Gladiators

Dezimierte Gladiators in Landsberg ohne Chance

Die "Jungen" mussten den Kader aufstocken

Wacker geschlagen haben sich die dezimierten Erding Gladiators am Sonntagabend, aber letztlich gab es beim HC Landsberg nichts zu holen. Der Tabellenzweite gewann klar mit 7:2 Toren (2:1, 2:1, 3:0).

Erdings Trainer Thomas Vogl sagte nach dem Freitagsspiel: „Am Sonntag müssen die Jungen mitfahren.“ Und so sorgten die Youngster Basti Cramer, Kilian Steinmann und Paul Wallek dafür, dass der Coach wenigstens drei Blöcke zur Verfügung hatte. Denn die verletzten Borrmann, Krzizok, Lachner, Mitternacht und Poetzel sowie der privat verhinderte Schwarz fehlten.

Torwart Steinmann hält den Sieg fest

Mit dem besseren Ende für die Gladiators.

Wenn Erding und Peißenberg in der Eishockey-Bayernliga aufeinandertreffen, dann ist Spannung garantiert. So war es in den vergangenen Jahren, so war es am Freitagabend. 

Als die Schlusssirene nach dem 2:0-Sieg (1:0, 0:, 1:0) der Gladiators ertönte, rissen die Spieler die Arme hoch, rannten sofort zu ihrem Torwart Jonas Steinmann und umarmten ihn: Denn der 19-Jährige hatte den Sieg mit einer tollen Leistung festgehalten.

Wie erwartet, war es von der ersten Minute an ein Kampf auf Biegen und Brechen. Schon in den ersten fünf Minuten spielten sich vor beiden Toren turbulente Szenen ab, so dass die Torhüter Steinmann und Michael Resch von Anfang an hellwach sein mussten.

Zwei harte Brocken

Nach fünf Spielen liegen die Erding Gladiators noch in der zweiten Tabellenhälfte.

Es gilt, den Anschluss nicht zu verpassen. Das wird schwer angesichts der Gegner am Wochenende.

Erdings Trainer Thomas Vogl ist nicht um seine Aufgabe zu beneiden. Das Lazarett hat sich nicht gelichtet. Neben den langzeitverletzten Christian Poetzel und Sebastian Lachner fallen auch Timo Borrmann, Daniel Krzizok und Alex Rauscher nach wie vor aus. Das heißt, dass der Kader wieder mit Jugendspielern aufgefüllt wird beziehungsweise werden muss.

Heute Abend (20 Uhr) haben die Gladiators zunächst Heimrecht gegen den TSV Peißenberg , am Sonntag (17 Uhr) geht es zum HC Landsberg. Beide Teams gelten als sichere Anwärter auf einen Platz unter den ersten Acht – den Landsbergern wird sogar der Titel zugetraut.

Trainer Thomas Vogl ist froh, dass sie jetzt schon mehr Punkte geholt haben.

„Ich bin zunächst einmal froh, dass ich mein Versprechen gehalten habe und wir jetzt schon mehr Punkte geholt haben als am vergangenen Wochenende“, meinte Gladiators-Trainer Thomas Vogl nach dem 4:2-Erfolg seiner Mannschaft am Freitag gegen Passau.

Weitaus weniger entspannt war sein Gegenüber Ivan Horak. „Das erste Drittel war von uns Eiskunstlauf. Ich weiß nicht, wo die Mannschaft da war“, schimpfte Passaus Coach. „Die Spieler haben den Kopf geschüttelt, aber keiner hat den Arsch bewegt.“ Dass seine Mannschaft ab dem zweiten Drittel deutlich besser aufgetreten ist und beinahe einen 0:3-Rückstand aufgeholt hätte, konnte ihn nicht versöhnen. „Ein Eishockeyspiel dauert mindestens 60 Minuten“, sagte Horak. „Unser Problem ist, dass wir uns immer wieder mal eine Auszeit nehmen.“

Gladiators erbeuten einen Punkt bei den Pirates

Wenigstens ein Punkt.

So lautete das Resümee der Erding Gladiators am Sonntagabend nach dem Gastspiel in Buchloe. 2:2 stand es nach 60 Minuten (1:0, 1:2, 0:0), den Zusatzpunkt holten sich die Pirates in der Verlängerung.

Gladiators-Trainer Thomas Vogl ist um seine Aufgabe derzeit nicht zu beneiden. Am Freitag fehlten mit Verteidiger Alex Rauscher sowie den Stürmern Daniel Krzizok, Sebastian Lachner und Christian Poetzel vier Leistungsträger. Dennoch wurde die Partie 4:2 gewonnen, nicht zuletzt dank der starken Leistung von Timo Borrmann. Doch ausgerechnet der verletzte sich am Knie und konnte deshalb in Buchloe nicht dabei sein. So musste der Coach die Sturmreihen erneut durcheinander würfeln und schickte Youngster Kilian Steinmann in den ersten Sturm an die Seite des Duos Spindler/Zimmermann. In den zweiten Sturm zum Duo Michl/Retzer rückte Alex Gantschnig, der am Freitag nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Einsatz war und noch deutlichen Trainingsrückstand aufweist. Im dritten Sturm spielten Deubler, Hiendelmeyer und Pfeiffer.

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