Der Schwung ist zum Abschluss wieder da

Die Schützlinge von Trainer Topi Dollhofer gewannen am Freitagabend mit 4:1 Toren (2:0, 0:1, 2:0) beim TSV Peißenberg. Am Sonntag um 18 Uhr beenden die Gladiators die Saison mit dem Heimspiel gegen den EHC Klostersee, der noch dringend Punkte braucht, um in die Playoffs einzuziehen.

Ziemlich ersatzgeschwächt waren die Gladiators zum letzten Auswärtsspiel der Saison nach Peißenberg gereist, denn fünf Stammspieler fielen aus. Also waren die Nachwuchsspieler gefordert. Folglich dürfte in Peißenberg die jüngste Erdinger Mannschaft in dieser Saison aufgelaufen sein, denn mit Xaver Magg (20), Basti Cramer (18), Paul Wallek (17) und Kilian Steinmann (17) waren gleich vier Youngster dabei.

Beide Teams gingen die Partie eher ruhig an, zum Saisonausklang wollte sich offenbar keiner mehr weh tun. Mathias Jeske (5.) und Florian Fischer (6.) hatten die ersten Möglichkeiten für die Gladiators, auf der Gegenseite musste Torwart Andreas Gerlspeck in der 7. Minute richtig zupacken. Zum ersten Mal jubeln durften die Gäste: In der 12. Minute spielten sich Philipp Michl und Florian Fischer im Doppelpass durch die Peißenberger Abwehrreihen, und Michl schloss zum 1:0 ab. Vier Minuten später stand es 2:0 für die Gladiators, als Daniel Rossi einen Pass von Marco Deubler per Direktabnahme ins Netz setzte. Damit war ein ruhiges erste Drittel, bei dem es nur eine Strafzeit gegen die Gastgeber gab, beendet.

Im zweiten Drittel gab es dann zwar einige Strafen mehr, dennoch blieb die Partie stets fair. In der 24. Minute eine Doppelchance für Erding: Nach tollem Doppelpass scheiterte Fischer an Florian Barth, als Michl dann nachsetzte, wurde er gefoult, doch die Überzahl für die Gladiators brachte nichts ein. Wenig später waren die Peißenberger wieder im Spiel, als Moritz Birkner in Überzahl zum 1:2 einschoss. Kurz darauf fast der Ausgleich, doch Gerlspeck rettete (30.) und verhinderte das 2:2 in der 37. Minute mit einer spektakulären Rettungstat. Auf der Gegenseite konnte sich Florian Barth ebenfalls einigemale auszeichnen, Die größte Tat vollbrachte er bei einem Unterzahl-Break von Michl (40.).

Der Schlussabschnitt gehörte den Peißenbergern, die die Gladiators phasenweise in ihrem Drittel richtig einschnürten. Doch die Erdinger Defensivarbeit war diesmal fehlerlos, und als Philipp Spindler nach schöner Kombination zum 3:1 einschoss, war das die Vorentscheidung (53.). Den Schlusspunkt setzte aber einer der Erdinger Youngster: Als Peißenberg in der letzten Minute bei Überzahl den Torwart vom Eis nahm, schlenzte Wallek den Puck zum 4:1 ins leere Tor und freute sich über seinen ersten Bayernligatreffer.

Statistik:
Tore/Assists: 0:1 (12.) Michl (Fischer, Lorenz), 0:2 (16.) Rossi (Deubler), 1:2 (28.) Birkner (Malzatzki, Mooslechner/5-4), 1:3 (53.) Spindler (Lorenz, Michl), 1:4 (60.) Wallek (4-6). – Zuschauer: 350. – Strafminuten: Peißenberg 4, Erding 10.

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