.

Die Riesserseer hatten vom Anpfiff weg beste Einschusschancen im 30-Sekunden-Takt, und nach gerade einmal 84 Sekunden zappelte der Puck nach einem Schuss von Victor Östling auch schon zum 1:0 im Erdinger Netz. In der 5. Minute visierte Eder noch den Pfosten an, ehe er 60 Sekunden später zum 2:0 traf. Nachdem Florian Vollmer in der 8. Minute den Puck an Jonas Steinmann vorbei zum 3:0 ins Netz gesetzt hatte, nahm Trainer Topi Dollhofer eine Auszeit. Am einseitigen Spielverlauf änderte sich nichts. Aber zumindest brachten die Erdinger den ersten Schuss aufs SCR-Tor, doch traf Philipp Spindler nur die Latte (15.). Die Riesserseer wirbelten weiter und erhöhten bis zur Pause durch zwei Überzahltore von Eder (15.) und Philipp Wachter (20.) auf 5:0.

Im zweiten Abschnitt ging dass muntere Garmischer Toreschießen zunächst weiter. Leon Müller (23.) und Eder (26.) schraubten das Resultat auf 7:0. Erst jetzt ging der Gastgeber ein wenig vom Gas, und prompt kamen nun auch die Gladiators zu Möglichkeiten. Die größte hatte Tobi Feilmeier, scheiterte jedoch an Torwart Daniel Fießinger – einem weiteren Münchner Förderlizenzspieler (27.).

Zwei Ziele hatten die Gladiators im Schlussdrittel noch: Mindestens einen Treffer erzielen und nicht zweistellig verlieren. Das erste Ziel war in der 44. Minute erreicht, als Philipp Spindler einen Feilmeier-Pass zum 1:7 ins Tor setzte. Beim zweiten wurde es eng, denn Florian Imminger (52.) und Östling (59.) schraubten das Resultat auf 9:1, ehe die Schlusssirene die Gladiators erlöste.

Statistik:
Tore/Assists: 1:0 (2.) Östling (Mayenschein), 2:0 (7.) Eder (Heiß, Kaisler), 3:0 (8.) Vollmer (Maurer), 4:0 (15.) Eder (Vollmer, Maurer/5-4), 5:0 (20.) Wachter (Heiß/5-4), 6:0 (23.) Müller (Ehliz), 7:0 (26.) Eder (Mayenschein, Federolf), 7:1 (44.) Spindler (Feilmeier, Jeske), 8:1 (52.) Imminger (Östling), 9:1 (59.) Östling (Mittermaier).
Zuschauer: 950
Strafminuten: Riessersee 2, Erding 12.

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