Ein Geburtstagsgeschenk für den Coach

Schöner hätte der 43. Geburtstag für Thomas Vogl nicht verlaufen können. Der Trainer der Erding Gladiators saß nach dem 6:2-Derbysieg beim EHC Klostersee zufrieden lächelnd bei der Pressekonferenz

und freute sich zudem darüber, dass sein Team in der Tabelle der Oberliga-Verzahnungsrunde jetzt sogar auf den fünften Platz vorgestoßen ist.

Am Freitag nach der 3:8-Heimniederlage wirkte Vogl eher gefasst. Zu groß war die Überlegenheit des semi-professionell aufgestellten Oberligisten ERC Sonthofen. „Man hat gesehen, dass Sonthofen nicht in diese Runde gehört“, meinte er anerkennend. „Das war die stärkste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben.“ Sein Team habe versucht dagegenzuhalten. Nach dem 2:4, das Rudi Lorenz in seinem 400. Pflichtspiel für Erding gelungen war, sei man ran gewesen, habe sich aber durch Undiszipliniertheiten um eine eventuelle Überraschung gebracht. Mit drei Überzahltreffern innerhalb von nur 100 Sekunden zogen die Bulls aus dem Allgäu auf 7:2 davon – die Vorentscheidung. „An den vielen Strafen waren wir selber schuld“, meinte der Gladiators-Trainer. Für den 17-jährigen Torwart, den er nach dem 2:7 aus dem Kasten nahm, sei es „ein sehr undankbares Spiel“ gewesen. Vogl ergänzte: „Bei diesem Spiel wäre es wurscht gewesen, wer drin steht.“

Am Sonntag beim Nachbarschafts-Derby in Grafing stand Thomas Mende zwischen den Pfosten, weil Bergmeister zur gleichen Zeit bei der U 20 in München halten musste und entscheidenden Anteil am knappen 4:3-Erfolg hatte. Mende zeigte indes beim 6:2-Erfolg der Gladiators beim EHC Klostersee eine tadellose Leistung. „Beide Mannschaften haben taktisch gespielt, haben abgewartet und wollten Nadelstiche setzen“, analysierte Vogl. Knackpunkt sei gewesen, als seine Mannschaft in einer bis dahin ausgeglichenen Partie in Überzahl das 1:0 machte und dann gleich das 2:0 nachlegte. „Zum Schluss haben wir dann wenig zugelassen“, sagte Vogl, der „hoch zufrieden“ mit dem Erfolg war.

Zu diesem gratulierte sein Gegenüber Dominik Quinlan neidlos. „Das war hoch verdient“, meinte er. Erding habe sehr diszipliniert gespielt, seine Mannschaft eine dumme Strafzeit erhalten, und dann stand es 0:2. Auch seiner Meinung nach „der Knackpunkt der Partie“. Im zweiten Abschnitt sei seine Truppe „ein Totalausfall“ gewesen, im Schlussdrittel hätten seine Jungs alles versucht, „waren aber immer einen Schritt langsamer“.

Quinlan trauerte einer verpassten Chance nach, denn wenn wir gewonnen hätten, wären wir an Erding vorbeigezogen“. Diese Partie sei halt nun mal ein Derby, „und da hätten wir bereit sein sollen, waren es aber nicht“. Jetzt sind die Grafinger wieder Achter mit 7 Punkten, weil sie vom EHC Waldkraiburg (8 Punkte) überholt worden sind. Auf den Plätzen sechs und fünf folgen Landsberg (10) und Erding (11). Diese beiden Team kreuzen am Freitag in der Erdinger Eissporthalle die Schläger. Es bleibt also spannend.

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