Gladiators

Gladiators-Höhenflug hält an

Langsam werden sich Erdings Eishackler wohl selbst unheimlich

Die Gladiators haben am Sonntagabend 5:4 (1:1, 3:1, 1:2) beim HC Landsberg gewonnen und damit aus den letzten acht Spielen 24 Punkte geholt.

Beide Teams waren vor dieser Partie schon für die Oberliga-Verzahnungsrunde qualifiziert, entsprechend locker und entspannt gingen sie das Spiel an. Während aber die Landsberger mit ihrer besten Besetzung antraten, wurden bei den Gladiators die angeschlagenen Sebastian Lachner und Dominik Wagner geschont, Tobias Feilmeier war zudem erkrankt.

Umso erstaunlicher war, dass die Erdinger die von Beginn an stürmisch anrennenden Riverkings gut im Griff hatten und dann gleich kalt erwischten. Nach einem feinen Zuspiel von Marco Deubler brachte Philipp Spindler sein Team in der 5. Minute 1:0 in Führung. Landsberg drückte ein wenig aufs Tempo, und Erding hatte Glück, als Daniel Menge Erdings Torwart Jonas Steinmann schon überzogen hatte, den Puck aber aus spitzem Winkel ans Außennetz setzte (9.). Dann aber Glück für die Gastgeber: Daniel Rossi schloss ab, und der Puck prallte von der Kreuzecklatte ins Feld zurück (12.). Zwei Minuten später fiel jedoch der 1:1-Ausgleich. Von Menge erstklassig aufgelegt brauchte Dennis Neal nur noch den Schläger hinzuhalten.

Gladiators entzaubern den Spitzenreiter

Hohes Tempo, packende Zweikämpfe, gesunde Härte

Die Partie zwischen dem Tabellendritten Erding und Spitzenreiter Füssen hatte das Prädikat Spitzenspiel wahrlich verdient. Den rund 900 Zuschauern in der Erdinger Eissporthalle wurde am Freitagabend einiges geboten. Am Ende hatten die Gladiators mit 4:3 Toren (1:1, 1:1, 2:1) die Nase vorn und haben sich mit dem siebten Sieg in Serie für die Oberliga-Verzahnungsrunde qualifiziert.

Erstmals in dieser Saison standen bei Erding 20 Mann auf dem Spielbericht, obwohl das Verteidiger-Duo Mitternacht/Wagner fehlte. Das bedeutete, dass Trainer Topi Dollhofer vier Sturmreihen aufs Eis schicken konnte. Einer wurde besonders laut von den Fans begrüßt: Sebastian Lachner, der nach rund 15-monatiger Verletzungspause sein Comeback feierte.

Die ersten Möglichkeiten hatten die Gladiators, aber Füssens Schlussmann Benedikt Hötzinger zeigte, dass er zu den besten Torleuten der Liga gehört. Dann war aber erst einmal sein Gegenüber Jonas Steinmann gefordert, denn jetzt dominierte der Spitzenreiter. Und in der 9. Minute war es Ondrej Zelenka, der Füssen in Führung brachte. Die Allgäuer machten so druckvoll weiter und schnürten die Gastgeber phasenweise in ihrem Drittel ein. Nach einer Viertelstunde saßen zwei Gladiators auf der Strafbank, Philipp Michl fuhr ein Break und wurde gefoult. Den fälligen Penalty verwandelte er sicher zum 1:1. So war auch der Spielstand nach einem furiosen ersten Drittel.

Sechs Siege in Serie – und jetzt kommt Füssen

Es müsste jetzt schon mit dem Teufel zugehen,

sollte den Erding Gladiators nicht der Sprung in die Verzahnungsrunde mit den Oberligisten gelingen.

Mit einer unglaublichen Serie von sechs Siegen in Folge hat sich die Mannschaft von Trainer Topi Dollhofer auf Rang drei nach oben katapultiert. Und an diesem Wochenende warten zwei Topspiele auf die Erdinger Eishackler. Am Freitagabend (20 Uhr) gastiert Spitzenreiter EV Füssen in der Erdinger Eissporthalle, und am Sonntag (17 Uhr) treten die Gladiators beim Tabellenzweiten HC Landsberg an. Außerdem gibt es ein überraschendes Comeback.

Unglaubliche Erdinger Siegsserie hält an

Wahnsinns-Lauf der Gladiators

Das 5:2 (3:0, 0:1, 2:1) am 2. Weihnachtsfeiertag beim TSV Peißenberg bedeutete den sechsten Sieg in Serie. Die Mannschaft von Trainer Topi Dollhofer hat damit einen Platz unter den ersten Acht so gut wie sicher.

Zurück im Erdinger Kader waren Philipp Spindler und Sebastian Schwarz, dafür fehlte Philipp Michl, der sich gegen Geretsried verletzt hatte. Seinen Platz im ersten Sturm an der Seite des Duos Krzizok/Zimmermann nahm Daniel Rossi ein.

Es begann perfekt für die Gladiators, denn schon nach 77 Sekunden stand es 1:0. Marco Deubler überzog den Peißenberger Torwart und schob flach ein. Die erste Chance für die Peißenberger hatte quasi im Gegenzug Tobias Estermaier, aber Jonas Steinmann hielt souverän. Turbulent wurde es in der 9. Minute: Florian Fischer, der in der 4. Minute noch an Torwart Felix Barth gescheitert war, setzte den Puck zum 2:0 unter die Latte. Und nur 47 Sekunden später erhöhte Daniel Krzizok auf 3:0. Peißenbergs Trainer Sepp Staltmayr nahm sofort eine Auszeit, um sein Team wachzurütteln, aber richtig gefährlich wurden die Gastgeber noch nicht.

Erdinger Eishackler bauen Siegesserie aus

Den fünften Sieg in Serie haben die Erding Gladiators eingefahren.

Am Sonntagabend gab es gegen die Riverrats vom ESC Geretsried ein nie gefährdetes 8:3 (3:0, 3:2, 2:1). Schon am Mittwoch geht die Punktejagd weiter, da gastiert das Team von Trainer Topi Dollhofer um 17 Uhr beim TSV Peißenberg.

Im Vergleich zum Freitagsspiel in Schweinfurt (siehe Kasten) fehlten bei den Gladiators die beruflich verhinderten Sebastian Schwarz und Dominik Wagner. Daniel Krzizok war angeschlagen, lief aber auf.

Die Gladiators kamen perfekt aus den Startlöchern. Nach 133 Sekunden schlug ein Schuss von Philipp Michl zum 1:0 ein, und bei der ersten Erdinger Überzahl zauberte Marco Deubler den Puck zum 2:0 ins Geretsrieder Netz (8.). Beim zweiten Powerplay fiel prompt das 3:0 nach einer sehenswerten Einzelleistung von Verteidiger Mathias Jeske (15.). Dann wurde es richtig brenzlig für die Gladiators, denn als kurz hintereinander drei Mann auf die Strafbank mussten. hatte Geretsried rund drei Minuten lang eine 5:3-Überzahl. Doch die Defensive der Erdinger um den fehlerlosen Torwart Jonas Steinmann ließ keinen Gegentreffer zu.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 12 33
2 TEV Miesbach 12 24
3 EHC Klostersee 12 22
4 EV Füssen 12 21
5 EC Bad Kissingen 12 19
6 HC Landsberg 12 18
7 EHC Waldkraiburg 12 15
8 TSV Erding 12 12
9 EHC Königsbrunn 12 10
10 TSV Peissenberg 12 6
Stand: 17.02.2019 ohne Gewähr