Gladiators

Unglaubliche Erdinger Siegsserie hält an

Wahnsinns-Lauf der Gladiators

Das 5:2 (3:0, 0:1, 2:1) am 2. Weihnachtsfeiertag beim TSV Peißenberg bedeutete den sechsten Sieg in Serie. Die Mannschaft von Trainer Topi Dollhofer hat damit einen Platz unter den ersten Acht so gut wie sicher.

Zurück im Erdinger Kader waren Philipp Spindler und Sebastian Schwarz, dafür fehlte Philipp Michl, der sich gegen Geretsried verletzt hatte. Seinen Platz im ersten Sturm an der Seite des Duos Krzizok/Zimmermann nahm Daniel Rossi ein.

Es begann perfekt für die Gladiators, denn schon nach 77 Sekunden stand es 1:0. Marco Deubler überzog den Peißenberger Torwart und schob flach ein. Die erste Chance für die Peißenberger hatte quasi im Gegenzug Tobias Estermaier, aber Jonas Steinmann hielt souverän. Turbulent wurde es in der 9. Minute: Florian Fischer, der in der 4. Minute noch an Torwart Felix Barth gescheitert war, setzte den Puck zum 2:0 unter die Latte. Und nur 47 Sekunden später erhöhte Daniel Krzizok auf 3:0. Peißenbergs Trainer Sepp Staltmayr nahm sofort eine Auszeit, um sein Team wachzurütteln, aber richtig gefährlich wurden die Gastgeber noch nicht.

Erdinger Eishackler bauen Siegesserie aus

Den fünften Sieg in Serie haben die Erding Gladiators eingefahren.

Am Sonntagabend gab es gegen die Riverrats vom ESC Geretsried ein nie gefährdetes 8:3 (3:0, 3:2, 2:1). Schon am Mittwoch geht die Punktejagd weiter, da gastiert das Team von Trainer Topi Dollhofer um 17 Uhr beim TSV Peißenberg.

Im Vergleich zum Freitagsspiel in Schweinfurt (siehe Kasten) fehlten bei den Gladiators die beruflich verhinderten Sebastian Schwarz und Dominik Wagner. Daniel Krzizok war angeschlagen, lief aber auf.

Die Gladiators kamen perfekt aus den Startlöchern. Nach 133 Sekunden schlug ein Schuss von Philipp Michl zum 1:0 ein, und bei der ersten Erdinger Überzahl zauberte Marco Deubler den Puck zum 2:0 ins Geretsrieder Netz (8.). Beim zweiten Powerplay fiel prompt das 3:0 nach einer sehenswerten Einzelleistung von Verteidiger Mathias Jeske (15.). Dann wurde es richtig brenzlig für die Gladiators, denn als kurz hintereinander drei Mann auf die Strafbank mussten. hatte Geretsried rund drei Minuten lang eine 5:3-Überzahl. Doch die Defensive der Erdinger um den fehlerlosen Torwart Jonas Steinmann ließ keinen Gegentreffer zu.

Drei Punkte für Erding

Unbeschreiblicher Jubel bei den Erding Gladiators

Erding schlägt die Mighty Dogs Schweinfurt mit 4:2 (1:1, 3:1, 0:0)

Die Erding Gladiators wurden in Schweinfurt ein Drittel lang regelrecht hergespielt und hatten Glück, dass es nach 20 Minuten nur 1:1 stand – Philipp Michl hatte die Schweinfurter Führung von Marcel Grüner (6.) ausgeglichen (15.). Nach dem erneuten Rückstand durch Grüner (26.) waren die Gladiators aber endgültig wach und schossen bis zur zweiten Drittelpause ein 4:2 durch Florian Fischer (30. und 37. in Überzahl) sowie Mathias Jeske in Überzahl (39.) heraus. Im Schlussdrittel schlugen die Mighty Dogs eine härtere Gangart an, aber die Gladiators brachten die Führung über die Zeit, haben damit einen direkten Konkurrenten distanziert und einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Meisterrunde getan.

Der Kampf um den Einzug unter die ersten Acht

Keine Pause bis zum Jahreswechsel

Von wegen stade Zeit. Ein stressiger Jahresendspurt wartet auf die Erding Gladiators. Nach der Freitagspartie in Schweinfurt geht es am Sonntag um 18 Uhr daheim gegen die Riverrats aus Geretsried. Am 2. Weihnachtsfest führt die Reise zum TSV Peißenberg, am 28. Dezember gastiert Spitzenreiter EV Füssen in Erding, und am 30. Dezember steht das Gastspiel beim Tabellenzweiten HC Landsberg auf dem Programm. Danach ist Pause bis zum letzten Vorrundenspiel gegen Schongau am Dreikönigstag.

40 Punkte sollten reichen

Doch reicht das wirklich?

„40 Punkte sollten für einen Platz unter den ersten Acht genügen.“ So lautete vor der Saison die Rechnung von Erdings Trainer Topi Dollhofer. Nach dem 6:3 gegen Königsbrunn fehlen noch sieben Zähler.

Die Gladiators strahlten übers ganze Gesicht, als sie von ihren Fans nach dem Spiel noch einmal aufs Eis geholt wurden. In einer packenden Partie – viele sprachen sogar vom bislang besten Saisonspiel – hatten Erdings Eishackler die Pinguine aus Königsbrunn in die Knie gezwungen. „Beide Teams hatten am Freitag Weihnachtsfeier, vielleicht sind sie gegen ihr schlechtes Gewissen gelaufen“, meinte Dollhofer schmunzelnd. „Das erste Drittel war ausgeglichen, im zweiten waren wir die bessere Mannschaft“, analysierte sein Gegenüber Fabio Carciola. „Im letzten Drittel haben wir nicht unser Spiel gespielt – was Erding gemacht und deshalb verdient gewonnen hat.“ Der Gladiators Coach meinte, dass seine Mannschaft speziell im dritten Drittel „immer die richtigen Antworten“ gegeben habe. So zum Beispiel, als nach dem 3:4 postwendend das 5:3 gefallen sei. „Die Mannschaft hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, erklärte Dollhofer, den es besonders gefreut hatte, „dass sich am Schluss die dritte Reihe für die harte Arbeit belohnt hat“. Drei Minuten vor dem Ende hatte Simon Pfeiffer eine gute Chance vergeben, setzte jedoch nach, fuhr ums Tor herum und chipte den Puck raffiniert von schräg hinter dem Tor zum 6:3 in Netz.

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Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr