Gladiators

Es war ein harter Kampf

Lange war es eng

Eine ganz entspannte Woche haben die Erding Gladiators hinter sich. Nach den jüngsten tollen Leistungen, die die Qualifikation für die Oberliga-Verzahnungsrunde bedeuteten, hatte Trainer Topi Dollhofer seiner Mannschaft eine Woche frei gegeben. Erst am Samstagabend wird wieder trainiert, am Sonntag (18 Uhr) steht zum Abschluss der Qualifikationsrunde das Heimspiel gegen die Schongau Mammuts auf dem Programm.

Mit acht Siegen in Serie haben sich die Gladiators im Endspurt sogar auf Tabellenplatz drei nach oben katapultiert, und können jetzt ganz entspannt in die Meisterrunde gehen.

Zuvor aber gilt es noch das Heimspiel gegen die Mammuts aus Schongau zu bewältigen. „Natürlich wollen wir unsere Serie weiter ausbauen“, sagt Coach Dollhofer, der sein bestmögliches Aufgebot in den Kampf gegen die Schongauer schicken will.

Gladiators auf Rang drei

Auf Wolke sieben schweben derzeit die Erdinger Eishackler

Zuletzt haben sie Spitzenreiter EV Füssen 4:3 geschlagen und beim Tabellenzweiten HC Landsberg 5:4 gewonnen. Damit haben die Gladiators ihre Serie auf acht Siege in Serie ausgebaut – mit der Maximalpunktzahl von 24 – und liegen jetzt punktgleich auf Rang drei.

„Es war ein sehr intensives Spiel mit hohem Tempo“, meinte Erdings Trainer Topias Dollhofer nach dem Erfolg gegen Altmeister Füssen, mit dem die Teilnahme an der Oberliga-Verzahnungsrunde sichergestellt worden war. „Beide Teams waren sehr gut in Unterzahl“, ergänzte er. Dass seine Mannschaft ein Powerplay-Tor erzielt hatte, habe letztlich den Ausschlag gegeben. Erstmals in dieser Saison hatte er vier Sturmreihen zur Verfügung. „Im letzten Drittel habe ich dann auf drei Reihen reduziert, und deshalb hatten wir auch noch die Kraft, um dagegenzuhalten.“

Rückblickend auf die Qualifikationsrunde meinte Dollhofer, dass seine Truppe so gut in Schuss ist, sei nicht zuletzt dem Sommertraining geschuldet: „Da haben wir gut gearbeitet.“ Er vergaß aber nicht zu erwähnen, dass man auch viel Glück mit den Verletzten gehabt habe. „Zwei, drei verletzte Spieler hast du eigentlich immer, aber mehr hatten wir eigentlich nie“, merkte Erdings Banden-Chef an. Er strahlte übers ganze Gesicht, als er sagte: „Wir sind stolz, dass wir in der oberen Runde dabei sind, und jetzt schauen wir, wenn wir noch alles ärgern können.“

Gladiators-Höhenflug hält an

Langsam werden sich Erdings Eishackler wohl selbst unheimlich

Die Gladiators haben am Sonntagabend 5:4 (1:1, 3:1, 1:2) beim HC Landsberg gewonnen und damit aus den letzten acht Spielen 24 Punkte geholt.

Beide Teams waren vor dieser Partie schon für die Oberliga-Verzahnungsrunde qualifiziert, entsprechend locker und entspannt gingen sie das Spiel an. Während aber die Landsberger mit ihrer besten Besetzung antraten, wurden bei den Gladiators die angeschlagenen Sebastian Lachner und Dominik Wagner geschont, Tobias Feilmeier war zudem erkrankt.

Umso erstaunlicher war, dass die Erdinger die von Beginn an stürmisch anrennenden Riverkings gut im Griff hatten und dann gleich kalt erwischten. Nach einem feinen Zuspiel von Marco Deubler brachte Philipp Spindler sein Team in der 5. Minute 1:0 in Führung. Landsberg drückte ein wenig aufs Tempo, und Erding hatte Glück, als Daniel Menge Erdings Torwart Jonas Steinmann schon überzogen hatte, den Puck aber aus spitzem Winkel ans Außennetz setzte (9.). Dann aber Glück für die Gastgeber: Daniel Rossi schloss ab, und der Puck prallte von der Kreuzecklatte ins Feld zurück (12.). Zwei Minuten später fiel jedoch der 1:1-Ausgleich. Von Menge erstklassig aufgelegt brauchte Dennis Neal nur noch den Schläger hinzuhalten.

Gladiators entzaubern den Spitzenreiter

Hohes Tempo, packende Zweikämpfe, gesunde Härte

Die Partie zwischen dem Tabellendritten Erding und Spitzenreiter Füssen hatte das Prädikat Spitzenspiel wahrlich verdient. Den rund 900 Zuschauern in der Erdinger Eissporthalle wurde am Freitagabend einiges geboten. Am Ende hatten die Gladiators mit 4:3 Toren (1:1, 1:1, 2:1) die Nase vorn und haben sich mit dem siebten Sieg in Serie für die Oberliga-Verzahnungsrunde qualifiziert.

Erstmals in dieser Saison standen bei Erding 20 Mann auf dem Spielbericht, obwohl das Verteidiger-Duo Mitternacht/Wagner fehlte. Das bedeutete, dass Trainer Topi Dollhofer vier Sturmreihen aufs Eis schicken konnte. Einer wurde besonders laut von den Fans begrüßt: Sebastian Lachner, der nach rund 15-monatiger Verletzungspause sein Comeback feierte.

Die ersten Möglichkeiten hatten die Gladiators, aber Füssens Schlussmann Benedikt Hötzinger zeigte, dass er zu den besten Torleuten der Liga gehört. Dann war aber erst einmal sein Gegenüber Jonas Steinmann gefordert, denn jetzt dominierte der Spitzenreiter. Und in der 9. Minute war es Ondrej Zelenka, der Füssen in Führung brachte. Die Allgäuer machten so druckvoll weiter und schnürten die Gastgeber phasenweise in ihrem Drittel ein. Nach einer Viertelstunde saßen zwei Gladiators auf der Strafbank, Philipp Michl fuhr ein Break und wurde gefoult. Den fälligen Penalty verwandelte er sicher zum 1:1. So war auch der Spielstand nach einem furiosen ersten Drittel.

Sechs Siege in Serie – und jetzt kommt Füssen

Es müsste jetzt schon mit dem Teufel zugehen,

sollte den Erding Gladiators nicht der Sprung in die Verzahnungsrunde mit den Oberligisten gelingen.

Mit einer unglaublichen Serie von sechs Siegen in Folge hat sich die Mannschaft von Trainer Topi Dollhofer auf Rang drei nach oben katapultiert. Und an diesem Wochenende warten zwei Topspiele auf die Erdinger Eishackler. Am Freitagabend (20 Uhr) gastiert Spitzenreiter EV Füssen in der Erdinger Eissporthalle, und am Sonntag (17 Uhr) treten die Gladiators beim Tabellenzweiten HC Landsberg an. Außerdem gibt es ein überraschendes Comeback.

nächstes Heimspiel

Sep
13

20:00 - 22:30
Gladiators

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anstehende Termine

Sep
7

17:45 - 20:15
Gladiators

Sep
13

20:00 - 22:30
Gladiators

Sep
15

17:15 - 19:45
Gladiators

Kurztabelle

PlatzMannschaftSp.Punkte
0 EC Bad Kissingen 0 0
0 ESC Dorfen 0 0
0 TSV Erding 0 0
0 ESC Geretsried 0 0
0 EHC Klostersee 0 0
0 EHC Königsbrunn 0 0
0 HC Landsberg 0 0
0 TEV Miesbach 0 0
0 EHF Passau 0 0
0 TSV Peißenberg 0 0
0 EC Pfaffenhofen 0 0
0 EA Schongau 0 0
0 ERV Schweinfurt 0 0
0 EHC Waldkraiburg 0 0
(0) (ESV Buchloe) (0) (0)
Stand: 09.07.2019 ohne Gewähr