Gladiators

Gladiators im Penalty-Glück

3:3 (0:1, 2:1, 1:1) stand es nach 60 Minuten in einem spannenden Derby.

Ein verbissenes, hartes und spannendes, aber niemals unfaires Derby lieferten sich am Freitagabend die Eispiraten vom ESC Dorfen und die Erding Gladiators. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen. Zweimal hatten die Gladiators geführt, einmal die Eispiraten. Das bessere Ende hatten schließlich die Gladiators für sich.

Die Eispiraten liefen in Bestbesetzung auf, bei den Gladiators fehlte dagegen fast ein kompletter Block mit Alex Gantschnig, Daniel Krzizok, Sebastian Lachner und Christian Poetzel. Und auch die Jugendspieler waren nicht mit dabei. Dafür war Kapitän Sebastian Schwarz nach abgelaufener Sperre wieder im Kader, und auch ein Neuzugang: Philipp Michl, der zuletzt vereinslos war, unterschrieb am Donnerstagabend seine Vereinbarung mit dem TSV, und wenige Stunden vor Anpfiff traf die Spielgenehmigung ein. So konnte Trainer Thomas Vogl wenigstens drei komplette Blöcke aufbieten.

Gladiators-Trainer Vogl trotz der Niederlage zufrieden

Alligators eine Nummer zu groß

Nur ein Spiel haben die Erding Gladiators am Auftakt-Wochenende der Eishockey-Bayernliga absolviert. Die ursprünglich für Sonntag angesetzte Partie gegen Pegnitz ist auf den 12. November verlegt worden. Dass der erste Auftritt in dieser Saison mit einer 1:3-Niederlage gegen die Höchstadt Alligators endete, nahmen Fans, Spieler und Verantwortliche nicht weiter tragisch. Gelten die Franken doch als absoluter Top-Favorit, und spätestens seit dem Auftritt in Erding ist klar: Viele Punkte wird die Truppe von Spielercoach Daniel Jun nicht liegen lassen.

Alligators beißen gnadenlos zu

Tapfer wehrten sich die Erding Gladiators beim Saisonauftakt am Freitagabend gegen die Höchstadt Alligators. Am Ende behielt der Top-Favorit aus Franken verdient mit 3:1 Toren (0:1, 2:0, 1:0) die Oberhand. Er nutzte im entscheidenden Moment die Fehler der Gastgeber gnadenlos aus.

Die Gäste waren in Top-Besetzung angereist, Erding dagegen musste mit Gantschnig, Lachner Poetzel und Schwarz gleich auf vier Leistungsträger verzichten. Im Tor der Gladiators stand der knapp 19-jährige Jonas Steinmann, der damit sein Bayernliga-Debüt feierte. Und noch einer bestritt sein erstes Bayernligaspiel: Jonas Steinmanns 16-jähriger Bruder Kilian, der in der dritten Reihe mit dem Duo Hiendlmeyer/Pfeiffer stürmte und seine Sache recht gut machte.

Die Gäste, mit rund 200 stimmgewaltigen Fans im Rücken begannen, als wollten sie die Gladiators überrennen und schnürten sie erst einmal in ihrem Drittel ein. Doch langsam konnten sich die Gastgeber befreien und ihrerseits ein wenig Druck aufbauen. Aber trotz eines extrem hohen Tempos ergaben sich zunächst relativ wenig Torchancen auf beiden Seiten – auch nicht in Überzahl. Doch dann saß erneut ein Alligator auf der Strafbank, und im Nachstochern drückte Marco Deubler den Puck zum 1:0 über die Linie (20.).

Die Vorbereitung ist vorbei

Rudi Lorenz wieder zurück in heimischen Gefilden

Ab heute geht es in der Eishockey-Bayernliga wieder um Punkte. Die Erding Gladiators haben zum Auftakt gleich den absoluten Top-Favoriten zu Gast und sind am Sonntag spielfrei.

Bei einer Umfrage unter den Bayernliga-Trainern vor der Saison haben alle ausnahmslos auf die Höchstadt Alligators als Meisterschaftskandidat Nummer eins getippt. Und die Mannschaft um Spielertrainer Daniel Jun nimmt diese Rolle auch an, denn die Franken wollen so schnell wie möglich wieder zurück in die Oberliga. Von dort waren sie nämlich völlig überraschend abgestiegen. Von allen Neulingen hatten sie die beste Figur abgegeben und die Playoffs nur knapp verpasst. Die Zwischenrunde dominierten die Alligators klar, um dann sensationell im Viertelfinale gegen Miesbach auszuscheiden und damit abzusteigen.

Dieser „Betriebsunfall“ soll schnell korrigiert werden, deshalb haben die Verantwortlichen den Kader qualitativ verbessert. Neben Jiri Mikesz aus Lindau haben die Höchstadter einen echten Star verpflichtet, nämlich den 37-jährigen Vitalij Aab. Der Stürmer hat in seiner langen Karriere unter anderem 635 Spiele in der DEL absolviert. Die älteren Erdinger Eishockeyfans werden sich noch erinnern, als damals die Jets in der 2. Bundesliga gegen Wilhelmshaven antraten, in dessen Reihen mit Vitalij Aab und Boris Blank zwei 18-jährige Kasachen sowie mit Edi Lewandowski ein 17-jähriger Russe stand. Alle drei spielten später auch für die deutsche Nationalmannschaft.

Gladiators verbessert und zielstrebiger

Mit einem Erfolgserlebnis haben die Erding Gladiators die Testspielphase beendet.

Am Sonntagabend bezwang die Truppe von Trainer Thomas Vogl in heimischer Eishalle den Bayernliga Konkurrenten Passau Black Hawks mit 5:2 Toren (2:1, 1:0, 2:1).

Im Gegensatz zur enttäuschenden Freitagspartie gegen den EV Moosburg, die 1:4 verloren wurde, zeigten sich die Gladiators diesmal wieder verbessert und vor allem zielstrebiger. Im Erdinger Tor stand Andreas Gerlspeck, im Passau Kasten Neuzugang Andreas Resch.

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