Gladiators

Schnelle Führung, tolles Schlussdrittel

Erding siegt 9:2

Die vier Volltreffer zwischen der 5. und 13. Minute waren Gold wert. Die Erding Gladiators gewannen am Freitagabend gegen die Schweinfurt Mighty Dogs mit 9:2 (4:0, 1:2, 4:0) Toren. Im Mitteldrittel war es allerdings nochmal eng geworden.

Die Partie startete mit einem schönen Comeback. Konstantin Mühlbauer stand nach eineinhalb Jahren Pause erstmals wieder auf dem Eis. Er half den Erdingern aus der Bredouille, die nur noch fünf Verteidiger aufbieten konnten, weil neben einigen Verletzten auch noch Basti Cramer fehlte, der für die U 20 abgestellt wurde. In der Offensive kam Philipp Spindler wieder zurück, der in der 5. Minute die Erdinger Führung vorlegte. Im Nachschuss war schließlich Sebastian Lachner erfolgreich.

Der Kampf um Platz sechs

Zwei unberechenbare Gegner

Einer wenig hinken die Erding Gladiators dem begehrten Platz sechs noch hinterher. Derzeit sind sie Siebter, allerdings fehlen nur zwei Zähler auf Landsberg und Klostersee. Umso wichtiger wäre es, an diesem Wochenende voll zu punkten. Mit den Mighty Dogs Schweinfurt, die heute Abend um 20 Uhr in der Erdinger Eissporthalle gastieren, und den Pfaffenhofen Eishogs, bei denen die Vogl-Truppe am Sonntag (17.30 Uhr) antritt, warten allerdings zwei unberechenbare Gegner.

Bei den Schweinfurtern gab es einen ziemlich großen Umbruch. Gleich ein knappes Dutzend Spieler hat den Verein verlassen. Darunter mit Christopher Schadewaldt und Simon Knaup zwei Urgesteine, die ihre Karriere beendet haben, außerdem Patrik Rypar, der in die Oberliga nach Höchstadt gewechselt ist, und Josef Straka, der in Diensten des EHC Waldkraiburg gerade die Bayernliga durcheinanderwirbelt.

Aus Höchstadt haben sich die Mighty Dogs mit Markus Babinsky, Oleg Seibel, Lukas Fröhlich und Torwart Philipp Schnierstein vier echte Kracher geholt. Dazu noch den Letten Domantas Cypas aus Bad Kissingen, der die zweite Ausländerstelle neben Jeff Murray einnimmt.

Zuletzt lief es bei den Schweinfurtern nicht wie erhofft. Die Mannschaft hat sich in der unteren Tabellenhälfte eingependelt, und so wurde vergangenes Wochenende, nach der 2:5-Niederlage am Freitag in Königsbrunn, Trainer Michael Dippold entlassen. Als „Nothelfer“ sprang – wieder einmal – Ex-Spieler Steffen Reiser, ein. Mit ihm an der Bande gab es am Sonntag gleich einen 5:1-Sieg gegen Königsbrunn. Allerdings hat der Interims-Trainer bereits angekündigt, dass er nur kurzfristig einspringen werde. Bleibt abzuwarten, wer heute Abend hinter der Schweinfurter Bande steht.

„Es ist immer schwierig, gegen eine Mannschaft zu spielen, die gerade den Trainer gewechselt hat“, weiß Gladiators-Coach Thomas Vogl. Was die Angelegenheit noch schwieriger macht, ist die Tatsache, dass er noch nicht weiß, welchen Kader er aufs Eis schicken kann. Zuletzt fehlten fünf Spieler. „Wer spielen kann, wird sich erst nach dem Abschlusstraining zeigen“, erklärt Vogl.

Wie auch immer: Schweinfurt liegt in der Tabelle hinter den Gladiators, muss also geschlagen werden. Gleiches gilt für Pfaffenhofen, das punktgleich mit Schweinfurt ist. Dass es im offenen Pfaffenhofener Stadion nicht einfach zu spielen ist, haben die Gladiators schon in der Vorbereitung erfahren, als sie 5:6 verloren haben. Wenn sie Platz sechs weiter im Auge behalten wollen, sollten sie tunlichst nicht mit leeren Händen heimfahren.

Schedlbauer, der Turm in der Schlacht

Der Gladiators-Torwart überragt bei den beiden Siegen gegen den TSV Peißenberg

Mehr als zufrieden sind die Erding Gladiators mit der Ausbeute von fünf Punkten am vergangenen Wochenende. Zweimal ging es gegen den TSV Peißenberg, zweimal verließ die Mannschaft von Trainer Thomas Vogl als Sieger das Eis – 4:3 nach Verlängerung und 4:1.

Am Freitag waren die Peißenberger eigentlich die bessere Mannschaft, führten 3:2 und waren auch nach dem Ausgleich der Gladiators drauf und dran, den Siegtreffer zu erzielen. Der gelang aber dann auf der Gegenseite Erdings Dominik Canic.

4:1 - Erdinger Rumpftruppe gelingt faustdicke Überraschung

Damit haben wohl nur die kühnsten Optimisten gerechnet

Nachdem die Erding Gladiators am Freitag nur mit einer Riesenportion Glück 4:3 nach Verlängerung gegen Peißenberg gewinnen konnten, hat die Truppe von Trainer Thomas Vogl das Rückspiel am Sonntagabend mit 4:1 Toren (2:0, 0:0, 2:1) für sich entschieden.

Es war eine Erdinger Rumpftruppe, die sich am Sonntagnachmittag auf den Weg nach Peißenberg machte. Zu den erkrankten beziehungsweise verletzten Andreas Schmelcher, Lars Bernhardt, Philipp Spindler und Oliver Wawrotzki gesellte sich auch noch Sebastian Lachner, sodass Trainer Thomas Vogl nicht einmal mehr drei komplette Blöcke zur Verfügung hatte.

Gladiators mit Glück und Canic

Erding schlägt Peißenberg dank zweier Tore des Kroaten 4:3 nach Verlängerung

Eine spannende Partie lieferten sich am Freitagabend die Erding Gladiators und der TSV Peißenberg. Nach 60 Minuten stand es 3:3 (2:1, 0:2, 1:0), die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel in der Verlängerung. Schon am Sonntag (17.30 Uhr) kommt es in Peißenberg zur Neuauflage dieser Partie.

Nach exakt 63 Sekunden durften die Gladiators erstmals jubeln, als Kapitän Sebastian Schwarz einen satten Schlagschuss zum 1:0 versenkte. Beide Teams waren jetzt auf Betriebstemperatur.

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