Gladiators

Großartiger Kampf der Gladiators

Was für ein Spiel

Die Erding Gladiators und der EHC Königsbrunn machten gestern Abend Werbung für den Eishockeysport. Das bessere Ende für sich hatten nach 60 packenden Minuten die Gladiators, die mit 6:3 Toren (2:1, 0:1, 4:1) gewannen.

Die erste Strafe kassierte Erdings Florian Zimmermann. Kaum war er wieder zurück, jagte er den Puck zum 1:0 in den Winkel (5.). Kurz darauf die nächste Strafe gegen Erding, und im Powerplay war es Dominik Schönwetter, der mit einem satten Schuss von der blauen Linie ausglich (7.). Mit hohem Tempo ging es weiter, die Torhüter Jonas Steinmann (Erding) und Donatas Zukovas (Königsbrunn) durften keine Sekunde unaufmerksam sein. Danach gerieten die Gladiators zweimal in Unterzahl, wobei zumindest eine Strafe äußerst diskussionswürdig war. Doch in Unterzahl brachte Marco Deubler Erding 69 Sekunden vor Drittelschluss 2:1 in Führung.

Gladiators warten auf bissige Pinguine

Jetzt beginnt die heiße Phase in der Eishockey-Bayernliga

An diesem Wochenende steht nur ein Spiel auf dem Programm, dann geht es Schlag auf Schlag. Zwischen dem 21. und 30. Dezember müssen die Bayernligisten fünfmal ran. Zum Auftakt des Jahres-Endspurts erwarten die Erding Gladiators am Sonntag (18 Uhr) den Tabellenvierten EHC Königsbrunn.

Nach den miserablen Nullnummern gegen Miesbach und Dorfen ist nach dem Sechs-Punkte-Wochenende gegen Bad Kissingen und Pegnitz wieder Ruhe im Gladiators-Lager eingekehrt. Bei einem Fan-Stammtisch im Gasthaus „Zum Mieze“ stellten sich Neuzugang Andreas Schmelcher sowie Verteidiger Mathias Jeske und Stürmer Daniel Krzizok den Fans. „Dumm gelaufen“, meinte Schmelcher grinsend, dass er seinen Einstand ausgerechnet bei der Schlappe in Dorfen gegeben hat. „Nach vier Wochen ohne Spiel war ich noch zu sehr mit mir beschäftigt“, gestand er. Jeske und Krzizok erklärten, es sei rätselhaft, wieso man gegen Miesbach und in Dorfen so schlecht gespielt habe: „Da hat von Anfang an gar nichts geklappt, da sind wir nie ins Spiel gekommen.“

Maximale Ausbeute, aber kein Ertrag

Es ist eine verrückte Bayernliga-Saison

Vorletztes Wochenende hatten die Erding Gladiators null Punkte geholt, waren aber nur um einen Platz in der Tabelle abgerutscht. Vergangenes Wochenende klappte es mit der Maximalausbeute von sechs Zählern. Trotzdem bleibt die Truppe von Trainer Topi Dollhofer auf Rang sieben, mit lediglich zwei Punkten Vorsprung auf Platz acht.

Nach dem hart erkämpften 6:3 gegen Bad Kissingen meinte Erdings Coach: „Nachdem wir in den letzten Wochen einige nicht so gute Spiele hatten, hat die Mannschaft die richtige Reaktion gezeigt.“ Obwohl die Wölfe mit einem kleinen Kader angereist waren, seien sie immer gefährlich gewesen: „Wir wollten Druck machen und das Tempo hochhalten, was in den ersten beiden Dritteln gut gelungen ist. Da hätten wir höher führen müssen.“ In der vergangenen Woche sei viel gesprochen und hart gearbeitet worden, erklärte Dollhofer. Er habe daraufhin auch einige Umstellungen vorgenommen. So war etwa die neu formierte erste Reihe mit Daniel Krzizok, Philipp Michl und Florian Zimmermann für vier Treffer zuständig. „Wenn die drei zusammenspielen, da ist was los“, meinte der Gladiators-Trainer grinsend.

Gladiators erfüllen die Pflichtaufgabe beim Schlusslicht

Das ging leichter als gedacht.

Die Erding Gladiators haben am Sonntagaend bei Schlusslicht EV Pegnitz einen nie gefährdeten 9:2-Sieg (4:1, 3:1, 2:1) eingefahren und damit ein Sechs-Punkte-Wochenende verbucht.

Es war ein eher trostloses Bild, das sich beim Warmmachen im Nieselregen bot. Im Gegensatz zu den Erdingern, die mit Jonas Steinmann lediglich einen Torwart dabei hatten, standen Gastgeber Pegnitz zwei Keeper zur Verfügung – dafür allerdings nur zehn Feldspieler. Die Gladiators dagegen hatten ihren bewährten Kader zur Verfügung.

Und es dauerte nur knapp vier Minuten, da lagen die Schützlinge von Trainer Topias Dollhofer auch schon in Führung – Tobias Feilmeier hatte zum 1:0 getroffen. Aber die Antwort der stets wacker und ausgesprochen fair kämpfenden Pegnitzer kam nahezu postwendend. Die Gäste brachten den Puck nicht aus ihrem Drittel, und Pierre Kracht stocherte die Scheibe schließlich zum 1:1 ins Netz (6.). Die Gladiators – stürmisch angefeuert von acht mitgereisten Fans – zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und schossen innerhalb von sieben Minuten eine klare Drei-Tore-Führung heraus. Florian Zimmermann brachte Erding 2:1 in Führung (8.), Marco Deubler verwertete einen Feilmeier-Pass zum 3:1 (12.), und Philipp Spindler schloss eiskalt zum 4:1 ab (15.).

Bissige Erdinger zähmen bärenstarke Wölfe

Gladiators versöhnen Publikum

Nach zuletzt schwachen Vorstellungen feierte die Truppe von Trainer Topi Dollhofer am Freitagabend einen hart erkämpften 6:3-Sieg (2:0, 1:1, 3:2) gegen die Wölfe des EC Bad Kissingen.

Trainer Topi Dollhofer hatte nach den jüngsten enttäuschenden Auftritten seiner Gladiators die Reihen ein wenig umgestellt. Im ersten Block stürmte diesmal Philipp Michl an der Seite des Duos Krzizok/Zimmermann, und das sollte sich schnell bezahlt machen. Nach gut fünf Minuten traf Daniel Krzizok zum 1:0 – nach Vorarbeit von Zimmermann und Michl. Marco Deubler spielte diesmal an der Seite des Duos Fischer/Feilmeier, und diese Formation war für das 2:0 verantwortlich (10.). Tobias Feilmeier hatte mit einem raffinierten Rückhand-Schlenzer EC-Torwart Benjamin Dirksen düpiert. Und fast hätte Feilmeier sogar das 3:0 nachgelegt, aber Dirksen hielt bravourös.

nächstes Heimspiel

Keine Veranstaltungen gefunden

banner onlineticketing

anstehende Termine

Keine Veranstaltungen gefunden

Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
1 SC Riessersee 18 46
2 EV Füssen 18 36
3 HC Landsberg 18 35
4 TEV Miesbach 18 33
5 EHC Klostersee 18 28
6 EC Bad Kissingen 18 25
7 EHC Königsbrunn 18 19
8 TSV Erding 18 18
9 EHC Waldkraiburg 18 18
10 TSV Peissenberg 18 12
Stand: 10.03.2019 ohne Gewähr