3 Punkte im Derby gesichert

Am Freitag war die Truppe von Trainer Topi Dollhofer zwar noch leer ausgegangen, beim HC Landsberg gab es eine 1:4-Niederlage, doch war da schon ein Aufwärtstrend erkennbar. Am Sonntag dann platzte der Knoten. In heimischer Arena wurde der EHC Waldkraiburg deutlich mit 8:3 Toren geschlagen.

„In Landsberg haben mir die Jungs richtig leid getan“, sagte Dollhofer bei der Pressekonferenz nach dem Waldkraiburg-Spiel. „Nach den vielen negativen Erlebnissen in den letzten Wochen war die Leistung da schon deutlich besser.“ Dennoch habe es wieder nicht gereicht, in der Chancenauswertung sei die Verunsicherung noch deutlich gewesen. Gegen Waldkraiburg habe man dann bei der Mannschaft einen ganz anderen Willen gespürt. Obwohl man den 1:1-Ausgleich aus klarer Abseitsposition habe hinnehmen müssen und Mitte des zweiten Drittels 1:2 in Rückstand geraten war, sei die Truppe danach nicht auseinandergefallen. „Anders als zuletzt haben wir diesmal unsere Überlegenheit auch in Tore ummünzen können“, stellte der Gladiators-Coach fest. „Das Meiste spielt sich halt im mentalen Bereich ab, denn die Jungs können es ja nicht komplett verlernt haben.“ Habe sein Team zuletzt fast immer zwei, drei schnelle Gegentore kassiert, so sei es diesmal andersrum gelaufen, mit drei Treffern zwischen der 32. und 38. Minute zum 4:2.

Sein Gegenüber Alexei Piskunov nahm die Niederlage und den damit verbundenen Abstieg in die Bayernliga nach drei Oberligajahren locker. „Die Finanzen reichen nicht mehr für die Oberliga, und jetzt starten wir halt in der Bayernliga einen Neuanfang“, meinte er. „Für so einen kleinen Verein wie Waldkraiburg ist Oberliga auf lange Sicht nicht möglich.“ Ein Sieg sei in Erding durchaus möglich gewesen, denn „bis zum 2:1 waren wir die bessere Mannschaft“. Aber dann habe seine Mannschaft drei individuelle Fehler gemacht und aufgehört, zu spielen. „Das geht nicht, dass man sich in einem Derby so präsentiert“, kritisierte Piskunov. „Im dritten Drittel habe ich das Körperspiel total vermisst.“

Sein Gegenüber Dollhofer durfte dagegen endlich wieder einmal zufrieden sein. „Wir freuen uns vor allem für die Zuschauer, die uns immer die Stange gehalten haben, über den Sieg“, merkte der Gladiators-Coach noch an. „Auch bei den Auswärtsfahrten sind immer viele dabei. Danke dafür.“ Zwei Spiele stehen in dieser Saison noch auf dem Programm, am Freitag in Peißenberg und am Sonntag gegen den EHC Klostersee. Dollhofer verspricht: „Wir wollen beide Spiele gewinnen.

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