Gladiators

Gladiators ringen Wölfe im Endspurt nieder

Eine spannende und faire Partie auf technisch hohem Niveau

Rund 650 Zuschauer erlebten dieses Spektakel am Freitagabend in der Erdinger Eissporthalle. Am Ende setzten sich die Erding Gladiators 7:3 (0:1, 3:2, 4:0) durch – um ein paar Tore zu hoch.

Die Kissinger waren wieder mit einem Mini-Kader angereist, der qualitativ allerdings sehr hochwertig war. Die Partie begann furios. Allein in den ersten zehn Minuten gab es mehr Torszenen zu sehen, als oft in einem ganzen Spiel. Die erste dicke Möglichkeit für die Gladiators hatte Florian Fischer schon nach 15 Sekunden, scheiterte jedoch an Torwart Benjamin Dirksen. Auf der Gegenseite wurde Jonas Steinmann erstmals von Maxim Kryvorutskyy geprüft, parierte jedoch glänzend (3.). Fast im Minutentakt mussten die Keeper auf beiden Seiten abwechselnd Glanzparaden hinlegen. Dirksen vollbrachte seine größten Taten gegen Tobi Feilmeier (11.) und Philipp Michl (12.), Jonas Steinmann rettete spektakulär gegen Anton Zimmer (8.) und Eugen Nold (15.). Doch dann war Erdings Torwart geschlagen, als Seewald eine Einzelleistung eiskalt zum 1:0 für Bad Kissingen abschloss. Die Gladiators hatten noch zwei tolle Möglichkeiten durch Kilian Steinmann (17.) und Fischer (19.), doch Dirksen hielt erneut grandios.

Letztes Wochenende wie ein Befreiungsschlag

Anschluss geschafft

Die Erdinger Eishackler haben nach einem Sechs-Punkte-Wochenende den Anschluss wieder geschafft. Jetzt gilt es nachzulegen. An diesem Wochenende wartet zweimal der gleiche Gegner auf die Gladiators. Am Freitagabend (20 Uhr) gastiert der EC Bad Kissingen zum Abschluss der Verzahnungs-Vorrunde in der Erdinger Eissporthalle, am Sonntag (18 Uhr) sind die Wölfe zum Auftakt der Rückrunde Gastgeber für die Truppe von Trainer Dollhofer.

Das vergangene Wochenende war wie ein Befreiungsschlag für die Gladiators. Beim 2:1 beim EHC Klostersee und beim 6:3 gegen den TSV Peißenberg hat das Team um Kapitän Sebastian Schwarz nicht nur gut gespielt, sondern hatte auch endlich wieder das Glück auf seiner Seite. Von Rang zehn auf sieben haben sich Erdinger vorgearbeitet, der Wochenend-Gegner Bad Kissingen steht auf Rang fünf, punktgleich mit dem EV Füssen, und hat lediglich drei Zähler vorsprung auf die Gladiators. Ein eminent wichtiges Wochenende also für die Erdinger.

Licht und Schatten

Trotzdem zufriedene Gesichter am Sonntagabend

Dem 2:1 beim EHC Klostersee ließen die Gladiators ein 6:3 gegen Peißenberg folgen und haben damit den Anschluss wieder hergestellt. Wenn man davon ausgeht, dass der SC Riessersee Erster bleibt, dann muss man mindestens Fünfter werden, um in die Playoffs zu kommen. Die Erdinger haben sich dank des Sechs-Punkte-Wochenendes vom letzten Platz auf den siebten Rang vorgearbeitet.

„Es war ein sehr laufintensives und auch taktisch intensives Spiel“, fasste Gladiators-Trainer Topi Dollhofer die Partie in Grafing zusammen. „In der Offensive lief es bei beiden Teams nicht rund, dafür stand beide Defensivreihen gut, und auch beide Torhüter waren gut.“ Sein Gegenüber Dominik Quinlan bekannte dagegen: „Ich bin ein bissl angefressen, denn wir haben nicht so gut gespielt, wie wir das können.“ Vor allem mit seiner Offensive ging er hart ins Gericht, die aus dem Spiel heraus nicht getroffen hatte. Der zwischenzeitliche Ausgleich fiel durch einen Penalty. „Das Powerplay war eine Katastrophe“, schimpfte der EHC-Coach. „Wir müssen einfach wieder zurück zu den Basics, dann fallen die Dinger auch wieder rein.“

Gladiators sind wieder in der Erfolgsspur

Sechs-Punkte-Wochenende für die Gladiators.

Nach dem 2:1 beim EHC Klostersee besiegten die Erdinger am Sonntagabend in einer tollen Partie den TSV Peißenberg 6:3 (1:0, 1:1, 4:2).

Im Vergleich zum Freitag waren bei den Gladiators Sebastian Lachner und Philipp Michl mit dabei. So ließ das Trainergespann Dollhofer/Vogl mit vier Sturmreihen beginnen, wobei Florian Zimmermann eine Doppelschicht schob. Die Erdinger waren in der Anfangsphase leicht überlegen, hatten jedoch keine wirklich guten Chancen. Die größte Möglichkeit zur Führung hatten sie in Überzahl, doch hatten sie zweimal im Abschluss Pech. In der 14. Minute war es dann aber soweit. Philipp Michl spielte Daniel Krzizok in zentraler Position vor dem Tor frei, und dessen Handgelenkschuss schlug genau im Winkel ein. In der Folge wurden die Peißenberger deutlich offensiver, und vor allem von Manfred Eichberger ging stets Gefahr aus. Aber Torwart Jonas Steinmann hielt tadellos.

Steinmann hält den Sieg fest

Gladiators bejubeln einen hart umkämpften Auswärtssieg

Es war kein hochklassiges Spiel, aber das interessierte auf Erdinger Seite nach der Schlusssirene niemanden mehr. Da bejubelten die Gladiators am Freitagabend einen knappen und hart erkämpften 2:1-Sieg (0:0, 1:1, 1:0) beim EHC Klostersee.

Gladiators-Trainer Topi Dollhofer war zu Umstellungen gezwungen. Philipp Michl und Daniel Rossi fehlten erkrankt, Simon Pfeiffer fiel kurzfristig aus. Marco Deubler rückte deshalb in den ersten Sturm zum Duo Krzizok/Zimmermann, Mathias Jeske gab seinen Einstand als Angreifer im dritten Sturm an der Seite des Duos Kilian Steinmann/Lukas Krämmer. Und Jeske leitete gleich bei seinem ersten Scheibenkontakt eine tolle Chance ein, doch Kilian Steinmann verfehlte das leere Tor. Allerdings wurde er behindert, sodass es Strafe gegen Klostersee gab. Die Überzahl brachte nichts ein, ebenso wie zwei weitere Powerplay-Möglichkeiten der Gladiators. Auch die Gastgeber hatten eine Überzahl, doch auch sie konnten nichts Zählbares verbuchen. So plätscherte die Partie mehr oder weniger ereignislos dahin, mit nur wenigen Tormöglichkeiten. Stimmung gab es erst in der 19. Minute, als sich Kilian Steinmann und Matthias Baumhackl eine Raufeinlage lieferten und dafür jeweils für 2 + 2 Minuten auf die Strafbank mussten.

nächstes Heimspiel

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Mär
1

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 12 33
2 TEV Miesbach 12 24
3 EHC Klostersee 12 22
4 EV Füssen 12 21
5 EC Bad Kissingen 12 19
6 HC Landsberg 12 18
7 EHC Waldkraiburg 12 15
8 TSV Erding 12 12
9 EHC Königsbrunn 12 10
10 TSV Peissenberg 12 6
Stand: 17.02.2019 ohne Gewähr