Gladiators

Gladiators hat das Glück verlassen

Zerfahrene Partie zwischen den Gladiators und Königsbrunn

Am Ende mussten sich die gastgebenden Gladiators 3:5 (2:3, 0:0, 1:2) geschlagen geben.

Die Pinguine aus Königsbrunn sind zur Zeit personell arg gebeutelt. So standen nur zwölf Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen. Im Tor stand Donatas Zukovas. Bei den Gladiators fehlte neben dem aus privaten Gründen verhinderten Trainer Topi Dollhofer der erkrankte Florian Zimmermann. Seinen Platz in der ersten Sturmreihe an der Seite des Duos Krzizok/Michl nahm Kilian Steinmann ein. Am Anfang befürchteten die heimischen Fans schon das Schlimmste, denn wie zuletzt gegen Füssen lagen die Erdinger schnell in Rückstand: Hennig Schütz hatte freistehend zum 1:0 für Königsbrunn getroffen (3.).

Schlechte Karten für einen PlayOff-Platz

Aber es bleibt nichts unversucht

So sind mindestens drei Punkte an diesem Wochenende Pflicht. Die sollten die Erdinger Eishackler aber tunlichst schon heute Abend (20 Uhr) im eigenen Stadion gegen den EHC Königsbrunn einfahren, denn am Sonntag (18 Uhr) beim unangefochtenen Spitzenreiter SC Riessersee hängen die Trauben schier unerreichbar hoch.

„Wir haben vom letzten Wochenende was gutzumachen“, sagt Thomas Vogl. Er vertritt vorübergehend Trainer Topi Dollhofer, der einen Trauerfall in der Familie hat. Vogl verweist auf die enttäuschenden Vorstellungen gegen Miesbach (3:7) und Füssen (4:9). „Wir müssen uns auf dem Eis ganz anders präsentieren“, fordert er. „Wir müssen mehr Energie, mehr Aggressivität und mehr Willen zeigen.“ Es gelte, die Fans wieder zu versöhnen.

Das war nix

Gladiators boten ganz schwache Vorstellung

Zwei deftige Niederlagen in Miesbach (3:7) und gegen Füssen (4:9) haben das Team von Topi Dollhofer im Kampf um einen Playoff-Platz fast aussichtslos ins Hintertreffen gebracht und den Trainer sprachlos gemacht.

„Mir fehlen die Worte zu dem, was sich da im ersten Drittel abgespielt hat“, meinte Dollhofer. „Sowas habe ich noch nicht erlebt.“ Nach nicht einmal drei Minuten lagen die Gladiators 0:3 zurück, nach dem ersten Abschnitt lautete der Spielstand 0:6. Füssens Trainer Max Holzmann, der auch schon das Erdinger Trikot trug, war der hohe Sieg fast ein wenig peinlich. „Es ist psychologisch schwierig, wenn du gegen einen kleinen Kader antrittst“, sagte er. Hatte er doch nur elf Feldspieler dabei. „Und dann ist natürlich auch Glück dabei.“ Dollhofer entgegnete: „Der Max und ich sind schon lange befreundet, deshalb ist er diplomatisch.“ Das Team sei momentan in einem mentalen Tief, „und das erste Drittel hat dem die Krone aufgesetzt“, erklärte Erdings Coach und entschuldigte sich bei den Fans – auch für die Miesbach-Leistung.

Gladiators gehen sang- und klanglos unter

Die Füssener spielten wie aufgedreht und die Gladiators hatten meist das Nachsehen

Die schlechteste Leistung seit der 1:6-Schlappe Anfang Dezember in Dorfen haben die Erding Gladiators am Sonntagabend in heimischer Eishalle gegen den EV Füssen abgeliefert. Vor allem im ersten Drittel fand die Defensive auf Seiten der Gastgeber so gut wie gar nicht statt, und so hatten die Allgäuer letztlich keine Mühe, einen deutlichen 9:4-Sieg (6:0, 2:2, 1:2) herauszuschießen.

Ganz offenbar waren die Gladiators mit der falschen Einstellung ins Spiel gegangen. Was sollte auch passieren gegen eine Mannschaft, die mit gerade einmal elf Feldspielern angereist war. Allerdings waren bis auf Ron Newhook alle Leistungsträger bei den Füssenern dabei. Was dann aber in den ersten knapp drei Minuten passierte, war einfach nur unfassbar und aus Erdinger Sicht peinlich. Gerade 78 Sekunden waren gespielt, da konnte Markus Vaitl unbedrängt zum 1:0 einschießen. Aber es kam noch schlimmer für die Gastgeber. 40 Sekunden später griff Erdings Torwart Jonas Steinmann bei einem Vaitl-Schuss ins Leere und sah 50 Sekunden später erneut schlecht aus, als ein Schlenzer von Vaitl zum 3:0 im Netz landete.

Gladiators werden unter Wert geschlagen

Erdinger Puckjäger verlieren beim TEV Miesbach

Wie erwartet nichts zu holen gab es für die Erding Gladiators am Freitagabend beim TEV Miesbach. Der Tabellenzweite der Oberliga-Verzahnungsgruppe gewann mit 7:3 Toren (2:1, 3:0, 2:2) – allerdings etwas zu hoch.

Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten. Erdings Trainer Topi Dollhofer hatte 18 Feldspieler zur Verfügung, er ließ folglich mit vier Sturmreihen und drei Verteidigerpaaren agieren. Die Gladiators begannen um ein Vielfaches konzentrierter als zuletzt in Bad Kissingen, als sie schnell in Rückstand gerieten. Und die Gäste hatten sogar die erste Chance, als Geburtstagskind Florian Zimmermann alleine vor TEV-Torwart Anian Geratsdorfer auftauchte, aber knapp drüber schoss. Danach bestätigte sich wieder einmal die alte Weisheit: Wenn du die Tore vorne nicht machst, kriegst du sie hinten rein. Ein einziger Zuordnungsfehler in der Gladiators-Defensive reichte Miesbach zum 1:0 durch Felix Feuerreiter (11.). Wenig später hatte Florian Fischer nach toller Vorarbeit von Tobias Feilmeier den Ausgleich auf dem Schläger, traf jedoch nur den Pfosten (13.), Quasi im Gegenzug landete der Puck bei Florian Gaschke, der aus der Drehung das 2:0 erzielte. In der 18. Minute die erste Erdinger Überzahl, und nach perfektem Zuspiel von Philipp Michl vollstreckte Daniel Krzizok zum 1:2 (18.). Aufregung, nur eine Minute später, als der Puck nach einem Gewühl im Erdinger Tor lag. Aber der Hauptschiedsrichter gab den Treffer nach Rücksprache mit seinen Linesmen nicht: Tor verschoben.

nächstes Heimspiel

Keine Veranstaltungen gefunden

banner onlineticketing

anstehende Termine

Keine Veranstaltungen gefunden

Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr