Mit einer Niederlage verabschieden sich die Gladiators

Gegen den EHC Klostersee gab es am Sonntagabend ein 4:7 (1:3, 1:1, 2:3). Entscheidend war die mangelnde Chancenauswertung der Dollhofer-Truppe. Die Gäste hatten dagegen eine nahezu hundertprozentige Ausbeute.

Es war ein miserabler Start für die Gastgeber, denn die ersten drei Schüsse auf das von Jonas Steinmann gehütete Gladiators-Tor waren drin, und schon nach gut vier Minuten lagen die Klosterseer 3:0 vorne. Bernd Rische traf in Überzahl (3.), Matthias Baumhackl aus kurzer Distanz (4.) und Nikolai Quinlan wieder in Überzahl (5.). Der Unmut der Erdinger Fans richtete sich aber nicht etwa gegen die eigene Mannschaft, sondern gegen Hauptschiedsrichter Michael Fischer, der Strafen wie am Fließband verteilte – anfangs vornehmlich gegen die Gladiators. Die überstanden dann eine 3:5-Unterzahl, und ab diesem Zeitpunkt lief es bei den Gastgebern besser. Jetzt entfachten sie Druck, und im Fallen traf Philipp Michl zum 1:3 (9.). Die Erdinger setzten nach und schnürten die Grafinger phasenweise in ihrem Drittel ein. Nur mit viel Glück konnte Torwart Dominik Gräubig einen weiteren Gegentreffer verhindern.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts belagerten die Erdinger das Grafinger Gehäuse, hatten auch zweimal Überzahl, doch der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Die Klosterseer beschränkten sich zwangsläufig aufs Kontern. Keeper Gräubig war es zu verdanken, dass die EHC-Führung nicht schon dahin war. Seine spektakulärste Tat vollbrachte er in der 33. Minute, als Michl allein vor ihm auftauchte. In der 36. Minute war er aber dann doch geschlagen, als im Erdinger Powerplay ein Schlagschuss von Christian Mitternacht zum 2:3 ins Netz rauschte. Aber dann schaute die Gladiators-Defensive tatenlos zu, als Vitus Gleixner über links durchmarschierte und den Puck zum 4:2 für Klostersee unter die Latte setzte (39.).

Zu Beginn des dritten Drittels fiel ein Querschläger genau vor den Schläger von Jens Glombitza, der aus kurzer Distanz zum 5:2 einschoss. Doch die unermüdlich kämpfenden Gladiators steckten nicht auf und kamen in Überzahl durch Marco Deubler zum 3:5 (47.). Aber exakt 60 Sekunden später erhöhten die Gäste durch Simon Roeder auf 6:3. Als Erding den Torwart vom Eis nahmen, traf Philipp Quinlan zum 7:3 (58.). Den letzten Treffer der Saison markierte aber Tobis Feilmeier 29 Sekunden vor Schluss zum 4:7.

Statistik:
Tor/Assists: 0:1 (3.) Rische (5-4), 0:2 (4.) Baumhackl, 0:3 (5.) N. Quinlan (Gleixner, Hördt/5-4), 1:3 (9.) Michl (Feilmeier), 2:3 (36.) Mitternacht (5-4), 2:4 (39.) Gleixner, 2:5 (45) Glombitza (Kritzenberger), 3:5 (47.) Deubler (Zimmermann, Krzizok/5-4), 3:6 (48.) Roeder, 3:7 (58.) P. Quinlan (5-6), 4:7 (60.) Feilmeier (Krzizok, Zimmermann)
HSR: Michael Fischer
Zuschauer: 700
Strafminuten: Erding 20 + 10 (Schwarz), Klostersee 18.

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