Gladiators jetzt auf Rang sechs in der Oberliga-Verzahnungsrunde

Wenn dieser Platz gehalten wird, hat sich das Team direkt für die Playoffs qualifiziert und kann den Pre-Playoffs aus dem Weg gehen. Daher wäre es ganz wichtig, an diesem Wochenende weiter zu punkten. Allerdings hängen die Trauben heute Abend (20 Uhr) im Heimspiel gegen den Oberligisten ERC Sonthofen ähnlich hoch wie am Sonntag (17.30 Uhr) beim alten Rivalen EHC Klostersee.

Erding gegen Sonthofen, da werden Erinnerungen an die Saison 2010/11 wach, als sich beide Teams ein packendes Playoff-Finale um die bayerische Meisterschaft und den damit verbundenen Oberligaaufstieg lieferten. Vor knapp 3000 Zuschauern in der Erdinger Eissporthalle hatte Sonthofen damals in der entscheidenden Partie mit 3:1 Toren das bessere Ende für sich. Die Bulls waren Meister, verzichteten aber wenige Tage später auf den Aufstieg, sodass die Gladiators nachrückten. Während die Erdinger einige Jahre später bis in die Landesliga zurückfielen, haben die Bulls später den Aufstieg dann doch geschafft und sich mittlerweile in der Oberliga etabliert. Nur mit Pech sind sie heuer in die Oberliga-Verzahnungsrunde gerutscht und gelten deshalb auch als Top-Favorit in dieser Runde.

Der Sturm der Sonthofener ist Extraklasse mit dem Letten Edgars Homjakovs, dem Tschechen Ondrej Havlicek, dem in Österreich geborenen Deutsch-Finnen Santeri Ovaska, dem Deutsch-Polen Filip Stopinski, dem Deutsch-Kanadier Jayden Schubert, dem Deutsch-Tschechen Adam Skala, oder auch Eigengewächs Marc Sill, einer der wenigen Spieler im Team der Bulls, der schon im Jahr 2011 dabei war.

Aber auch die Abwehr verfügt über überdurchschnittliche Spieler wie die beiden Deutsch-Tschechen Daniel Maly und Vladimir Kames sowie Lukas Slavetinsky. Der 38-Jährige stand von 1999 bis 2001 in Diensten der Erding Jets. Slavetinsky hat in seiner Laufbahn knapp 100 DEL-Spiele absolviert, stand bei fast 800 Spielen in der DEL2 und rund 250 Begegnungen in der dritten Liga auf dem Eis.

Laut Erdings Trainer Thomas Vogl geht sein Team fast identisch wie zuletzt beim 5:2-Erfolg in Höchstadt in die Partie gegen die Bulls aus Sonthofen. Torwart Christoph Schedlbauer will erst kommende Woche wieder aufs Eis, ebenso die angeschlagenen Florian Zimmermann und Martin Dürr. „Lieber setzen sie dieses Wochenende noch aus, als dass sie zu früh wieder spielen und dann längerfristig ausfallen“, sagt der Gladiators-Coach. Lukas Krämmer, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte, ist dagegen wieder dabei.

„Wir gehen es gegen den Topfavoriten der Liga genauso an wie in Höchstadt“, kündigt Vogl an. „Wir wollen das Spiel so lange es geht eng und offen halten. Sie sind schlagbar, und wir haben keine Angst.“ Homjakovs und Havlicek sind für ihn „die Ausnahmespieler für diese Liga“.

Das Tor der Gladiators wird heute der 17-jährige Menno Bergmeister hüten, der jedoch am Sonntag in Klostersee nicht zur Verfügung steht, da braucht ihn die U 20 beim schweren Spiel in München. Folglich wird entweder Andreas Gerlspeck oder Thomas Mende versuchen, seinen Kasten sauber zu halten.

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