An Toren fehlte es nicht

Das Team von Trainer Thomas Vogl schoss den EHC Königsbrunn am Sonntagabend nach holprigem Auftakt mit 9:2 Toren (1:2, 5:0, 3:0) ab, wobei speziell das zweite Drittel überragend war.

Bei den Gladiators fehlten die verletzten Martin Dürr und Dominik Wagner sowie der erkrankte Philipp Spindler. Aber auch die Königsbrunner waren nicht in Bestbesetzung. Unter anderem musste Trainer Peter Schedlbauer auf den gesperrten Hayden Trupp verzichten.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Nachdem Erdings Torwart Christoph Schedlbauer den Puck bei einem Schuss nicht festhalten konnte, staubte Julian Becher zum 1:0 ab (8.). Die Gastgeber drückten jetzt aufs Tempo und hatten dann Überzahl, doch dank einer starken Torhüterin Jennifer Harß blieb es vorerst beim 1:0. Zudem mangelte es den Gastgebern an Passgenauigkeit. Da machten es die Königsbrunner schon besser, und in der 16. Minute schlug nach einem Konter ein Schuss von Max Hermann zum 2:0 ein (16.). Aber nur 29 Sekunden später waren die Gladiators wieder zurück im Spiel, als Daniel Krzizok aus kurzer Distanz zum 1:2 erfolgreich war.

31 Sekunden nach Wiederanpfiff war die Partie dann wieder völlig offen. Krzizok überlistete nach starkem Waldhausen-Pass Torhüterin Harß zum 2:2. Und nur sechs Minuten danach hatten die Gladiators die Partie komplett gedreht. Bei 5:3-Überzahl jagte Kapitän Sebastian Schwarz den Puck flach zum 3:2 ins Netz. In der 34. Minute durften die Erdinger zum vierten Mal jubeln. Philipp Michl war auf dem Weg zum Tor von hinten unfair zu Fall gebracht worden. Der sichere Hauptschiedsrichter Alain Kretschmer verhängte einen Penalty, den der Gefoulte eiskalt zum 4:2 verwandelte. Als Michl aus dem Gewühl heraus zum 5:2 vollstreckte (38.), waren die Erdinger Fans komplett aus dem Häuschen. Aber das war noch nicht alles in diesem furiosen Drittel. In Unterzahl fing Krzizok einen EHC-Pass ab und spielte auf Florian Zimmermann, der 24 Sekunden vor Drittelschluss auf 6:2 erhöhte.

Die Partie war damit entschieden, aber im Schlussdrittel kam es noch dicker für den EHC: Zimmermann schlenzte den Puck zum 7:2 in den Winkel (50.), Michl erhöhte auf 8:2 (52.) und trug sich damit ebenso zum dritten Mal in die Torschützenliste ein, wie wenig später Krzizok, der zum 9:2 traf (53.).

Statistik:
Tore/Assists: 0:1 (8.) Becher, 0:2 (16.) Hermann (Knopf, Reuß), 1:2 (16.) Krzizok (Lorenz), 2:2 (21.) Krzizok (Waldhausen, Lachner), 3:2 (27.) Schwarz (Krzizok, Waldhausen/5-3), 4:2 (34.) Michl (P), 5:2 (38.) Michl, 6:2 (40.) Zimmermann (Krzizok/4-5), 7:2 (50.) Zimmermann (Lachner), 8:2 (52.) Michl (Schwarz, Krämmer/5-4), 9:2 (53.) Krzizok (Waldhausen, Lachner) – Hauptschiedsrichter: Alain Kretschmer – Zuschauer: 500 – Strafminuten: Erding 12, Königsbrunn 16.

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