Gladiators

Das Derby wird mit Sicherheit gut

Ein Treffen alter Bekannter ...

ist das Eishockey-Bayernligaderby heute Abend zwischen Gastgeber EV Moosburg und den Erding Gladiators, das um 19.30 Uhr angepfiffen wird. Einige Spieler haben bereits das Trikot beider Mannschaften getragen, wie Kevin Steiger und Rudi Lorenz.

Beim Blick auf die Tabelle der Eishockey-Bayernliga wird deutlich, dass beide Teams den Erwartungen ein wenig hinterherhinken. Der EV Moosburg, der daheim noch kein Spiel gewonnen hat, liegt derzeit auf Rang 13, die Erding Gladiators sind Neunter. Beim EVM konnten diese Woche alle Spieler trainieren, allerdings sind Tobias Hanöffner, Mathias Jeske und Daniel Möhle angeschlagen. Bei den Gladiators fehlen mit Sicherheit Timo Borrmann, Sebastian Lachner und Christian Poetzel, der Einsatz von Christian Mitternacht ist fraglich.

Wieder kein Sechs-Punkte-Wochenende

Gladiators scheiterten an Geretsried

Sechs Punkte hatten die Erding Gladiators am vergangenen Wochenende eingeplant. Am Ende waren es nur vier. Entsprechend lang waren die Gesichter, denn zwei Zähler sind leichtfertig verschenkt worden.

Am Freitag in Pfaffenhofen stapfte Gladiators-Coach Thomas Vogl nach dem ersten Drittel stocksauer in die Kabine. Seine Mannschaft lag 0:1 zurück, „nach dem schlechtesten Drittel der Saison“. Am Ende stand jedoch ein 6:1-Sieg, der Trainer strahlte und meinte zufrieden: „Das zweite und dritte Drittel war so, wie ich es mir vorstelle.“

Vogls gute Laune hielt auch noch am Sonntag im Geretsried-Spiel an – bis neun Minuten vor Schluss. Da stand es 4:2 für die Gladiators, die bis dahin alles im Griff hatten. Dann aber kassierten sie ein Tor bei eigener Überzahl, mussten 14 Sekunden vor Schluss den Ausgleich hinnehmen und unterlagen 46 Sekunden vor Ende der Verlängerung 4:5.

Gladiators werfen den Sieg weg

Niederlage nach Verlängerung

Lange Gesichter bei den Erding Gladiators. 4:2 führten sie gegen die River Rats aus Geretsried bis neun Minuten vor Schluss und unterlagen schließlich mit 4:5 Toren nach Penaltyschießen (3:2, 0:0, 1:2; 0:1).

Im Erdinger Tor stand wieder Andreas Gerlspeck. Und der musste nach gut zwei Minuten erstmals hinter sich greifen. In Überzahl war der Tscheche Ondrej Horvath per Direktabnahme zum 1:0 erfolgreich. Der schnelle Rückstand bremste erst einmal den Tatendrang der Gladiators.

2. Drittel mit Abstand das Beste

Es ist noch gar nicht so lange her, da klagte Thomas Vogl, Trainer der Erding Gladiators, daüber, dass „unser zweites Drittel immer das schlechteste ist“. Am Freitagabend bei den Ice Hogs in Pfaffenhofen war es aber genau dieser Spielabschnitt, in dem sein Team die Weichen auf Sieg stellte. Am Ende hatten die Gladiators mit einem letztlich sicheren 6:1 (0:1, 5:0, 1:0) drei Punkte eingefahren.

Im ersten Drittel war es ein Spiel auf keinem besonders hohen Niveau. Die Partie plätscherte ziemlich dahin, beide Mannschaften kamen zwar zur Torabschlüssen, doch waren die Möglichkeiten nicht wirklich zwingend. Trotzdem ging Pfaffenhofen in der 10. Minute 1:0 in Führung, als Erdings Torwart Andreas Gerlspeck ein Schuss des kanadischen Verteidigers Jake Fardoe durch die Beine rutschte.

Erding Gladiators unter Druck

Punkte müssen her

Die Truppe von Trainer Thomas Vogl liegt im Moment auf Rang neun, also unter dem Strich. Um den Anschluss nicht zu verlieren, sollte sowohl die heutige Auswärtspartie beim EC Pfaffenhofen (20 Uhr), als auch das Sonntags-Heimspiel gegen den ESC Geretsried (18 Uhr) gewonnen werden.

Nach dem 2:0 gegen Peißenberg vergangenen Freitag strahlte der Gladiators-Coach übers ganze Gesicht. „Jeder, der vor der Saison gedacht, gesagt oder geschrieben hat, dass wir ein Torwartproblem hätten, ist eines Besseren belehrt worden“, meinte Vogl. „Was bisher sowohl der Jonas Steinmann als auch der Andy Gerlspeck gezeigt haben, ist aller Ehren wert.“ Was ihn noch sehr gefreut hatte: „Jeder hat alles dafür getan, um zu gewinnen.“ Da seien Spieler aufgelaufen, obwohl sie angeschlagen waren, andere hätten sich leidenschaftlich in Schüsse geworfen. „So was macht eine starke Mannschaft aus.“

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