Gladiators

Aufholjagd der Gladiators wird nicht belohnt

4:7-Niederlage gegen Miesbach

Es bleibt dabei: Die Erding Gladiators können in dieser Saison nicht gegen den TEV Miesbach gewinnen. Am Sonntagabend setzte sich das Team aus dem Oberland mit 7:4 Toren (3:1, 1:2, 3:1) durch, nachdem die Erdinger Gastgeber zuvor einen 1:4-Rückstand aufgeholt hatten.

Die Gladiators konnten bis auf den erkrankten Lukas Krämmer in Bestbesetzung antreten. Die Miesbacher waren sogar mit „übervoller Kapelle“ angereist, da auch Neuzugang Thomas Schenkel dabei war. Die Gastgeber drückten sofort aufs Tempo und berannten das von Anian Geratsdorfer gehütete TEV-Tor, wurden jedoch klassisch ausgekontert. Topscorer Bohumil Slavicek schlenzte den Puck zum 1:0 für Miesbach unter die Latte (7.). Es folgten wütende Angriffe der Gladiators, und nur mit einer gehörigen Portion Glück verhinderten die Gäste den Ausgleich. In der 12. Minute setzten sie den nächsten Nadelstich, als Christian Czaika einen weiteren Konter eiskalt zum 2:0 abschloss. Jetzt lief es bei den Miesbachern, die in Überzahl durch Slavicek auf 3:0 erhöhten (14.). Erding kämpfte unverdrossen weiter. In der 18. Minute hatte Philipp Michl gleich zweimal Pech im Abschluss. Dann aber wurde das Anrennen belohnt: In der 19. Minute schlug ein satter Schuss von Rudi Lorenz zum 1:3 ein.

Misslungener Auftakt für die Gladiators

Der TSV Erding verliert gegen Füssen

Nach einer Serie von neun Siegen in Folge hat es die Erding Gladiators erwischt. Zum Auftakt der Oberliga-Verzahnungsrunde unterlag die Truppe von Trainer Topi Dollhofer am Freitagabend beim EV Füssen mit 3:6 Toren (0:2, 1:4, 2:0).

Die Füssener traten nahezu in Bestbesetzung an – nur der gesperrte Lubos Velebny war nicht dabei. Bei Erding fehlten Lukas Krämmer, Sebastian Lachner und Christian Mitternacht. Die Gladiators waren bereits um 14.15 Uhr losgefahren, um ja pünktlich zu sein. Und es klappte problemlos, weil kaum Schnee fiel und die Straßen frei waren. Schlimmer erwischte es den Fanbus, der im einsetzenden Schneegestöber von einem Stau zum nächsten rollte und erst in der ersten Drittelpause eintraf. Da stand es bereits 2:0 für die Füssener.

Die Gastgeber entfachten von der ersten Minute an Druck und hatten in der 4. Minute dazu noch Glück, als ein Querschläger genau vor den Schläger von Marius Keller prallte, der mühelos zum 1:0 vollstreckte. Gladiators-Torwart Jonas Steinmann war ohne Chance. Seine Klasse stellte er jedoch in der 8. Minute unter Beweis, als bei einem Break Tobias Meier alleine auf ihn zulief, er dessen Schuss aber entschärfte. Den Gladiators fiel nicht viel ein gegen die gut stehende EVF-Abwehr. Nur bei einer Überzahl wurde es gefährlich, und da benötigte Füssens Schlussmann Benedikt Hötzinger eine ordentliche Portion Glück bei zwei verdeckten Schüssen.

Neuer Torwart gesucht

Steinmann hängt seine Schlittschuhe vorerst an die Wand

Die Erding Gladiators müssen sich in der neuen Saison um einen neuen Torwart umschauen. Das erfuhren die Freunde der Erdinger Eishackler beim Fan-Stammtisch im „Zum Mieze“.

Sehr gut besucht war der Fan-Stammtisch im Vereinsheim des TC Erding. Von der Mannschaft der Gladiators waren Torwart Jonas Steinmann und Stürmer Marco Deubler gekommen, die Moderator Wolfgang Krzizok Rede und Antwort standen sowie Fragen der Fans beantworteten.

Der 20-jährige Steinmann berichtete zunächst von seiner ersten Saison im Senioren-Bereich, die mit dem Playoff-Viertelfinale in Höchstadt endete: „Ein tolles Erlebnis.“ Deubler pflichtete ihm bei. Der 22-Jährige erzählte auf Nachfrage, dass er als Vorbereitung auf die Saison 2017/18 einige Trainingseinheiten in Landshut mitmachen durfte und dann von Trainer Axel Kammerer ein Angebot erhalten habe, zum EVL zu wechseln, was ihn schon zum Nachdenken gebracht hatte. Letztlich sei er aber froh, den Gladiators den Vorzug gegeben zu haben.

Die Herzogstädter sind dabei

An diesem Wochenende beginnt die Oberliga-Verzahnungsrunde

Bei den Spielern der Erding Gladiators und im Umfeld des Teams sieht man im Moment nur strahlende Gesichter. Was die Sache so interessant macht, ist die Tatsache, dass man neben sieben Top-Clubs der Bayernliga auch noch gegen die Oberligisten EHC Waldkraiburg und SC Riessersee spielen darf. Doch jetzt gilt der Blick von Trainer Topi Dollhofer und seiner Truppe erst einmal dem Auftakt-Wochenende, wo es am Freitagabend (19.30 Uhr) zum EV Füssen geht. Am Sonntag dann (18 Uhr) gastiert der TEV Miesbach in der Erdinger Eissporthalle.

Die Aufgabe bei den Füssener dürfte wohl mit die schwierigste in der Verzahnungsrunde sein. Die Allgäuer haben die Vorrunde auf Platz eins abgeschlossen, mit vier Zählern Vorsprung auf Erding und Landsberg. 124 Tore hat der EVF geschossen, die Gladiators haben allerdings einmal mehr getroffen. In der Defensive ist Füssen dagegen besser mit nur 79 Gegentreffern, während es bei den Erdinger 91 Mal eingeschlagen hat.

1500 plus X für die Herzogstädter

Das Eisstadion soll richtig voll sein

Erding Jets gegen den SC Riessersee, das war einst ein Spiel, das die Eishockey-Fans elektrisierte. Die Wege der beiden Zweitliga-Kontrahenten von einst haben sich längst getrennt. Doch im Rahmen der Oberliga-Verzahnungsrunde kommt es nach rund 20 Jahren erstmals wieder zu dieser Paarung.

Am Sonntag, 20. Januar, um 18 Uhr stehen sich die beiden Teams in der Erdinger Eissporthalle gegenüber. Zum Besuch des Altmeisters veranstalten die Eishockey-Verantwortlichen des TSV Erding die Aktion „1500 plusX“. Das bedeutet, dass man zu dieser einmaligen Partie mindestens 1500 Zuschauer im Stadion haben will. Zu diesem Zweck gibt es eine Aktion für Vereine und Gruppen. Bei Abnahme von mindestens zehn Stehplatzkarten kostet der Eintritt pro Person nur sieben anstatt neun Euro.

Bestellungen können bis spätestens Donnerstag, 17. Januar, per E-Mail an die Geschäftsstelle gerichtet und beim Vorverkauf am Donnerstag, 17. Januar, von 19 bis 20 Uhr, können die Karten zudem an der Stadionkasse gekauft werden.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 12 33
2 TEV Miesbach 12 24
3 EHC Klostersee 12 22
4 EV Füssen 12 21
5 EC Bad Kissingen 12 19
6 HC Landsberg 12 18
7 EHC Waldkraiburg 12 15
8 TSV Erding 12 12
9 EHC Königsbrunn 12 10
10 TSV Peissenberg 12 6
Stand: 17.02.2019 ohne Gewähr