Gladiators

Mit Superlativen im Rücken

Die Playoffs fest im Blick

Mit lautem Beifall wurde Topi Dollhofer von den Gästen im VIP-Raum in der Erdinger Eissporthalle begrüßt, als er zur Pressekonferenz erschien. Der Trainer der Erding Gladiators bekam das Grinsen kaum mehr aus seinem Gesicht: 10:3 gegen Schongau gewonnen, neunter Sieg in Serie, Qualifikation für die Oberliga-Verzahnungsrunde geschafft, beste Heimmannschaft der Bayernliga mit 33 von 39 möglichen Punkten – mehr an Superlativen geht kaum.

Allerdings wollte der Erdinger Banden-Chef den zweistelligen Erfolg über die Mammuts aus Schongau nicht überbewerten. „Man hat gemerkt, dass es für beide Teams um nichts mehr gegangen ist und mehr ein Freundschaftsspiel war“, konstatierte Dollhofer. „Es war natürlich schön für die Zuschauer, die uns wie schon die ganze Saison wieder super unterstützt haben. Aber jetzt haben wir eine wichtige Runde vor uns.“ Erstmals hatte er seinen kompletten Kader zur Verfügung und konnte so auf die U 20-Spieler verzichten. Die feierten zur gleichen Zeit mit ihrem Team in der Junioren-Bayernliga einen 4:1-Sieg bei Spitzenreiter Weiden.

Landkreis-Eishockey in der Bayernliga

Rück- und Ausblick

Die Vorrunde in der Eishockey-Bayernliga ist vorbei. Für die Landkreis-Teams endete sie komplett unterschiedlich. Während die Erding Gladiators punktgleich mit dem Tabellenzweiten HC Landsberg durchs Ziel gegangen sind und sich für die Oberliga-Verzahnungsrunde qualifiziert haben, hat der ESC Dorfen die Runde als Vorletzter abgeschlossen und muss in der Bayernliga-Verzahnungsrunde um den Klassenerhalt kämpfen. Für beide Clubs geht es schon am Freitag los.

Rückblick: Genau vor einem Jahr erlebten die Eispiraten aus der Isenstadt ein unglaubliches Hoch. Sie schlossen die Runde als Zweiter ab, verfehlten dann aber die Playoffs, weil nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Topscorer Lukas Miculka nach zwei Auftaktsiegen alle weiteren Begegnungen verloren gingen. Vor der Saison 2018/19 verstärkte sich der ESC, unter anderem kam für den doch insgesamt enttäuschenden Trevor Hills mit dem Tschechen Tomas Vrba ein neuer Partner für Miculka, dazu hatte der ESC mit dem Litauer Povilas Verenis einen weiteren starken Ausländer in der Hinterhand.

Gladiators rasieren harmlose Mammuts

Die Oberliga-Verzahnungsrunde kann kommen

Im letzten Spiel der Bayernliga-Vorrunde besiegten die Erding Gladiators gestern Abend die Schongau Mammuts klar mit 10:3 Toren (4:1, 2:1, 4:1).

Den besseren Start erwischten die Gäste. Milan Kopecky fing an der Mittellinie einen Pass ab und schlenzte den Puck gleich in Richtung Erdinger Tor, weil er zum Wechseln fahren wollte. Was er dabei gar nicht mitbekam war, dass die Hartgummischeibe so tückisch versprang, dass Torwart Jonas Steinmann ins Leere griff (4.). Wenig später hatten die Mammuts Überzahl. Doch Philipp Spindler lief ein Break, bei dem er von hinten umgerissen wurde. Den fälligen Penalty verwandelte der 38-Jährige souverän zum 1:1 (9.). Nach einer knappen Viertelstunde zeigten die Gladiators, dass sie nicht nur Unter- sondern auch Überzahl können. Im Powerplay jagte Daniel Krzizok den Puck zum 2:1 unter die Latte (15.). Und weil’s so schön war, fiel beim nächsten Überzahlspiel das 3:1 mit nahezu dem gleichen Spielzug, und wieder war Krzizok der Torschütze (17.). Schongaus Trainer Roman Mucha nahm eine Auszeit, doch besser wurde das Spiel seiner Mannschaft nicht. Im Gegenteil: 52 Sekunden vor Drittelende staubte Sebastian Lachner zum 4:1 ab – sein erster Saisontreffer.

Es war ein harter Kampf

Lange war es eng

Eine ganz entspannte Woche haben die Erding Gladiators hinter sich. Nach den jüngsten tollen Leistungen, die die Qualifikation für die Oberliga-Verzahnungsrunde bedeuteten, hatte Trainer Topi Dollhofer seiner Mannschaft eine Woche frei gegeben. Erst am Samstagabend wird wieder trainiert, am Sonntag (18 Uhr) steht zum Abschluss der Qualifikationsrunde das Heimspiel gegen die Schongau Mammuts auf dem Programm.

Mit acht Siegen in Serie haben sich die Gladiators im Endspurt sogar auf Tabellenplatz drei nach oben katapultiert, und können jetzt ganz entspannt in die Meisterrunde gehen.

Zuvor aber gilt es noch das Heimspiel gegen die Mammuts aus Schongau zu bewältigen. „Natürlich wollen wir unsere Serie weiter ausbauen“, sagt Coach Dollhofer, der sein bestmögliches Aufgebot in den Kampf gegen die Schongauer schicken will.

Gladiators auf Rang drei

Auf Wolke sieben schweben derzeit die Erdinger Eishackler

Zuletzt haben sie Spitzenreiter EV Füssen 4:3 geschlagen und beim Tabellenzweiten HC Landsberg 5:4 gewonnen. Damit haben die Gladiators ihre Serie auf acht Siege in Serie ausgebaut – mit der Maximalpunktzahl von 24 – und liegen jetzt punktgleich auf Rang drei.

„Es war ein sehr intensives Spiel mit hohem Tempo“, meinte Erdings Trainer Topias Dollhofer nach dem Erfolg gegen Altmeister Füssen, mit dem die Teilnahme an der Oberliga-Verzahnungsrunde sichergestellt worden war. „Beide Teams waren sehr gut in Unterzahl“, ergänzte er. Dass seine Mannschaft ein Powerplay-Tor erzielt hatte, habe letztlich den Ausschlag gegeben. Erstmals in dieser Saison hatte er vier Sturmreihen zur Verfügung. „Im letzten Drittel habe ich dann auf drei Reihen reduziert, und deshalb hatten wir auch noch die Kraft, um dagegenzuhalten.“

Rückblickend auf die Qualifikationsrunde meinte Dollhofer, dass seine Truppe so gut in Schuss ist, sei nicht zuletzt dem Sommertraining geschuldet: „Da haben wir gut gearbeitet.“ Er vergaß aber nicht zu erwähnen, dass man auch viel Glück mit den Verletzten gehabt habe. „Zwei, drei verletzte Spieler hast du eigentlich immer, aber mehr hatten wir eigentlich nie“, merkte Erdings Banden-Chef an. Er strahlte übers ganze Gesicht, als er sagte: „Wir sind stolz, dass wir in der oberen Runde dabei sind, und jetzt schauen wir, wenn wir noch alles ärgern können.“

nächstes Heimspiel

Feb
22

20:00 - 22:30
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anstehende Termine

Feb
22

20:00 - 22:30
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Feb
24

18:00 - 20:30
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Mär
1

20:00 - 22:30
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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 12 33
2 TEV Miesbach 12 24
3 EHC Klostersee 12 22
4 EV Füssen 12 21
5 EC Bad Kissingen 12 19
6 HC Landsberg 12 18
7 EHC Waldkraiburg 12 15
8 TSV Erding 12 12
9 EHC Königsbrunn 12 10
10 TSV Peissenberg 12 6
Stand: 17.02.2019 ohne Gewähr