Rasantes Spiel gegen den EHC München konnten die Young Gladiators mit 9:5 (3:3, 3:1, 3:1) für sich entscheiden

Zwar standen beide schon als Teilnehmer der Qualifikationsrunde der Bayernliga fest, nichtsdestotrotz versprach es ein rasantes Spiel zu werden. Wurden die Münchner im Hinspiel, das sie klar für sich entscheiden konnten, noch von einigen Bayernauswahlspielern der Wanderers aus Germering unterstützt, mit denen der EHC eine Kooperation pflegt, mussten diese heute ohne Hilfe auskommen.

Die Gäste präsentierten sich angriffslustig und fest entschlossen, das heutige Spiel für sich zu entscheiden. Durch einen unkorrekten Wechsel der Münchner in der 3. Minute, war es den Erdingern im ersten Powerplay leider noch nicht vergönnt ein Tor zu erzielen. Nach einem wunderschönen Spielzug in der 5. Minute konnte dann zum ersten Mal gejubelt werden, als Pascal Steck den Puck, nach Zuspiel von Tobias Cramer und Luke Kuka, im Netz versenkte. Nach einer kurzen Unachtsamkeit in der neutralen Zone, glichen die Gäste in der 7. Minute zum 1:1 aus. Kaum ging das Spiel weiter, wieder ein Traumpass von Kuka auf Steck, weiter zu Cramer, der die 2:1 Führung erzielte. In der 10. Minute dann Strafe für Erding und der EHC glich im Powerplay auf 2:2 aus. Es entwickelte sich ein richtiger Krimi und in der 14. Minute konnten die Young Gladiators erneut durch Steck und Zuspiel von Noah Kressler in Führung gehen. Die Freude hielt nicht lange. In der 17. Minute wieder Strafe für Erding und prompt glich der EHC im Powerplay zum 3:3 aus. So ging es in die Pause.

Kaum waren die Spieler im 2. Drittel auf dem Eis, konnten die Erdinger erneut jubeln. Wieder war es Steck, der nach Zuspiel von Kressler und Kuka in der 21. Minute das Tor zum 4:3 erzielte. Die Partie wurde nun etwas aggressiver und so konnten die Gäste in der 25. Minute, nach ergiebigem Gestochere vor dem Erdinger Tor, den Puck unter der Fanghand des bravourös haltenden Keepers Niklas Schlammer, herausstochern und zum 4:4 ausgleichen. Im weiteren Verlauf gab es etliche Strafzeiten auf beiden Seiten, bis Kuka, auf tief gespielten Pass von Kressler und Vorlage von Cramer, in der 33. Minute zum erlösenden 5:4 einlochen konnte. Die Hausherren erhöhten den Druck nun deutlich und so knallte in der 38. Minute ein Hammerschuss von Steck an den Pfosten. Kurz vor der zweiten Pause, die Uhr zeigte 39:59, bauten die Erdinger Jungs und Mädels die Führung zum 6:4 aus. Wieder war es Cramer, der auf Zuspiel von Kressler und Steck traf.

Die Erdinger kamen hoch motiviert aus der Kabine. In der 41. Minute dann ein Traumpass von Steck auf Cramer, der die Chance leider ungenutzt ließ. Wieder wurde das Spiel ruppiger und es gab Strafen auf beiden Seiten, bei denen sich auch die Erdinger Mädchen eifrig beteiligten. In Minute 44. dann ein kurzer Schreck, als München, wieder im Powerplay auf 6:5 verkürzen konnte. Doch die Erdinger kämpften weiter. So war es in der 46. Minute erneut Steck der auf Zuspiel von Thomas Baumann das 7:5 erzielte. Wie entfesselt zeigte die Mannschaft jetzt was in ihr steckt und konnte sich noch über 2 weitere Tore, in der 47. Minute durch Steck und in der 55. Minute durch Cramer, zum 9:5 Endstand freuen.

Tore/Assists: Pascal Steck (5/3), Tobias Cramer (3/3), Luke Kuka (1/4), Noah Kressler (0/4), Thomas Baumann (0/1)
Strafminuten: Erding 18, München 18

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