Schwaches erstes Drittel der Gladiators

Am Sonntagabend waren die Gladiators beim EHC Waldkraiburg noch nahe an einem Punktgewinn, mussten sich aber letztlich denkbar knapp mit 5:6 Toren (0:3, 3:2, 2:1) geschlagen geben.

Nach der 0:4-Niederlage am Freitag gegen den Tabellenzweiten Miesbach wartete am Sonntagabend mit Spitzenreiter Waldkraiburg die nächste hohe Hürde auf die Gladiators – erneut eine zu hohe, wie sich zeigen sollte.

Gegen Miesbach überzeugten die Erdinger vor allem im ersten Drittel, in Waldkraiburg lief im ersten Abschnitt nicht viel zusammen. Und so führten die Löwen nach 20 Minuten nicht unverdient mit 3:0 Toren. Der Ex-Erdinger Mathias Jeske eröffnete die Partie nach knapp sieben Minuten mit dem 1:0 für Waldkraiburg. In der Folge war es vor allem die erste Reihe der Gastgeber mit den beiden Tschechen Tomas Rousek und Josef Straka sowie Lukas Wagner, die von den Gladiators nicht wirklich in den Griff zu bekommen war. So besorgte Straka in der 12. Minute das 2:0, und Wagner traf in der 17. Minute in Überzahl zum 3:0. Und damit waren die Gäste noch gut bedient, denn darüber hinaus schossen die Waldkraibuger noch zweimal an den Pfosten und einmal am leeren Tor vorbei.

Im zweiten Drittel waren die Gladiators wie verwandelt, und Mark Waldhausen verwertete einen Abpraller zum 1:3 (23.). Rousek erhöhte wenig später zwar auf 4:1 (23.), doch jetzt war es eine Partie auf Augenhöhe, die nichts für schwache Nerven war. Es ging hin und her: 2:4 durch Sebastian Schwarz (32.), Lattentreffer von Waldkraiburg (34.), 3:4 durch Christian Poetzel (36.), Lattenschuss von Waldkraiburg, 5:3 durch Nico Vogl (38.). Dazwischen war Florian Zimmermann zweimal alleine aufs Löwen-Tor zugelaufen, konnte Kevin Yeingst aber nicht bezwingen (37., 39.).

Das Schlussdrittel begann furios, denn schon nach 45 Sekunden hämmerte Daniel Krzizok den Puck zum 4:5 ins Netz. In zweifacher Überzahl zogen die Löwen nach einem Rousek-Treffer auf 6:4 davon (48.), aber die Erdinger gaben nicht auf. Sebastian Lachner traf zum 5:6 (55.), und jetzt wankte der Spitzenreiter. Gladiators-Trainer Thomas Vogl nahm noch den Torwart vom Eis, doch mit viel Glück rettete Waldkraiburg den knappen Sieg über die Zeit.


Statistik
Tore/Assists: 1:0 (7.) Jeske (Straka, Rousek), 2:0 (11.) Straka (Rousek, Rott), 3:0 (17.) Wagner (Rousek, Straka/5-4), 3:1 (23.) Waldhausen (Krzizok, Poetzel), 4:1 (23.) Rousek (Wagner, Rott), 4:2 (32.) Schwarz (Michl, Zimmermann/5-4), 4:3 (36.) Poetzel (Zimmermann, Waldhausen), 5:3 (38.) Vogl (Hradek), 5:4 (41.) Krzizok (Poetzel, Waldhausen), 6:4 (48.) Rousek (Jeske, Wagner/5-3), 6:5 (55.) Lachner (Dürr, Michl) – HSR: Christoph Ober – Zuschauer: 850 – Strafminuten: Waldkraiburg 8, Erding 16.

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