Gladiators

Gladiators dürfen endlich wieder jubeln

Erster Schritt zur Versöhnung

Die Erding Gladiators haben einen wichtigen Schritt getan, um ihre in letzter Zeit so leidgeprüften Fans wieder zu versöhnen. Nach sechs Niederlagen in Serie feierten sie am Sonntag endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Die Dollhofer-Schützlinge schlugen den EHC Waldkraiburg nach starker und leidenschaftlicher Vorstellung mit 8:3 Toren (1:1, 3:1, 4:1).

Vor der Partie war klar, dass es für beide Teams um nichts mehr geht: Erding hatte keine Chance mehr, in die Playoffs einzuziehen, für die Waldkraiburger ist der Abstieg aus der Oberliga bereits besiegelt. So entwickelte sich eine muntere Partie, die eher Freundschaftsspiel-Charakter hatte,und nach vielen erfolglosen Spielen mit schnellen Rückständen konnten die Gladiators-Fans endlich wieder eine Führung bejubeln. Gerade einmal 46 Sekunden waren gespielt, da vollstreckte Philipp Michl nach toller Kombination über Philipp Spindler und Florian Fischer eiskalt zum 1:0. Die Erdinger blieben am Drücker, waren aber im Abschluss einmal mehr nicht konsequent genug. So kamen die Löwen besser ins Spiel und in der 9. Minute durch Nico Vogl zum Ausgleich. Die Erdinger reklamierten eine Abseitsposition, doch blieben die Proteste erfolglos. Jetzt ging es hin und her, die besseren Möglichkeiten hatte Waldkraiburg. Doch Gladiators-Torwart Andreas Gerlspeck, der diesmal den Vorzug vor Jonas Steinmann bekam, hielt bravourös gegen Daniel Hämmerle (10.) und Michail Guft-Sokolov (19.).

Aufwärtstrend da, Punkte weg

Zum sechstenmal in Serie sind die Erding Gladiators leer ausgegangen

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen musste die Truppe von Trainer Topi Dollhofer beim HC Landsberg am Freitagabend eine 1:4 (0:1, 0:2, 1:1)-Niederlage einstecken. 

Der Gladiators-Coach hatte seinen kompletten Kader dabei und die Sturmreihen umgestellt. Daniel Rossi spielte mit dem Duo Krzizok/Zimmermann zusammen, Marco Deubler, Tobi Feilmeier und Philipp Michl bildeten die zweite Reihe, und die dritte Angriffsformation bestand aus Florian Fischer, Sebastian Lachner und Philipp Spindler. Mit dieser Aufstellung lief es recht gut, auch wenn die Landsberg Riverkings bereits nach knapp sieben Minuten durch Verteidiger Tobias Wedl 1:0 in Führung gingen. Dabei hatte Erdings Torwart Jonas Steinmann zunächst überragend gerettet, als er den Winkel verkürzte, kam aber dann nicht mehr rechtzeitig ins Tor zurück, und so schlug der Puck letztlich unhaltbar ein. Die große Chance zum 1:1 hatte Florian Zimmermann in der 10. Minute, als er auf HCL-Torwart Christoph Schedlbauer zulief, dabei jedoch unfair gestoppt wurde. Der Landsberger erhielt eine Strafe, doch die Überzahl brachte nichts ein.

Bloß nicht Letzter werden

Den Negativtrend stoppen

Nach fünf Niederlagen in Serie geht es nun darum, die Fans in den letzten vier Spielen für die zuletzt dürftigen Leistungen zu versöhnen. Das wird allerdings nicht leicht, denn heute Abend (20 Uhr) geht es zum HC Landsberg, der noch Punkte braucht, um in die Playoffs zu kommen. Am Sonntag (18 Uhr) gastiert Oberligist EHC Waldkraiburg in der Erdinger Eissporthalle, dessen Abstieg in die Bayernliga bei einer Niederlage endgültig besiegelt wäre.

In den letzten Spielen hat man bei den Schützlingen von Topi Dollhofer deutlich gemerkt, dass die lange Saison ihre Spuren hinterlassen hat. Das wurde vor allem gegen die Profi-Truppe des SC Riessersee deutlich, als die Gladiators fast immer einen Schritt zu langsam waren. Dazu kommt, dass die Mannschaft „in einem mentalen Tief steckt“, wie es der Erdinger Trainer zuletzt formulierte.

Gladiators voll im Tief

Fünf Niederlagen in Serie

Ein einem Torverhältnis von 13:37 hat die Truppe von Trainer Topi Dollhofer zuletzt kassiert. Am Wochenende folgte einem 3:5 daheim gegen Königsbrunn die höchste Saisonniederlage beim 1:9 in Garmisch. „Wir haben derzeit eine negative Phase, die vor allem im mentalen Bereich liegt“, glaubt der Coach und hofft, dass sich das Blatt in den letzten vier Saisonspielen noch wendet.

Wie schon in den drei Begegnungen davor waren die Gladiators gegen Königsbrunn „schwer ins Spiel gekommen, haben blöde Fehler gemacht und sind dann einem Rückstand hinterhergelaufen“, analysierte am Freitag Dollhofer-Vertreter Thomas Vogl. Er wolle der Mannschaft von der kämpferischen Leistung her keinen Vorwurf machen. „Manchmal läuft’s halt blöd, daraus müssen wir lernen.“ Auch offensiv habe seine Mannschaft nicht gerade den glücklichsten Tag gehabt, nicht zuletzt deshalb, weil EHC-Torwart Donatas Zukovas einfach überragend hielt.

Gladiators gehen auch in Riessersee unter

Das war ein Debakel für den TSV Erding

Das befürchtete Debakel wurde für die Erding Gladiators am Sonntagabend das Gastspiel beim SC Riessersee. Der unangefochtene Spitzenreiter der Verzahnungsrunde war um mehr als eine Klasse besser, gewann mit 9:1 Toren (5:0, 2:0, 2:1) und hat sich die Oberligazugehörigkeit damit vorzeitig gesichert.

Von der ersten Minute an war deutlich, dass es ein Kampf mit ungleichen Waffen ist. Hier die Garmischer Profitruppe, ergänzt mit einigen Münchner DEL-Spielern wie zum Beispiel Jakob Mayenschein und Tobi Eder, dort die Erdinger Amateure. die noch dazu ersatzgeschwächt waren. Unter anderem fehlten Philipp Michl, Lars Bernhardt und Lukas Krämmer.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr