Gladiators

Licht und Schatten

Trotzdem zufriedene Gesichter am Sonntagabend

Dem 2:1 beim EHC Klostersee ließen die Gladiators ein 6:3 gegen Peißenberg folgen und haben damit den Anschluss wieder hergestellt. Wenn man davon ausgeht, dass der SC Riessersee Erster bleibt, dann muss man mindestens Fünfter werden, um in die Playoffs zu kommen. Die Erdinger haben sich dank des Sechs-Punkte-Wochenendes vom letzten Platz auf den siebten Rang vorgearbeitet.

„Es war ein sehr laufintensives und auch taktisch intensives Spiel“, fasste Gladiators-Trainer Topi Dollhofer die Partie in Grafing zusammen. „In der Offensive lief es bei beiden Teams nicht rund, dafür stand beide Defensivreihen gut, und auch beide Torhüter waren gut.“ Sein Gegenüber Dominik Quinlan bekannte dagegen: „Ich bin ein bissl angefressen, denn wir haben nicht so gut gespielt, wie wir das können.“ Vor allem mit seiner Offensive ging er hart ins Gericht, die aus dem Spiel heraus nicht getroffen hatte. Der zwischenzeitliche Ausgleich fiel durch einen Penalty. „Das Powerplay war eine Katastrophe“, schimpfte der EHC-Coach. „Wir müssen einfach wieder zurück zu den Basics, dann fallen die Dinger auch wieder rein.“

Gladiators sind wieder in der Erfolgsspur

Sechs-Punkte-Wochenende für die Gladiators.

Nach dem 2:1 beim EHC Klostersee besiegten die Erdinger am Sonntagabend in einer tollen Partie den TSV Peißenberg 6:3 (1:0, 1:1, 4:2).

Im Vergleich zum Freitag waren bei den Gladiators Sebastian Lachner und Philipp Michl mit dabei. So ließ das Trainergespann Dollhofer/Vogl mit vier Sturmreihen beginnen, wobei Florian Zimmermann eine Doppelschicht schob. Die Erdinger waren in der Anfangsphase leicht überlegen, hatten jedoch keine wirklich guten Chancen. Die größte Möglichkeit zur Führung hatten sie in Überzahl, doch hatten sie zweimal im Abschluss Pech. In der 14. Minute war es dann aber soweit. Philipp Michl spielte Daniel Krzizok in zentraler Position vor dem Tor frei, und dessen Handgelenkschuss schlug genau im Winkel ein. In der Folge wurden die Peißenberger deutlich offensiver, und vor allem von Manfred Eichberger ging stets Gefahr aus. Aber Torwart Jonas Steinmann hielt tadellos.

Steinmann hält den Sieg fest

Gladiators bejubeln einen hart umkämpften Auswärtssieg

Es war kein hochklassiges Spiel, aber das interessierte auf Erdinger Seite nach der Schlusssirene niemanden mehr. Da bejubelten die Gladiators am Freitagabend einen knappen und hart erkämpften 2:1-Sieg (0:0, 1:1, 1:0) beim EHC Klostersee.

Gladiators-Trainer Topi Dollhofer war zu Umstellungen gezwungen. Philipp Michl und Daniel Rossi fehlten erkrankt, Simon Pfeiffer fiel kurzfristig aus. Marco Deubler rückte deshalb in den ersten Sturm zum Duo Krzizok/Zimmermann, Mathias Jeske gab seinen Einstand als Angreifer im dritten Sturm an der Seite des Duos Kilian Steinmann/Lukas Krämmer. Und Jeske leitete gleich bei seinem ersten Scheibenkontakt eine tolle Chance ein, doch Kilian Steinmann verfehlte das leere Tor. Allerdings wurde er behindert, sodass es Strafe gegen Klostersee gab. Die Überzahl brachte nichts ein, ebenso wie zwei weitere Powerplay-Möglichkeiten der Gladiators. Auch die Gastgeber hatten eine Überzahl, doch auch sie konnten nichts Zählbares verbuchen. So plätscherte die Partie mehr oder weniger ereignislos dahin, mit nur wenigen Tormöglichkeiten. Stimmung gab es erst in der 19. Minute, als sich Kilian Steinmann und Matthias Baumhackl eine Raufeinlage lieferten und dafür jeweils für 2 + 2 Minuten auf die Strafbank mussten.

Verlieren die Gladiators den Anschluss?

Punkte werden dringend benötigt

Zwölf Spiele stehen in der Oberliga-Verzahnungsrunde noch auf dem Programm, und die Erding Gladiators laufen langsam Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Deshalb sollte an diesem Wochenende tunlichst gepunktet werden, doch beide Aufgaben sind einmal mehr ziemlich unangenehm. Am Freitagabend haben die Gladiators um 20 Uhr in Grafing die Auswärtspartie beim Landkreis-Nachbarn EHC Klostersee vor der Brust, am Sonntag (18 Uhr) gastiert der TSV Peißenberg, der sich grade in einem Hoch befindet, in der Erdinger Eissporthalle.

Die Tabelle ist nach den beiden Nachholspielen, die am Dienstag ausgetragen worden sind, wieder begradigt. Dabei hat der TEV Miesbach den EHC Königsbrunn mit 7:0 Toren deklassiert und der TSV Peißenberg den EHC Klostersee 4:3 niedergerungen.

Ereignisreiches Wochenende für die Erding Gladiators

Rückkehrer Thomas "Birdy" Vogl unterstützt bis zum Saisonende

Die ersten Punkte in der Oberliga-Verzahnungsrunde gab es beim unerwartet hohen 7:0 gegen den HC Landsberg. Der Dämpfer kam zwar am Sonntag mit einer unglücklichen 4:5-Niederlage in Waldkraiburg. Aber Hauptgesprächsthema war die Rückkehr von Thomas Vogl. Der Ex-Trainer wird bis Saisonende Topi Ddollhofer beim Coachen unterstützen und zur neuen Runde die alleinige Verantwortung übernehmen.

„Für uns war klar, dass wir unbedingt punkten müssen“, sagte Dollhofer nach dem Kantersieg gegen Landsberg. „Die ersten zehn Minuten war eine gewisse Verunsicherung zu spüren“, dann sei es besser gelaufen. „Ganz wichtig war das schnelle Tor im dritten Drittel“, analysierte Erdings Trainer. Nach dem 5:0 sei der Sack zu gewesen. Schließlich lobte er noch das Powerplay seiner Truppe. Vier Tore waren den Gladiators in Überzahl gelungen, eins, als die Landsberger gerade wieder komplett waren.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr