Gladiators

„Wir müssen fitter, schneller, ehrgeiziger werden“

Interview mit Gladiators-Trainer Thomas Vogl

Bei den Erding Gladiators steht ein Umbruch bevor. Jonas Steinmann und Christian Mitternacht haben ihre Karriere beendet, Paul Wallek hat den Verein in Richtung Westdeutschland verlassen und wird dort in der DNL spielen, Marco Deubler ist auf dem Sprung in die Oberliga. Und Mathias Jeske erhält keine Vertragsvereinbarung mehr. Vor allem der unfreiwillige Abgang des 27-jährigen Verteidigers, der nach eigenem Bekunden gerne in Erding geblieben wäre, hat bei einigen Fans in den sozialen Netzwerken einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Trainer Thomas Vogl bezieht zur Transferpolitik Stellung.

Herr Vogl, wieso musste mit Mathias Jeske einer der Publikumslieblinge gehen?

Zunächst einmal ist es so, dass wir mit unserem Budget streng haushalten und unseren Kader ein wenig verkleinern müssen. Wir müssen uns gut überlegen, wie wir die einzelnen Positionen besetzen. Und gerade die Position des Offensivverteidigers verkörpert meiner Meinung nach unser Neuzugang Mark Waldhausen mehr als Matze Jeske.

2 Neue, 3 Abgänge

Zwei neue Stürmer vermelden die Erding Gladiators

Sebastian Lachner und Christian Poetzel gehören ab sofort wieder fest zum Kader des Bayernligisten. Allerdings gaben die Erdinger Eishackler auch den Abgang von den drei Abwehrspielern Mathias Jeske, Christian Mitternacht und Paul Wallek bekannt.

Der 30-jährige Lachner und der 31-jährige Poetzel haben seit vielen Jahren zum Gladiators-Inventar gezählt. Poetzel hatte in der Saison 2017/18 viel Verletzungspech, spielte dann starke Playoffs, beendete anschließend jedoch seine Karriere. Lachner hatte sich in der Vorbereitung zur Saison 2017/18 einen Kreuzbandriss zugezogen und in der Saison 2018/19 wieder einige sporadische Einsätze.

Erster Neuzugang

Saison 2019/20 wirft ihre Schatten voraus

Den ersten Neuzugang für die Saison 2019/20 vermeldet Eishockey-Bayernligist Erding Gladiators. Der 29-jährige Verteidiger Mark Waldhausen wechselt vom Landkreis-Rivalen ESC Dorfen in die Große Kreisstadt.

Waldhausen ist in Toronto geboren und aufgewachsen, als Sohn einer Kanadierin und eines Deutschen. „Um die Sprache meines Vaters besser zu lernen, wollte ich nach der Highschool für ein Jahr nach Deutschland gehen“, erzählt Waldhausen, und so kam er vor zwölf Jahren nach Bad Nauheim. „Das passte perfekt dort. Die hatten ein Internat, der Flughafen Frankfurt war nicht weit weg, die Mannschaft spielte in der Junioren-Bundesliga, und ich durfte auch mal ins Oberligateam reinschnuppern.“ Es folgte der Wechsel nach Königsbrunn und schließlich nach Landsberg, wo der gelernte Mittelstürmer – eher zufällig – zum Verteidiger „umfunktioniert“ wurde. „Trainer Elvis Beslagic hat mich gefragt, ob ich auch Verteidiger spielen könnte“, erzählt der 29-Jährige. „Da habe ich ,ja klar’ gesagt, obwohl ich keine Ahnung davon hatte. Aber ich wollte einfach nur spielen, denn als junger Stürmer bekam ich so gut wie keine Eiszeit.“ Anscheinend hat er seine Sache gut gemacht, denn er war seitdem Stammverteidiger. „Und mein einziges Oberligator habe ich auch als Verteidiger geschossen“, fügt er grinsend an.

Abschlussfeier im "Zum Mieze"

Auch der Fußball darf nicht fehlen

Die Bayernliga-Runde 2018/19 ist beendet, das Eis in der Erdinger Eissporthalle abgetaut, die Kabinen sind ausgeräumt. Der Schlusspunkt der Eishockey-Saison ist aber die Abschlussfeier. Zu der laden die Erding Gladiators am kommenden Samstag, 6. April, „Zum „Mieze“ (Clubheim des TC Erding) ein. Es wird eine etwas andere Feier sein, bei der auch Fußball eine Rolle spielt. Los geht’s um 18 Uhr mit dem Verkauf der restlichen Lose für die Warm-up-Trikots. Ab 18.30 Uhr läuft auf den Bildschirmen der Fußball-Bundesligakracher FC Bayern gegen Borussia Dortmund – in der Halbzeit werden die Warm-up-Trikots verlost. Nach dem Fußballspiel gibt es diverse Rückblicke auf die abgelaufene Runde, die Spieler der Saison werden geehrt und schließlich die Spieltrikots versteigert, ehe gemütliches Beisammensein angesagt ist.

Ein Abschied kommt selten allein

Die Baustellen der nächsten Zeit sind ausgemacht

Im letzten Spiel der Saison standen die Zeichen bei den Erding Gladiators auf Abschied. Die Sonntagspartie gegen den EHC Klostersee war die letzte für Trainer Topi Dollhofer, der aus prviaten Gründen pausiert, und Torwart Jonas Steinmann, der mit dem Eishockey wegen seines Studiums aufhört. Und auch die Pressekonferenz war die letzte im gewohnten Rahmen.

„Nur nicht Letzter werden“, hatten die Gladiators als Devise ausgegeben, nachdem die Playoffs nicht mehr zu erreichen waren. Dieses Ziel hatten Erdings Puckjäger am Freitag mit dem 4:1-Auswärtssieg beim TSV Peißenberg erreicht. „Ein heißes Duell war das nicht unbedingt“, meinte Gladiators-Coach Dollhofer bei der anschließenden Pressekonferenz. „Man hat gesehen, dass es für beide um nicht mehr ganz so viel geht.“ Daher habe auch die letzte Intensität gefehlt.

So sah es auch sein Gegenüber Sepp Staltmayr, dessen Trainer-Vertrag in Peißenberg überraschenderweise nicht mehr verlängert wird. Warum? „Da müssen sie den Vorstand fragen“, sagte er mit versteinerter Miene. Zum Spiel meinte er: „Jeder hätte sich gewünscht, dass wir uns mit einem Heimsieg verabschieden.“

nächstes Heimspiel

Sep
22

18:00 - 20:30
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anstehende Termine

Sep
22

18:00 - 20:30
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Sep
27

20:00 - 22:30
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Sep
29

18:00 - 20:30
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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
0 EC Bad Kissingen 0 0
0 ESC Dorfen 0 0
0 TSV Erding 0 0
0 ESC Geretsried 0 0
0 EHC Klostersee 0 0
0 EHC Königsbrunn 0 0
0 HC Landsberg 0 0
0 TEV Miesbach 0 0
0 EHF Passau 0 0
0 TSV Peißenberg 0 0
0 EC Pfaffenhofen 0 0
0 EA Schongau 0 0
0 ERV Schweinfurt 0 0
0 EHC Waldkraiburg 0 0
Stand: 09.07.2019 ohne Gewähr