Gladiators

Ligentagung in Ingolstadt

Hoch her ging es bei der Tagung der Eishockey Bayern- und Landesligisten

Fast vier Stunden wurde diskutiert, wobei die Ausländerbeschränkung und der Modus im Mittelpunkt standen. Resultat: Die Bayernliga spielt auch in der Saison 2019/20 mit zwei transferkartenpflichtigen Spielern. Die Landesligisten konnten sich nicht auf eine Beschränkung einigen, woraufhin die Vertreter der 14 Bayernligisten beschlossen haben, keine Verzahnung mehr mit der Landesliga zu spielen. Ein Problem könnte es mit der Ligenstärke geben, da noch entsprechende Klagen gegen die Spielwertungen aus der gerade abgeschlossenen Saison laufen.

Die 14 Bayernliga-Vereine hatten sich schon vor der Tagung mit unterschriebenen freiwilligen Selbstbeschränkungen darauf verständigt, nur mit zwei Ausländern zu spielen. Bei den Landesligisten gab es dagegen keinen Konsens. Wie schon vergangene Saison kündigten der ESV Burgau, der ESC Haßfurt Hawks, und der ESV Waldkirchen an, mehr als drei transferkartenpflichtige Spieler einzusetzen. Dieses Trio war so auch schon während der jüngsten Saison und der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga verfahren.

Drei bleiben und einer rückt nach

Drei ganz wichtige Vertragsverlängerungen.

Die Stürmer Daniel Krzizok, Philipp Michl und Florian Zimmermann halten dem Eishockey-Bayernligisten auch in der kommenden Saison die Treue. In den Kader rückt mit Xaver Magg außerdem ein Nachwuchsspieler auf.

Gladiators-Trainer Thomas Vogl hatte zuletzt erklärt, dass er gerne den einen oder anderen Nachwuchsspieler im Kader hätte, um ihn langsam an die Bayernliga heranzuführen. Der 20-jährige Nachwuchsstürmer Magg, der in der vergangenen Runde schon ein paarmal in die Bayernliga hineinschnuppern durfte, soll in Zukunft mehr Eiszeiten an der Seite von Routiniers erhalten.

Vier bleiben, zwei gehen

Gladiators basteln weiter am Kader

In der Defensive setzt der Eishockey-Bayernligist weiter auf Kontinuität. Im Angriff wird es dagegen zwangsläufig einige Veränderungen geben, denn neben Marco Deubler, den es in die Oberliga zieht, haben zwei weitere Stürmer ihren Abschied verkündet. Vier bewährte Verteidiger haben dagegen ihre Zusage gegeben.

Florian Fischer und Tobias Feilmeier haben den Vereinsverantwortlichen mitgeteilt, dass sie die Erding Gladiators verlassen werden. Das Sturm-Duo war in der abgelaufenen Runde recht erfolgreich gewesen. Der 26-jährige Fischer hatte es auf 27 Tore und 19 Assists gebracht, der 28-jährige Feilmeier auf 10 Tore und 36 Assists.

Torwartposition wieder besetzt

Ersatz für Jonas Steinmann

Christoph Schedlbauer wird in der neuen Bayernliga-Saison das Tor der Kreisstädter hüten. Der 29-Jährige kommt vom HC Landsberg.

Der gebürtige Gräfelfinger spielte bereits im Nachwuchs in Landsberg. Im Seniorenbereich absolvierte er ein Jahr in Fürstenfeldbruck und war fünf Jahre bei den Wanderers Germering, ehe er 2013 wieder an den Lech zurückkehrte. Nun geht es also an die Sempt. „Mein Abschied hat nichts mit Landsberg zu tun. Im Team hat alles gepasst, und auch zu Trainer Randy Neal hatte ich ein gutes Verhältnis“, stellt Schedlbauer klar. „Aber nach sechs Jahren habe ich mir gedacht, ich möchte mal was Neues machen.“

Dass es Erding wird, das sei nach einem kurzen Gespräch mit seinem Spezl aus Landsberger Zeiten, Andreas Schmelcher, schnell klar gewesen, der während der vergangenen Saison zu den Gladiators gewechselt war. „Das war mit dem Schmelle schnell ausgemacht“, erzählt der 29-Jährige. „Erding ist eine sympathische Mannschaft, Dany und Poetzo kenne ich schon seit der Schüler-Bundesliga als Gegenspieler, und mit dem Lachi habe ich in Landsberg schon zusammengespielt.“

„Wir müssen fitter, schneller, ehrgeiziger werden“

Interview mit Gladiators-Trainer Thomas Vogl

Bei den Erding Gladiators steht ein Umbruch bevor. Jonas Steinmann und Christian Mitternacht haben ihre Karriere beendet, Paul Wallek hat den Verein in Richtung Westdeutschland verlassen und wird dort in der DNL spielen, Marco Deubler ist auf dem Sprung in die Oberliga. Und Mathias Jeske erhält keine Vertragsvereinbarung mehr. Vor allem der unfreiwillige Abgang des 27-jährigen Verteidigers, der nach eigenem Bekunden gerne in Erding geblieben wäre, hat bei einigen Fans in den sozialen Netzwerken einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Trainer Thomas Vogl bezieht zur Transferpolitik Stellung.

Herr Vogl, wieso musste mit Mathias Jeske einer der Publikumslieblinge gehen?

Zunächst einmal ist es so, dass wir mit unserem Budget streng haushalten und unseren Kader ein wenig verkleinern müssen. Wir müssen uns gut überlegen, wie wir die einzelnen Positionen besetzen. Und gerade die Position des Offensivverteidigers verkörpert meiner Meinung nach unser Neuzugang Mark Waldhausen mehr als Matze Jeske.

nächstes Heimspiel

Sep
13

20:00 - 22:30
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anstehende Termine

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7

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13

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Sep
15

17:15 - 19:45
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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
0 EC Bad Kissingen 0 0
0 ESC Dorfen 0 0
0 TSV Erding 0 0
0 ESC Geretsried 0 0
0 EHC Klostersee 0 0
0 EHC Königsbrunn 0 0
0 HC Landsberg 0 0
0 TEV Miesbach 0 0
0 EHF Passau 0 0
0 TSV Peißenberg 0 0
0 EC Pfaffenhofen 0 0
0 EA Schongau 0 0
0 ERV Schweinfurt 0 0
0 EHC Waldkraiburg 0 0
(0) (ESV Buchloe) (0) (0)
Stand: 09.07.2019 ohne Gewähr