Gladiators

Ein Shutout mit geliehenen Schonern

Die Geschichte des Erdinger Erfolgs in Passau beginnt mit einem Missgeschick des späteren Helden.

Es ist fatal, wenn ein Eishockeyspieler bei einer Auswärtspartie Teile seiner Ausrüstung vergisst. Am schlimmsten ist es beim Torwart. So wurde Gladiators-Keeper Louis Albrecht ziemlich nervös, als er in Passau feststellte, dass er seine Kniepads, die unter den Schienen getragen werden, in Erding in der Kabine vergessen hatte – „ohne Schoner kann ich nicht spielen".Er lief zur Passauer Kabine, vor der Tür stand der verletzte Torwart Christian Hamberger, der spontan mit seinen Pads aushalf und ihm noch nachrief: „Wiedersehen macht Freude!" So freudig war das Wiedersehen aus sportlicher Sicht für den Passauer letztlich nicht, denn nach dem 4:0-Erfolg (0:0, 1:0, 3:0) der Gladiators wurde der überragende Albrecht als bester Spieler ausgezeichnet.

Passau macht das Spiel, Erding die Tore

Starkes dritte Drittel reicht für den Sieg

Ein starkes Drittel genügte den Erding Gladiators am Freitagabend in Passau, um die Black Hawks mit 4:0 Toren (0:0, 1:0, 3:0) zu bezwingen in einem Spiel, das die Gladiators von den Spielanteilen her eigentlich nie hätten gewinnen dürfen. Aber ein überragender Torwart Louis Albrecht und eine nahezu perfekte Chancenauswertung brachten zum Jahresausklang noch einmal drei Punkte.

Das Verletzungs- und Krankheitspech hatte bei den Gladiators richtig zugeschlagen Und so fehlten Tim Berndt, Timo Borrmann, Andreas Gerlspeck, Jonas Huber, David Michel, Ferdinand Zink und die Pfeiffer-Brüder. Gerade einmal 15 Feldspieler hatte Trainer Thomas Vogl zur Verfügung, als Ersatztorwart stand erstmals Nachwuchs-Keeper Moritz Schubert im Kader. Alex Gantschnig rückte in die Verteidigung, im dritten Sturm spielten Dennis Berndt, Lorenz Dichtl und Georg Moser.

Neuauflage des Meisterschaftsfinales

Zum Jahresausklang müssen die Erding Gladiators noch einmal auf Reisen gehen.

Am Freitagabend (20 Uhr) gastiert das Team von Trainer Thomas Vogl bei den Passau Black Hawks.

Für die Gladiators gilt es, die Scharte vom 2. Weihnachtsfeiertag auszuwetzen, als es eine deutliche 2:7-Klatsche beim TSV Peißenberg gab. Doch wird das in Passau nicht leicht werden, denn das Verletzungspech hat in Erding ziemlich zugeschlagen. Konnte Coach Vogl in den vergangenen Spielen nahezu auf seinen besten Kader zurückgreifen, muss er heute improvisieren. Immer noch auf der Verletztenliste stehen Johannes Pfeiffer und Ferdinand Zink, wobei Letzterer nach seiner Knieverletzung das Training wieder aufgenommen hat.

Gladiators lassen den Gegner Karussell fahren

Drei Punkte haben die Erding Gladiators am vergangenen Wochenende geholt.

Das Heimspiel gegen den ESV Buchloe haben sie klar mit 7:3 Toren gewonnen, das Auswärtsspiel in Peißenberg dagegen deutlich mit 2:7 Toren verloren. Damit ist auch eine Serie zu Ende gegangen.

Der Erfolg am Freitag gegen die Pirates aus Buchloe war härter erkämpft, als es das Ergebnis aussagt. Nach einer 2:0-Führung lagen die Gladiators nach der Hälfte der Spielzeit plötzlich 2:3 zurück. „In den ersten zwei Dritteln war Buchloe die stärkste Auswärtsmannschaft, die ich bisher in Erding gesehen habe“, meinte Gladiators-Trainer Thomas Vogl. „Sie haben hart gespielt und waren defensiv gut gestanden.“ Seine Mannschaft habe letztlich „durch harte Arbeit“ das Spiel gedreht. „Da haben sie dann gekämpft und gerackert und ich bin froh, dass wir gewonnen haben.“ Nach dem 3:3 in der 36. Minute drehten die Erdinger dann im letzten Drittel mächtig auf, und hätten sie nicht so viele klare Chancen liegen lassen, es hätte zweistellig werden können.

Gladiators kommen in Peißenberg unter die Räder

Schöne Bescherung für die Erding Gladiators am 2. Weihnachtsfeiertag.

Beim TSV Peißenberg sind die Vogl-Schützlinge mit 2:7 Toren (0:2, 2:4, 0:1) böse unter die Räder gekommen – und das auch in dieser Höhe verdient.

Erdings Trainer Thomas Vogl musste nur auf Timo Borrmann verzichten. Der Stürmer hatte am Freitag einen Schuss seitlich aufs Knie bekommen und musste verletzt passen. Der Gladiators-Coach probierte nach dem sicheren Erreichen der Zwischenrunde etwas aus, schickte Andreas Gerlspeck zwischen die Pfosten und stellte die Verteidiger-Pärchen neu zusammen. Außerdem ließ er mit vier Sturmreihen spielen.

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