"Wir wollen ins Halbfinale"

Im letzten Heimspiel der Oberliga-Verzahnungsrunde mussten die Erding Gladiators gegen den Oberligisten Höchstadter EC eine 2:5-Niederlage einstecken.

Dennoch war die Stimmung bei Erdings Trainer Thomas Vogl total gelöst. Er freute sich darüber, dass nun das Saisonziel erreicht ist. In Richtung Playoff-Viertelfinalgegner Passau – mit dem neuen Trainer John Samanski – schickte er schon mal eine deftige Kampfansage.

Höchstadt Sportlicher Leiter Jörg Schubert war zufrieden. „Nachdem wir die letzten sieben Auswärtsfahrten immer bis zu einer Stunde im Stau standen, sind wir diesmal pünktlich angekommen und waren vor der ersten Minute an hellwach“, sagte er. Man habe sich für die Heimniederlage revanchieren wollen, was gelungen sei. „Nach dem Hinspiel haben wir den Trainer gewechselt und seitdem in jedem Spiel gepunktet“, zollte Schubert dem neuen Banden-Chef Mikhail Nemirovsky ein dickes Lob.

„Eins vorweg: Wenn wir komplett gewesen wären, hätten wir euch geschlagen“, feixte der Gladiators-Coach. Die Defensive habe nicht gepasst, da habe sich das Fehlen der beiden Center Alex Gantschnig und Philipp Michl brutal bemerkbar gemacht. „Die Voraussetzungen waren sehr schlecht, aber ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft. Mit unserem kleinen Kader haben wir gegen eine richtig gute Mannschaft ein richtig gutes Spiel abgeliefert.“ Danach listete Vogl auf, wer am alles gefehlt habe und wer pünktlich zu den Playoffs zurückkomme.

Vor allem hoffe er dabei auf Michl, der nach dem Heimspiel vor zwei Wochen vom Notarzt behandelt werden musste, weil er massive Krämpfe im Körper hatte. „Er war aber schon wieder auf dem Eis.“ Auch die verletzten Cramer und Gantschnig sollten bald wieder fit sein, ebenso die erkrankten Dürr, Gerlspeck und Schmelcher. Für Mende, Schwarz und Wagner sei die Saison dagegen definitiv gelaufen. In zwei Wochen beginnt das Playoff-Viertelfinale, das im Modus „Best of three“ gespielt wird. Die erste Partie steigt am Freitag, 13. März, in Passau, Spiel zwei am Sonntag, 15. März, in Erding.

„In zwei Wochen werden wir richtig stark sein“, prophezeite Vogl. „Und dann muss jeder Gegner vor uns zittern.“ Mit einem kompletten Kader habe er vor keiner Mannschaft Angst, „höchstens vielleicht vor Sonthofen“. Dass es nun ausgerechnet gegen die Passau Black Hawks geht, wo er schon als Coach tätig war, und bei denen Erdings Eishockey-Legende John Samanski seit Montag Trainer ist, gebe dem Vergleich eine besondere Note. „Wir fahren nicht nach Passau, um ein bisschen zu spielen, wir wollen ins Halbfinale“, kündigte Vogl selbstbewusst an und fügte schmunzelnd hinzu. „In Johns Haut möchte ich nicht stecken.

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