Glücklose Gladiators im Eröffnungsspiel

Der Kampfgeist stimmte

Eine packende Partie lieferten sich am Donnerstagabend der HC Landsberg und die Erding Gladiators. Die Vorstellung der Truppe von Trainer Thomas Vogl war überhaupt nicht mehr mit den teils müden Darbietungen aus den Testspielen zu vergleichen. Am Ende mussten sich die Gladiators nach großem Kampf 2:3 (0:0, 2:1, 0:2) geschlagen geben.

Ein tolles Fanfest mit Rahmenprogramm hatten sich die Landsberger zum Bayernliga-Eröffnungsspiel einfallen lassen. Auf dem Eis liefen HCL-Nachwuchsspieler mit den Trikots von zwölf Bayernligisten ein – nur Bad Kissingen und Schweinfurt hatten keins geschickt. Nach der offiziellen Begrüßung und der Bayernhymne ging es los, und beinahe hätte Martin Dürr schon nach 70 Sekunden das 1:0 für die Gladiators erzielt, aber HCL-Torwart David Blaschta hielt grandios. Vor über 1600 Zuschauern – darunter rund 100 Gladiators-Fans – ging es turbulent weiter. Erst waren die Riverkings dran (5.), dann scheiterte Oliver Wawrotzki freistehend an Blaschta. Zweimal hintereinander marschierten dann Erdinger Spieler auf die Strafbank. Die Riverkings um ihren Last-Minute-Neuzugang Andrew Mac Pherson machten mächtig Druck, scheiterten aber immer wieder an Erdings Keeper Christoph Schedlbauer, der an alter Wirkungsstätte zur Höchstform auflief.

Unmittelbar nach dem Pausenpfiff ließ sich Landsbergs Thomas Fischer zu einem Stockstich hinreißen und kassierte dafür eine Spieldauerstrafe. So begannen die Gladiators den zweiten Abschnitt mit einer fünfminütigen Überzahl. Mit Glück und einem starken Torwart hielten die Gastgeber das 0:0 – bis 23 Sekunden vor Ablauf der Strafe. Da schlug dann ein Schuss des Ex-Landsbergers Andreas Schmelcher unter der Latte zum 1:0 ein.

Mitte des zweiten Durchgangs wurde es turbulent: Mit einem Schuss aus der Drehung gelang Markus Kerber der Ausgleich (33.), doch nur eine Minute später war Erding wieder in Führung. HCL-Torwart Blaschka dachte, er hätte den Puck unter sich begraben, doch lag er hinter ihm auf der Linie. Daniel Krzizok erfasste die Situation am schnellsten und drückte die Hartgummischeibe zum 2:1 über die Linie.

Doch der HCL warf im Schlussdrittel noch einmal alles nach vorne. Im Spiel Vier gegen Vier, bei angezeigter Strafe, fälschte Sven Gäbelein einen Charvat-Schuss unhaltbar ab (44.). Nur zwei Minuten später, als die Gladiators einmal mehr nach einer zweifelhaften Strafe in Unterzahl waren, brachte Mika Reuter Landsberg 3:2 in Führung. Danach packten die Gladiators die Brechstange aus und wollten den Ausgleich erzwingen, aber der überragende Schlussmann Blaschta war nicht zu bezwingen, hatte bei seinen Aktionen aber auch sehr viel Glück. Bei einem der wenigen Konter der Gastgeber hatten dann die Erdinger Glück, als Michael Fischer nur den Pfosten traf (55.)- Kurz vor Schluss nahmen die Gladiators den Torwart vom Eis und drängten auf den Ausgleich. Als dann aber Referee Ober eine diskussionswürdige Srafe gegen Erding aussprach, war die Partie entschieden.

Tore: 0:1 (25.) Schmelcher (Lachner, Lorenz/5-4), 1:1 (33.) Kerber (Reuter, M. Fischer), 1:2 (34.) Krzizok (Schwarz, Zimmermann), 2:2 (44.) Gäbelein (Charvat, Reuter/4-4), 3:2 (46.) Reuter (M. Fischer, Mac Pherson/5-4). – Schiedsrichter: Christoph Ober. – Zuschauer: 1636. – Strafminuten: Landsberg 14 + 5 + Spieldauer (T. Fischer), Erding 16.

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