Gladiators

Saisonabschluss am Wochenende

Derby gegen Klostersee zum Saisonende

Für die Erding Gladiators endet an diesem Wochenende die Saison 2018/19. Zum Abschluss gastiert die Truppe von Trainer Topi Dollhofer heute Abend (19.30 Uhr) beim TSV Peißenberg. Am Sonntag (18 Uhr) kommt der EHC Klostersee in die Erdinger Eissporthalle.

Die Pflicht lief perfekt, bei der Kür gab es Probleme – so könnte man die Saison der Gladiators überschreiben. Nach der Vorrunde belegten die Erdinger Puckjäger Rang drei, nach einem furiosen Endspurt mit neun Siegen in Serie. In der Verzahnungsrunde aber war Sand im Getriebe, und nach sechs Niederlagen hintereinander wurden die Playoffs verfehlt. Dennoch kann man die Saison als gelungen bezeichnen. Das letzte Ziel der Gladiators heißt jetzt: „Nur nicht Letzter werden.“ Dazu müssen aber mindestens noch drei Zähler eingefahren werden.

Vielleicht klappt es ja schon heute bei den Peißenbergern, die drei Punkte hinter den Gladiators liegen. Doch wird das bestimmt nicht leicht, denn die Gladiators gehen heute ersatzgeschwächt auf Reisen. Daniel Krzizok, Christian Mitternacht und Sebastian Schwarz sind beruflich verhindert, Lukas Krämmer ist noch gesperrt, und Dominik Wagner liegt mit Grippe flach. „Also müssen die Youngster ran“, sagt Coach Dollhofer, die sich auch schon mal im Hinblick auf die kommende Saison präsentieren können.

Erdings Eishockey-Rekordmann

Krziozok löst Steinmann ab

Den nächsten Rekord hat Daniel Krzizok aufgestellt. Der 30-jährige Stürmer der Erding Gladiators ist in der ewigen Erdinger Eishockey-Bestenliste nicht nur der erfolgreichste Torschütze mit knapp 300 Treffern und der beste Scorer mit knapp 600 Punkten, jetzt ist er auch noch Rekordspieler. Der bisher Führende Robert Steinmann, der in 385 Pflichtspielen das grün-weiße Trikot getragen hatte, wurde schon vor ein paar Wochen überflügelt. Jetzt hat Krzizok seine 400. Partie für seinen Heimatverein absolviert und erhielt dafür aus den Händen von Eishockey-Schatzmeister Andy Weigel ein Erinnerungstrikot überreicht. Krzizok „bedankte“ sich dafür mit zwei Toren beim 8:3 gegen Waldkraiburg.

Talfahrt der Erding Gladiators gestoppt

3 Punkte im Derby gesichert

Am Freitag war die Truppe von Trainer Topi Dollhofer zwar noch leer ausgegangen, beim HC Landsberg gab es eine 1:4-Niederlage, doch war da schon ein Aufwärtstrend erkennbar. Am Sonntag dann platzte der Knoten. In heimischer Arena wurde der EHC Waldkraiburg deutlich mit 8:3 Toren geschlagen.

„In Landsberg haben mir die Jungs richtig leid getan“, sagte Dollhofer bei der Pressekonferenz nach dem Waldkraiburg-Spiel. „Nach den vielen negativen Erlebnissen in den letzten Wochen war die Leistung da schon deutlich besser.“ Dennoch habe es wieder nicht gereicht, in der Chancenauswertung sei die Verunsicherung noch deutlich gewesen. Gegen Waldkraiburg habe man dann bei der Mannschaft einen ganz anderen Willen gespürt. Obwohl man den 1:1-Ausgleich aus klarer Abseitsposition habe hinnehmen müssen und Mitte des zweiten Drittels 1:2 in Rückstand geraten war, sei die Truppe danach nicht auseinandergefallen. „Anders als zuletzt haben wir diesmal unsere Überlegenheit auch in Tore ummünzen können“, stellte der Gladiators-Coach fest. „Das Meiste spielt sich halt im mentalen Bereich ab, denn die Jungs können es ja nicht komplett verlernt haben.“ Habe sein Team zuletzt fast immer zwei, drei schnelle Gegentore kassiert, so sei es diesmal andersrum gelaufen, mit drei Treffern zwischen der 32. und 38. Minute zum 4:2.

Gladiators dürfen endlich wieder jubeln

Erster Schritt zur Versöhnung

Die Erding Gladiators haben einen wichtigen Schritt getan, um ihre in letzter Zeit so leidgeprüften Fans wieder zu versöhnen. Nach sechs Niederlagen in Serie feierten sie am Sonntag endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Die Dollhofer-Schützlinge schlugen den EHC Waldkraiburg nach starker und leidenschaftlicher Vorstellung mit 8:3 Toren (1:1, 3:1, 4:1).

Vor der Partie war klar, dass es für beide Teams um nichts mehr geht: Erding hatte keine Chance mehr, in die Playoffs einzuziehen, für die Waldkraiburger ist der Abstieg aus der Oberliga bereits besiegelt. So entwickelte sich eine muntere Partie, die eher Freundschaftsspiel-Charakter hatte,und nach vielen erfolglosen Spielen mit schnellen Rückständen konnten die Gladiators-Fans endlich wieder eine Führung bejubeln. Gerade einmal 46 Sekunden waren gespielt, da vollstreckte Philipp Michl nach toller Kombination über Philipp Spindler und Florian Fischer eiskalt zum 1:0. Die Erdinger blieben am Drücker, waren aber im Abschluss einmal mehr nicht konsequent genug. So kamen die Löwen besser ins Spiel und in der 9. Minute durch Nico Vogl zum Ausgleich. Die Erdinger reklamierten eine Abseitsposition, doch blieben die Proteste erfolglos. Jetzt ging es hin und her, die besseren Möglichkeiten hatte Waldkraiburg. Doch Gladiators-Torwart Andreas Gerlspeck, der diesmal den Vorzug vor Jonas Steinmann bekam, hielt bravourös gegen Daniel Hämmerle (10.) und Michail Guft-Sokolov (19.).

Aufwärtstrend da, Punkte weg

Zum sechstenmal in Serie sind die Erding Gladiators leer ausgegangen

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen musste die Truppe von Trainer Topi Dollhofer beim HC Landsberg am Freitagabend eine 1:4 (0:1, 0:2, 1:1)-Niederlage einstecken. 

Der Gladiators-Coach hatte seinen kompletten Kader dabei und die Sturmreihen umgestellt. Daniel Rossi spielte mit dem Duo Krzizok/Zimmermann zusammen, Marco Deubler, Tobi Feilmeier und Philipp Michl bildeten die zweite Reihe, und die dritte Angriffsformation bestand aus Florian Fischer, Sebastian Lachner und Philipp Spindler. Mit dieser Aufstellung lief es recht gut, auch wenn die Landsberg Riverkings bereits nach knapp sieben Minuten durch Verteidiger Tobias Wedl 1:0 in Führung gingen. Dabei hatte Erdings Torwart Jonas Steinmann zunächst überragend gerettet, als er den Winkel verkürzte, kam aber dann nicht mehr rechtzeitig ins Tor zurück, und so schlug der Puck letztlich unhaltbar ein. Die große Chance zum 1:1 hatte Florian Zimmermann in der 10. Minute, als er auf HCL-Torwart Christoph Schedlbauer zulief, dabei jedoch unfair gestoppt wurde. Der Landsberger erhielt eine Strafe, doch die Überzahl brachte nichts ein.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr