Gladiators

Drei Punkte für Erding

Unbeschreiblicher Jubel bei den Erding Gladiators

Erding schlägt die Mighty Dogs Schweinfurt mit 4:2 (1:1, 3:1, 0:0)

Die Erding Gladiators wurden in Schweinfurt ein Drittel lang regelrecht hergespielt und hatten Glück, dass es nach 20 Minuten nur 1:1 stand – Philipp Michl hatte die Schweinfurter Führung von Marcel Grüner (6.) ausgeglichen (15.). Nach dem erneuten Rückstand durch Grüner (26.) waren die Gladiators aber endgültig wach und schossen bis zur zweiten Drittelpause ein 4:2 durch Florian Fischer (30. und 37. in Überzahl) sowie Mathias Jeske in Überzahl (39.) heraus. Im Schlussdrittel schlugen die Mighty Dogs eine härtere Gangart an, aber die Gladiators brachten die Führung über die Zeit, haben damit einen direkten Konkurrenten distanziert und einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Meisterrunde getan.

Der Kampf um den Einzug unter die ersten Acht

Keine Pause bis zum Jahreswechsel

Von wegen stade Zeit. Ein stressiger Jahresendspurt wartet auf die Erding Gladiators. Nach der Freitagspartie in Schweinfurt geht es am Sonntag um 18 Uhr daheim gegen die Riverrats aus Geretsried. Am 2. Weihnachtsfest führt die Reise zum TSV Peißenberg, am 28. Dezember gastiert Spitzenreiter EV Füssen in Erding, und am 30. Dezember steht das Gastspiel beim Tabellenzweiten HC Landsberg auf dem Programm. Danach ist Pause bis zum letzten Vorrundenspiel gegen Schongau am Dreikönigstag.

40 Punkte sollten reichen

Doch reicht das wirklich?

„40 Punkte sollten für einen Platz unter den ersten Acht genügen.“ So lautete vor der Saison die Rechnung von Erdings Trainer Topi Dollhofer. Nach dem 6:3 gegen Königsbrunn fehlen noch sieben Zähler.

Die Gladiators strahlten übers ganze Gesicht, als sie von ihren Fans nach dem Spiel noch einmal aufs Eis geholt wurden. In einer packenden Partie – viele sprachen sogar vom bislang besten Saisonspiel – hatten Erdings Eishackler die Pinguine aus Königsbrunn in die Knie gezwungen. „Beide Teams hatten am Freitag Weihnachtsfeier, vielleicht sind sie gegen ihr schlechtes Gewissen gelaufen“, meinte Dollhofer schmunzelnd. „Das erste Drittel war ausgeglichen, im zweiten waren wir die bessere Mannschaft“, analysierte sein Gegenüber Fabio Carciola. „Im letzten Drittel haben wir nicht unser Spiel gespielt – was Erding gemacht und deshalb verdient gewonnen hat.“ Der Gladiators Coach meinte, dass seine Mannschaft speziell im dritten Drittel „immer die richtigen Antworten“ gegeben habe. So zum Beispiel, als nach dem 3:4 postwendend das 5:3 gefallen sei. „Die Mannschaft hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, erklärte Dollhofer, den es besonders gefreut hatte, „dass sich am Schluss die dritte Reihe für die harte Arbeit belohnt hat“. Drei Minuten vor dem Ende hatte Simon Pfeiffer eine gute Chance vergeben, setzte jedoch nach, fuhr ums Tor herum und chipte den Puck raffiniert von schräg hinter dem Tor zum 6:3 in Netz.

Großartiger Kampf der Gladiators

Was für ein Spiel

Die Erding Gladiators und der EHC Königsbrunn machten gestern Abend Werbung für den Eishockeysport. Das bessere Ende für sich hatten nach 60 packenden Minuten die Gladiators, die mit 6:3 Toren (2:1, 0:1, 4:1) gewannen.

Die erste Strafe kassierte Erdings Florian Zimmermann. Kaum war er wieder zurück, jagte er den Puck zum 1:0 in den Winkel (5.). Kurz darauf die nächste Strafe gegen Erding, und im Powerplay war es Dominik Schönwetter, der mit einem satten Schuss von der blauen Linie ausglich (7.). Mit hohem Tempo ging es weiter, die Torhüter Jonas Steinmann (Erding) und Donatas Zukovas (Königsbrunn) durften keine Sekunde unaufmerksam sein. Danach gerieten die Gladiators zweimal in Unterzahl, wobei zumindest eine Strafe äußerst diskussionswürdig war. Doch in Unterzahl brachte Marco Deubler Erding 69 Sekunden vor Drittelschluss 2:1 in Führung.

Gladiators warten auf bissige Pinguine

Jetzt beginnt die heiße Phase in der Eishockey-Bayernliga

An diesem Wochenende steht nur ein Spiel auf dem Programm, dann geht es Schlag auf Schlag. Zwischen dem 21. und 30. Dezember müssen die Bayernligisten fünfmal ran. Zum Auftakt des Jahres-Endspurts erwarten die Erding Gladiators am Sonntag (18 Uhr) den Tabellenvierten EHC Königsbrunn.

Nach den miserablen Nullnummern gegen Miesbach und Dorfen ist nach dem Sechs-Punkte-Wochenende gegen Bad Kissingen und Pegnitz wieder Ruhe im Gladiators-Lager eingekehrt. Bei einem Fan-Stammtisch im Gasthaus „Zum Mieze“ stellten sich Neuzugang Andreas Schmelcher sowie Verteidiger Mathias Jeske und Stürmer Daniel Krzizok den Fans. „Dumm gelaufen“, meinte Schmelcher grinsend, dass er seinen Einstand ausgerechnet bei der Schlappe in Dorfen gegeben hat. „Nach vier Wochen ohne Spiel war ich noch zu sehr mit mir beschäftigt“, gestand er. Jeske und Krzizok erklärten, es sei rätselhaft, wieso man gegen Miesbach und in Dorfen so schlecht gespielt habe: „Da hat von Anfang an gar nichts geklappt, da sind wir nie ins Spiel gekommen.“

nächstes Heimspiel

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anstehende Termine

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 12 33
2 TEV Miesbach 12 24
3 EHC Klostersee 12 22
4 EV Füssen 12 21
5 EC Bad Kissingen 12 19
6 HC Landsberg 12 18
7 EHC Waldkraiburg 12 15
8 TSV Erding 12 12
9 EHC Königsbrunn 12 10
10 TSV Peissenberg 12 6
Stand: 17.02.2019 ohne Gewähr