Gladiators

Sieben Testspiele in der Vorbereitung

Ligenstart am 4. Oktober

Die Erding Gladiators haben als Vorbereitung auf die neue Saison sieben Testspiele vereinbart. Der Eishockey-Bayernligist startet beim Landesligisten EV Moosburg. Allerdings steht noch nicht fest, ob die Partie am Samstag, 7. September, oder Sonntag, 8. September, stattfindet. Am Freitag, 13. September, gastiert um 20 Uhr Ligakonkurrent EHC Waldkraiburg in Erding, das Rückspiel bei den Löwen steigt zwei Tage später, am Sonntag, 15. September, um 17.15 Uhr. Es folgen zwei Heimspiele gegen Moosburg am Freitag, 20. September, um 20 Uhr, und gegen den Ligakonkurrenten EHC Klostersee am Sonntag, 22. September, um 18 Uhr. Mit der Auswärtspartie bei Bayernliga-Aufsteiger EC Pfaffenhofen am Freitag, 27. September, um 20 Uhr, sowie dem Rückspiel am Sonntag, 29. September, um 18 Uhr, endet die Vorbereitungsphase. Punktspielstart ist am Freitag, 4. Oktober. Der Spielplan ist allerdings noch nicht bekannt.

Vorerst letzter Neuzugang

Die Kaderplanung geht auf die Zielgerade

Als weiteren Neuzugang hat der Eishockey-Bayernligist Oliver Wawrotzki verpflichtet. „Der Birdy (Trainer Thomas Vogl; d. Red.) hat mich fast jedes Jahr kontaktiert und wollte mich haben, jetzt hat es endlich geklappt“, meint der 23-jährige Student. Der gebürtige Dingolfinger hat des Eishockey-Einmaleins beim EV Landshut gelernt. Nach der DNL hat er aus schulischen Gründen eine Saison Pause gemacht, danach spielte er für den EV Dingolfing in der Landesliga – unter Trainer Vogl. „Das war schon super, dass ich als 17-Jähriger schon bei den Erwachsenen in der Landesliga spielen und Erfahrungen sammeln durfte“, erinnert sich Wawrotzki.

Nach dem Abitur schrieb er sich fürs Jurastudium in Passau ein, da lag auf der Hand, dass er für die Blackhawks spielte, „noch dazu, wo meine Wohnung nur 500 Meter vom Eisstadion entfernt war“. Für die Passauer hat er in der Bayernliga in 75 Spielen 44 Scorerpunkte gesammelt. Dazwischen war er eine halbe Saison für den EV Moosburg in der Bayernliga aktiv, da verzeichnete er in 18 Spielen zwölf Scorerpunkte.

„Eigentlich bin ich ein A...och auf dem Eis“

Zwei Neuzugänge melden die Erding Gladiators

Der 32-jährige Martin Dürr (SE Freising) und der 22-jährige Stefan Groß (EV Moosburg) verstärken den Eishockey-Bayernligisten. Trainer Thomas Vogl hat die beiden Stürmer von der Isar an die Sempt geholt.

„Martin ist ein Spielertyp, der uns letztes Jahr gefehlt hat“, meint Vogl. „Klein, quirlig, immer aggressiv, und er sorgt immer für Gefahr im gegnerischen Drittel.“ Der Gladiators-Coach lobt Dürrs „brutale Scorerqualitäten“ und resümiert: „Den kann jede Mannschaft brauchen.“

Der 32-jährige freiberufliche Physiotherapeut und Personaltrainer ist gebürtiger Münchner und wohnt auch in der Landeshauptstadt. Seine Karriere begann er in Germering, spielte einige Zeit bei den Wanderers und dann beim Lokalrivalen Fürstenfeldbruck in der Bayernliga. Wegen seiner Ausbildung verschlug es ihn nach Franken, wo er zwei Jahre für die Mighty Dogs Schweinfurt stürmte. „Im ersten Jahr wären wir fast aufgestiegen, sind aber an Erding in einer denkwürdigen Serie gescheiter.

Ligentagung in Ingolstadt

Hoch her ging es bei der Tagung der Eishockey Bayern- und Landesligisten

Fast vier Stunden wurde diskutiert, wobei die Ausländerbeschränkung und der Modus im Mittelpunkt standen. Resultat: Die Bayernliga spielt auch in der Saison 2019/20 mit zwei transferkartenpflichtigen Spielern. Die Landesligisten konnten sich nicht auf eine Beschränkung einigen, woraufhin die Vertreter der 14 Bayernligisten beschlossen haben, keine Verzahnung mehr mit der Landesliga zu spielen. Ein Problem könnte es mit der Ligenstärke geben, da noch entsprechende Klagen gegen die Spielwertungen aus der gerade abgeschlossenen Saison laufen.

Die 14 Bayernliga-Vereine hatten sich schon vor der Tagung mit unterschriebenen freiwilligen Selbstbeschränkungen darauf verständigt, nur mit zwei Ausländern zu spielen. Bei den Landesligisten gab es dagegen keinen Konsens. Wie schon vergangene Saison kündigten der ESV Burgau, der ESC Haßfurt Hawks, und der ESV Waldkirchen an, mehr als drei transferkartenpflichtige Spieler einzusetzen. Dieses Trio war so auch schon während der jüngsten Saison und der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga verfahren.

Drei bleiben und einer rückt nach

Drei ganz wichtige Vertragsverlängerungen.

Die Stürmer Daniel Krzizok, Philipp Michl und Florian Zimmermann halten dem Eishockey-Bayernligisten auch in der kommenden Saison die Treue. In den Kader rückt mit Xaver Magg außerdem ein Nachwuchsspieler auf.

Gladiators-Trainer Thomas Vogl hatte zuletzt erklärt, dass er gerne den einen oder anderen Nachwuchsspieler im Kader hätte, um ihn langsam an die Bayernliga heranzuführen. Der 20-jährige Nachwuchsstürmer Magg, der in der vergangenen Runde schon ein paarmal in die Bayernliga hineinschnuppern durfte, soll in Zukunft mehr Eiszeiten an der Seite von Routiniers erhalten.

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