Gladiators

Derbysieger Dorfen

Gladiators verzweifeln an "Hexer Hingel"

Der ESC Dorfen hat sich im Kampf um Platz acht zurückgemeldet. Die Eispiraten gewannen am Sonntagabend gegen die Erding Gladiators 6:1 (3:0, 2:0, 1:1). Eigentlich war die Partie nach gut acht Minuten schon gelaufen. Außerdem hatten die Platzherren mit Thomas Hingel einen wahren Hexer zwischen den Pfosten.

Beide Teams gingen arg gebeutelt ins Derby. Dorfen hatte in Klostersee 2:6 verloren, Erding war daheim nach schwacher Leistung Miesbach 2:5 unterlegen. Und die Gladiators knüpften nahtlos an ihre Freitags-Leistung an, denn nach knapp vier Minuten stand es schon 2:0 für die Eispiraten. Nach 16 Sekunden gab es die erste Strafe gegen die Gäste, 73 Sekunden später schlug ein Flachschuss von Verteidiger Tobias Fengler zum 1:0 ein. Dann lief Erding in einen Konter. Ernst Findeis tunnelte Torwart Jonas Steinmann zum 2:0. Nur 15 Sekunden später fast das 3:0, doch schoss Mario Sorsak am leeren Tor vorbei.

Fehlpass-Festival: Gladiators verlieren

Schlechteste Saisonleistung der Erding Gladiators

Gegen den TEV Miesbach, dem eine durchschnittliche Leistung genügte, verloren sie am Freitagabend absolut verdient mit 2:5 Toren (1:3, 1:1, 0:1). Selten zuvor dürfte die Truppe von Trainer Topi Dollhofer in einem Spiel mehr Fehlpässe produziert haben.

Die Gastgeber begannen stürmisch und hatten Chancen im Minutentakt durch Philipp Michl (1.), Philipp Spindler (2.) und Marco Deubler (3.). Dann aber fingen sich die Gäste, und nach einem brutalen Missverständnis in der Erdinger Abwehr brauchte Felix Feuerreiter den Puck nur noch ins leere Tor zu schieben (8.). Und die Miesbacher legten nach. Fast mühelos marschierte Florian Gaschke durch die Gladiators-Abwehr, und ebenso mühelos erhöhte Bohumil Slavicek auf 2:0 (10.). In den nächsten Minuten wären die Gastgeber wohl ein paar Meter weiter südlich besser aufgehoben gewesen – nämlich im Hallenbad. So sehr schwammen sie jetzt, und man musste Schlimmstes befürchten.

Sechs Punkte sind das Ziel

Unruhe bei den Gladiators-Gegnern

Ein ganz wichtiges Wochenende steht den Erdinger Eishacklern bevor. Es warten nämlich zwei Mannschaften, die in der Tabelle hinter den Gladiators liegen. Mit zwei Siegen könnte man sich Luft verschaffen im Kampf um Platz acht. Aber es sind zwei sehr unangenehme Gegner, bei denen es diese Woche turbulent zuging.

Heute Abend um 20 Uhr erwarten die Gladiators in der Erdinger Eissporthalle den TSV Miesbach. Der Oberliga-Absteiger hat ganz klar einen Platz im oberen Tabellendrittel zum Ziel. Im Hinspiel mussten sich die Gladiators 5:6 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Da lief bei den Miesbachern noch alles rund. Mittlerweile ist der TEV auf Platz neun abgerutscht, hat allerdings nur drei Zähler weniger als die Gladiators auf dem Konto.

Der Kampf um Platz acht wird immer härter

Nach Rückrundenstart auf Platz 6

In der Eishockey-Bayernliga hat die Rückrunde begonnen, und es zeigt sich, dass der Kampf um Platz acht immer härter wird. Für die Erding Gladiators bedeuteten die 0:3-Niederlage in Passau und der 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Klostersee zwei Punkte. Damit liegt die Mannschaft von Trainer Topi Dollhofer auf Platz sechs, mit vier Zählern Rückstand auf Platz zwei, aber auch mit nur drei Punkten Vorsprung auf Rang neun.

„Unser Torwart war überragend, aber der Erdinger war auch sehr stark“, analysierte Passaus Trainer Christian Zessack nach dem Sieg seiner Mannschaft. „Nicht zuletzt das Schussverhältnis von 36:35 zeigt, wie ausgeglichen das Spiel war.“ Passaus Torwart Clemens Ritschel hatte aber auch das nötige Quäntchen Glück mehr als sein Gegenüber Jonas Steinmann. „Wir waren einfach vor dem Tor nicht zwingend genug“, meinte Gladiators-Trainer Dollhofer. „Wir haben drei unnötige Gegentore kassiert, zwei nach einem Bully, eins im Nachschuss.“ Er gratulierte den Gastgebern zum Sieg, „denn Passau hat das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht“.

Gladiators schnappen sich den Zusatzpunkt

Erst in der Verlängerung setzten sie sich durch

Die Erding Gladiators haben das Derby gegen den EHC Klostersee nach Verlängerung mit 3:2 Toren (1:0, 1:1, 0:1; 1:0) gewonnen. Zwei Zähler haben die Erding Gladiators im Heimspiel am Sonntagabend gegen den EHC Klostersee geholt.

Die Gastgeber waren in der Defensive arg geschwächt. Neben den verletzten Lars Bernhardt, Bastian Cramer und Christian Mitternacht fehlte auch noch Dominik Wagner, der sich tags zuvor bei der U 20-Partie eine Spieldauerstrafe eingehandelt hatte. So hatte Coach Dollhofer gerade noch vier etatmäßige Verteidiger zur Verfügung, darunter den 17-jährigen Paul Wallek. Die Grafinger waren dagegen komplett.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 12 33
2 TEV Miesbach 12 24
3 EHC Klostersee 12 22
4 EV Füssen 12 21
5 EC Bad Kissingen 12 19
6 HC Landsberg 12 18
7 EHC Waldkraiburg 12 15
8 TSV Erding 12 12
9 EHC Königsbrunn 12 10
10 TSV Peissenberg 12 6
Stand: 17.02.2019 ohne Gewähr