Zwei unberechenbare Gegner

Einer wenig hinken die Erding Gladiators dem begehrten Platz sechs noch hinterher. Derzeit sind sie Siebter, allerdings fehlen nur zwei Zähler auf Landsberg und Klostersee. Umso wichtiger wäre es, an diesem Wochenende voll zu punkten. Mit den Mighty Dogs Schweinfurt, die heute Abend um 20 Uhr in der Erdinger Eissporthalle gastieren, und den Pfaffenhofen Eishogs, bei denen die Vogl-Truppe am Sonntag (17.30 Uhr) antritt, warten allerdings zwei unberechenbare Gegner.

Bei den Schweinfurtern gab es einen ziemlich großen Umbruch. Gleich ein knappes Dutzend Spieler hat den Verein verlassen. Darunter mit Christopher Schadewaldt und Simon Knaup zwei Urgesteine, die ihre Karriere beendet haben, außerdem Patrik Rypar, der in die Oberliga nach Höchstadt gewechselt ist, und Josef Straka, der in Diensten des EHC Waldkraiburg gerade die Bayernliga durcheinanderwirbelt.

Aus Höchstadt haben sich die Mighty Dogs mit Markus Babinsky, Oleg Seibel, Lukas Fröhlich und Torwart Philipp Schnierstein vier echte Kracher geholt. Dazu noch den Letten Domantas Cypas aus Bad Kissingen, der die zweite Ausländerstelle neben Jeff Murray einnimmt.

Zuletzt lief es bei den Schweinfurtern nicht wie erhofft. Die Mannschaft hat sich in der unteren Tabellenhälfte eingependelt, und so wurde vergangenes Wochenende, nach der 2:5-Niederlage am Freitag in Königsbrunn, Trainer Michael Dippold entlassen. Als „Nothelfer“ sprang – wieder einmal – Ex-Spieler Steffen Reiser, ein. Mit ihm an der Bande gab es am Sonntag gleich einen 5:1-Sieg gegen Königsbrunn. Allerdings hat der Interims-Trainer bereits angekündigt, dass er nur kurzfristig einspringen werde. Bleibt abzuwarten, wer heute Abend hinter der Schweinfurter Bande steht.

„Es ist immer schwierig, gegen eine Mannschaft zu spielen, die gerade den Trainer gewechselt hat“, weiß Gladiators-Coach Thomas Vogl. Was die Angelegenheit noch schwieriger macht, ist die Tatsache, dass er noch nicht weiß, welchen Kader er aufs Eis schicken kann. Zuletzt fehlten fünf Spieler. „Wer spielen kann, wird sich erst nach dem Abschlusstraining zeigen“, erklärt Vogl.

Wie auch immer: Schweinfurt liegt in der Tabelle hinter den Gladiators, muss also geschlagen werden. Gleiches gilt für Pfaffenhofen, das punktgleich mit Schweinfurt ist. Dass es im offenen Pfaffenhofener Stadion nicht einfach zu spielen ist, haben die Gladiators schon in der Vorbereitung erfahren, als sie 5:6 verloren haben. Wenn sie Platz sechs weiter im Auge behalten wollen, sollten sie tunlichst nicht mit leeren Händen heimfahren.

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