Gladiators

Wölfen gelingt Revanche gegen die Gladiators

Bei den Wölfen setzte es eine deutlich Niederlage

Damit haben sich die Unterfranken eindrucksvoll für die 3:7-Schlappe 46 Stunden zuvor in Erding revanchiert. Am Freitag hatte Bad Kissingens Eishockey-Chef Michael Rosin unmittelbar nach der Niederlage in Erding gemeint: „Am Sonntag habt IHR dann dreieinhalb Stunden Busfahrt in den Beinen. “ Und genau diesen Eindruck hatte man dann auch – vor allem in den ersten 20 Minuten. Die Gladiators waren quasi nur körperlich anwesend, wirkten matt und müde. Die Wölfe dagegen agierten wie aufgedreht. Vor allem die erste Sturmreihe mit Spielertrainer Mikhail Nemirovsky, Anton Zimmer und Anton Seewald spielte die Erdinger Hintermannschaft phasenweise schwindlig. Das war mindestens oberligareif, was dieses Trio aufs Eis zauberte, und die Gladiators fanden kein Mittel, es zu stoppen. Nach 41 Sekunden scheiterte Zimmer zwar noch an Jonas Steinmann, dann aber ging es relativ flott: Nemirovsky besorgte in der 2. Minute das 1:0, Zimmer erhöhte auf 2:0 (8.), und Seewald traf zum 3:0 (16.). Kurz darauf lief Christian Masel mutterseelenalleine auf Jonas Steinmann zu, konnte aber weder den Schuss noch den Nachschuss im Erdinger Tor unterbringen. Besser machte es Wölfe-Kapitän Eugen Nold, als er in der 19. Minute in Überzahl den Puck zum 4:0 ins Netz hämmerte. Chancen der Gladiators im ersten Drittel: Fehlanzeige.

Gladiators ringen Wölfe im Endspurt nieder

Eine spannende und faire Partie auf technisch hohem Niveau

Rund 650 Zuschauer erlebten dieses Spektakel am Freitagabend in der Erdinger Eissporthalle. Am Ende setzten sich die Erding Gladiators 7:3 (0:1, 3:2, 4:0) durch – um ein paar Tore zu hoch.

Die Kissinger waren wieder mit einem Mini-Kader angereist, der qualitativ allerdings sehr hochwertig war. Die Partie begann furios. Allein in den ersten zehn Minuten gab es mehr Torszenen zu sehen, als oft in einem ganzen Spiel. Die erste dicke Möglichkeit für die Gladiators hatte Florian Fischer schon nach 15 Sekunden, scheiterte jedoch an Torwart Benjamin Dirksen. Auf der Gegenseite wurde Jonas Steinmann erstmals von Maxim Kryvorutskyy geprüft, parierte jedoch glänzend (3.). Fast im Minutentakt mussten die Keeper auf beiden Seiten abwechselnd Glanzparaden hinlegen. Dirksen vollbrachte seine größten Taten gegen Tobi Feilmeier (11.) und Philipp Michl (12.), Jonas Steinmann rettete spektakulär gegen Anton Zimmer (8.) und Eugen Nold (15.). Doch dann war Erdings Torwart geschlagen, als Seewald eine Einzelleistung eiskalt zum 1:0 für Bad Kissingen abschloss. Die Gladiators hatten noch zwei tolle Möglichkeiten durch Kilian Steinmann (17.) und Fischer (19.), doch Dirksen hielt erneut grandios.

Letztes Wochenende wie ein Befreiungsschlag

Anschluss geschafft

Die Erdinger Eishackler haben nach einem Sechs-Punkte-Wochenende den Anschluss wieder geschafft. Jetzt gilt es nachzulegen. An diesem Wochenende wartet zweimal der gleiche Gegner auf die Gladiators. Am Freitagabend (20 Uhr) gastiert der EC Bad Kissingen zum Abschluss der Verzahnungs-Vorrunde in der Erdinger Eissporthalle, am Sonntag (18 Uhr) sind die Wölfe zum Auftakt der Rückrunde Gastgeber für die Truppe von Trainer Dollhofer.

Das vergangene Wochenende war wie ein Befreiungsschlag für die Gladiators. Beim 2:1 beim EHC Klostersee und beim 6:3 gegen den TSV Peißenberg hat das Team um Kapitän Sebastian Schwarz nicht nur gut gespielt, sondern hatte auch endlich wieder das Glück auf seiner Seite. Von Rang zehn auf sieben haben sich Erdinger vorgearbeitet, der Wochenend-Gegner Bad Kissingen steht auf Rang fünf, punktgleich mit dem EV Füssen, und hat lediglich drei Zähler vorsprung auf die Gladiators. Ein eminent wichtiges Wochenende also für die Erdinger.

Licht und Schatten

Trotzdem zufriedene Gesichter am Sonntagabend

Dem 2:1 beim EHC Klostersee ließen die Gladiators ein 6:3 gegen Peißenberg folgen und haben damit den Anschluss wieder hergestellt. Wenn man davon ausgeht, dass der SC Riessersee Erster bleibt, dann muss man mindestens Fünfter werden, um in die Playoffs zu kommen. Die Erdinger haben sich dank des Sechs-Punkte-Wochenendes vom letzten Platz auf den siebten Rang vorgearbeitet.

„Es war ein sehr laufintensives und auch taktisch intensives Spiel“, fasste Gladiators-Trainer Topi Dollhofer die Partie in Grafing zusammen. „In der Offensive lief es bei beiden Teams nicht rund, dafür stand beide Defensivreihen gut, und auch beide Torhüter waren gut.“ Sein Gegenüber Dominik Quinlan bekannte dagegen: „Ich bin ein bissl angefressen, denn wir haben nicht so gut gespielt, wie wir das können.“ Vor allem mit seiner Offensive ging er hart ins Gericht, die aus dem Spiel heraus nicht getroffen hatte. Der zwischenzeitliche Ausgleich fiel durch einen Penalty. „Das Powerplay war eine Katastrophe“, schimpfte der EHC-Coach. „Wir müssen einfach wieder zurück zu den Basics, dann fallen die Dinger auch wieder rein.“

Gladiators sind wieder in der Erfolgsspur

Sechs-Punkte-Wochenende für die Gladiators.

Nach dem 2:1 beim EHC Klostersee besiegten die Erdinger am Sonntagabend in einer tollen Partie den TSV Peißenberg 6:3 (1:0, 1:1, 4:2).

Im Vergleich zum Freitag waren bei den Gladiators Sebastian Lachner und Philipp Michl mit dabei. So ließ das Trainergespann Dollhofer/Vogl mit vier Sturmreihen beginnen, wobei Florian Zimmermann eine Doppelschicht schob. Die Erdinger waren in der Anfangsphase leicht überlegen, hatten jedoch keine wirklich guten Chancen. Die größte Möglichkeit zur Führung hatten sie in Überzahl, doch hatten sie zweimal im Abschluss Pech. In der 14. Minute war es dann aber soweit. Philipp Michl spielte Daniel Krzizok in zentraler Position vor dem Tor frei, und dessen Handgelenkschuss schlug genau im Winkel ein. In der Folge wurden die Peißenberger deutlich offensiver, und vor allem von Manfred Eichberger ging stets Gefahr aus. Aber Torwart Jonas Steinmann hielt tadellos.

nächstes Heimspiel

Keine Veranstaltungen gefunden

banner onlineticketing

anstehende Termine

Keine Veranstaltungen gefunden

Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr