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Gladiators gehen auch in Riessersee unter

Das war ein Debakel für den TSV Erding

Das befürchtete Debakel wurde für die Erding Gladiators am Sonntagabend das Gastspiel beim SC Riessersee. Der unangefochtene Spitzenreiter der Verzahnungsrunde war um mehr als eine Klasse besser, gewann mit 9:1 Toren (5:0, 2:0, 2:1) und hat sich die Oberligazugehörigkeit damit vorzeitig gesichert.

Von der ersten Minute an war deutlich, dass es ein Kampf mit ungleichen Waffen ist. Hier die Garmischer Profitruppe, ergänzt mit einigen Münchner DEL-Spielern wie zum Beispiel Jakob Mayenschein und Tobi Eder, dort die Erdinger Amateure. die noch dazu ersatzgeschwächt waren. Unter anderem fehlten Philipp Michl, Lars Bernhardt und Lukas Krämmer.

Gladiators hat das Glück verlassen

Zerfahrene Partie zwischen den Gladiators und Königsbrunn

Am Ende mussten sich die gastgebenden Gladiators 3:5 (2:3, 0:0, 1:2) geschlagen geben.

Die Pinguine aus Königsbrunn sind zur Zeit personell arg gebeutelt. So standen nur zwölf Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen. Im Tor stand Donatas Zukovas. Bei den Gladiators fehlte neben dem aus privaten Gründen verhinderten Trainer Topi Dollhofer der erkrankte Florian Zimmermann. Seinen Platz in der ersten Sturmreihe an der Seite des Duos Krzizok/Michl nahm Kilian Steinmann ein. Am Anfang befürchteten die heimischen Fans schon das Schlimmste, denn wie zuletzt gegen Füssen lagen die Erdinger schnell in Rückstand: Hennig Schütz hatte freistehend zum 1:0 für Königsbrunn getroffen (3.).

Schlechte Karten für einen PlayOff-Platz

Aber es bleibt nichts unversucht

So sind mindestens drei Punkte an diesem Wochenende Pflicht. Die sollten die Erdinger Eishackler aber tunlichst schon heute Abend (20 Uhr) im eigenen Stadion gegen den EHC Königsbrunn einfahren, denn am Sonntag (18 Uhr) beim unangefochtenen Spitzenreiter SC Riessersee hängen die Trauben schier unerreichbar hoch.

„Wir haben vom letzten Wochenende was gutzumachen“, sagt Thomas Vogl. Er vertritt vorübergehend Trainer Topi Dollhofer, der einen Trauerfall in der Familie hat. Vogl verweist auf die enttäuschenden Vorstellungen gegen Miesbach (3:7) und Füssen (4:9). „Wir müssen uns auf dem Eis ganz anders präsentieren“, fordert er. „Wir müssen mehr Energie, mehr Aggressivität und mehr Willen zeigen.“ Es gelte, die Fans wieder zu versöhnen.

Das war nix

Gladiators boten ganz schwache Vorstellung

Zwei deftige Niederlagen in Miesbach (3:7) und gegen Füssen (4:9) haben das Team von Topi Dollhofer im Kampf um einen Playoff-Platz fast aussichtslos ins Hintertreffen gebracht und den Trainer sprachlos gemacht.

„Mir fehlen die Worte zu dem, was sich da im ersten Drittel abgespielt hat“, meinte Dollhofer. „Sowas habe ich noch nicht erlebt.“ Nach nicht einmal drei Minuten lagen die Gladiators 0:3 zurück, nach dem ersten Abschnitt lautete der Spielstand 0:6. Füssens Trainer Max Holzmann, der auch schon das Erdinger Trikot trug, war der hohe Sieg fast ein wenig peinlich. „Es ist psychologisch schwierig, wenn du gegen einen kleinen Kader antrittst“, sagte er. Hatte er doch nur elf Feldspieler dabei. „Und dann ist natürlich auch Glück dabei.“ Dollhofer entgegnete: „Der Max und ich sind schon lange befreundet, deshalb ist er diplomatisch.“ Das Team sei momentan in einem mentalen Tief, „und das erste Drittel hat dem die Krone aufgesetzt“, erklärte Erdings Coach und entschuldigte sich bei den Fans – auch für die Miesbach-Leistung.

Gladiators gehen sang- und klanglos unter

Die Füssener spielten wie aufgedreht und die Gladiators hatten meist das Nachsehen

Die schlechteste Leistung seit der 1:6-Schlappe Anfang Dezember in Dorfen haben die Erding Gladiators am Sonntagabend in heimischer Eishalle gegen den EV Füssen abgeliefert. Vor allem im ersten Drittel fand die Defensive auf Seiten der Gastgeber so gut wie gar nicht statt, und so hatten die Allgäuer letztlich keine Mühe, einen deutlichen 9:4-Sieg (6:0, 2:2, 1:2) herauszuschießen.

Ganz offenbar waren die Gladiators mit der falschen Einstellung ins Spiel gegangen. Was sollte auch passieren gegen eine Mannschaft, die mit gerade einmal elf Feldspielern angereist war. Allerdings waren bis auf Ron Newhook alle Leistungsträger bei den Füssenern dabei. Was dann aber in den ersten knapp drei Minuten passierte, war einfach nur unfassbar und aus Erdinger Sicht peinlich. Gerade 78 Sekunden waren gespielt, da konnte Markus Vaitl unbedrängt zum 1:0 einschießen. Aber es kam noch schlimmer für die Gastgeber. 40 Sekunden später griff Erdings Torwart Jonas Steinmann bei einem Vaitl-Schuss ins Leere und sah 50 Sekunden später erneut schlecht aus, als ein Schlenzer von Vaitl zum 3:0 im Netz landete.

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