Zum sechstenmal in Serie sind die Erding Gladiators leer ausgegangen

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen musste die Truppe von Trainer Topi Dollhofer beim HC Landsberg am Freitagabend eine 1:4 (0:1, 0:2, 1:1)-Niederlage einstecken. 

Der Gladiators-Coach hatte seinen kompletten Kader dabei und die Sturmreihen umgestellt. Daniel Rossi spielte mit dem Duo Krzizok/Zimmermann zusammen, Marco Deubler, Tobi Feilmeier und Philipp Michl bildeten die zweite Reihe, und die dritte Angriffsformation bestand aus Florian Fischer, Sebastian Lachner und Philipp Spindler. Mit dieser Aufstellung lief es recht gut, auch wenn die Landsberg Riverkings bereits nach knapp sieben Minuten durch Verteidiger Tobias Wedl 1:0 in Führung gingen. Dabei hatte Erdings Torwart Jonas Steinmann zunächst überragend gerettet, als er den Winkel verkürzte, kam aber dann nicht mehr rechtzeitig ins Tor zurück, und so schlug der Puck letztlich unhaltbar ein. Die große Chance zum 1:1 hatte Florian Zimmermann in der 10. Minute, als er auf HCL-Torwart Christoph Schedlbauer zulief, dabei jedoch unfair gestoppt wurde. Der Landsberger erhielt eine Strafe, doch die Überzahl brachte nichts ein.

In der ersten Hälfte des zweiten Abschnitts waren die Gladiators klar die bessere Mannschaft. Die Dollhofer-Schützlinge hatten jetzt Möglichkeiten in Serie. Doch Daniel Krzizok (21.), Rossi (21.), Zimmermann (21., 27.) und Michl (22.) scheiterten an Schedlbauer, während Deubler den Puck am leeren Tor vorbeisetzte (25.). Auf der Gegenseite schoss Sven Currmann von der blauen Linie aufs Gladiators-Gehäuse, und Jonas Steinmann ließ den Puck zum 2:0 für Landsberg durchrutschen (29.). Dieser Treffer hinterließ Spuren bei den Gladiators. Jetzt bekamen die Riverkings die Partie wieder besser in den Griff, benötigten aber beim 3:0 erneut Erdinger Hilfe. Die Gladiators liefen nämlich voll in einen Konter, den Dejan Vogl erfolgreich abschloss. Wenige Sekunden vor Drittelende wäre den Gästen fast der Anschlusstreffer gelungen, doch Fischer vergab in Überzahl.

Der Schlussabschnitt begann gut für die Erdinger Puckjäger, denn Rossi verkürzte auf 1:3. Jetzt machten die Gladiators Druck, woraufhin HCL-Coach Randy Neal eine Auszeit nahm und sein Team wieder wachrüttelte. Dennoch blieben die Gäste zunächst am Drücker. Zimmermann hatte im Abschluss Pech (49.). Prompt fiel auf der Gegenseite das 4:1, als Thomas Fischer aus dem Gewühl heraus erfolgreich war (52.). Im Gegensatz zu den letzten Spielen steckten die Gladiators aber nicht auf und kämpften unverdrossen weiter. Doch wie von der ersten Minute an hatten sie Probleme, den Puck in dem von Schedlbauer hervorragend gehüteten Tor unterzubringen. Spindler (53.), Zimmermann (55.) sowie Lachner (58.) vergaben, und damit war eine weitere Gladiators-Niederlage besiegelt.

Statistik:
Tore/Assists: 1:0 (7.) Wedl (Vogl, Menge), 2:0 (29.) Currmann (Kerber, Wiseman), 3:0 (36.) Vogl (Geisberger), 3:1 (43.) Rossi (Zimmermann, Krzizok), 4:1 (52.) Fischer (Kerber)
Zuschauer: 750
Strafminuten: Landsberg 8, Erding 4.

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