Erding U20 gewinnt innerhalb von 24 Stunden gegen Bayreuth 19:1 und 22:1

Ein wahres Tor-Feuerwerk haben die U 20-Eishackler des TSV Erding zum Saisonabschluss abgebrannt In den beiden letzten Spielen der Bayernliga-Runde traten die Junioren zweimal innerhalb von knapp 24 Stunden daheim gegen Schlusslicht EHC Bayreuth an und trafen insgesamt 41 Mal ins Schwarze — bei nur zwei Gegentoren.

19:1 (4:0, 6:1, 9:0) war der Endstand am Samstag, 22:1 (4:0, 8:1, 10:0) hieß es am Sonntag nach 60 Minuten. Mit diesen zwei Kantersiegen haben die Erdinger die Saison auf Platz vier in der Bayernliga-Tabelle abgeschlossen.

Mit zehn Feldspielern und einem Torwart waren die Bayreuther am Samstag angereist. „Der Torhüter war allerdings lange verletzt und hatte zuvor erst wieder ein Spiel absolviert“, weiß TSV-Jugendleiterin Claudia Modlmayr. Bei den Erdingern fehlten auch vier Stammspieler, dafür rückten vier Akteure aus der U 17 nach oben. Auf der anderen Seite standen sechs Burschen im Aufgebot, die heuer schon für die Gladiators in der Herren-Bayernliga im Einsatz waren. Die Bayreuther Herren spielen zwar in der DEL 2, doch steht das Team noch im Abstiegskampf, sodass es für die Junioren keine Zweitliga-Verstärkung gab.

Hinter der Erdinger Bande stand Gladiator Florian Zimmermann, der den gesperrten Trainer Robert Steinmann vertrat. Er hatte gerade einen Dubai-Urlaub hinter sich und war praktisch direkt vom Flughafen in die Eishalle gefahren. Er hatte allerdings einen recht geruhsamen Job, denn seine Truppe präsentierte sich ausgesprochen spielfreudig. „Das war das letzte Wochenende der Saison, da hatte die Mannschaft nochmals richtig Bock“, erzählt Modlmayr. 10:1 führten die Gastgeber nach 40 Minuten und legten im letzten Drittel noch einmal neun Treffer nach. In die Torschützenliste trugen sich Kilian Steinmann (6), Xaver Magg (4), Raphael Cera, Maxi Knalllnger, Dominik Wagner (je 2) sowie Maxi Klein, Luke Kuka und Lukas Schuhmann (je 1) ein.

„Eigentlich war geplant, dass die Bayreuther in Erding übernachten, aber weil einige Spieler nach Hause mussten und neue dazu kamen, fuhren sie heim“, berichtet die TSV-Jugendleiterin. Um dann am nächsten Morgen schon wieder in Erding zu sein - mit erneut zehn Feldspielern und einem Torwart. „Ich fand es toll, dass sie nach der Klatsche nochmal gekommen sind“, lobt Claudia Modlmayr den Sportsgeist der Oberfranken.

Auf Erdinger Seite gab es erneut einen Einstand, denn diesmal war Sorsha Sabus als Trainern für die U 20 verantwortlich. Und da sie selbst auf dem Eis stand, sogar als Spielertrainerin. Und auch sie hatte ein relativ leichtes Amt, denn ihre Jungs präsentierten sich noch spielfreudiger und torgefährlicher. Die 22 Tore verteilten sich am Ende auf Steinmann (6), Raphael Cera, Maxi Scheib (je 3), Christoph Furtner, Xaver Magg (je 2), Bastian Cramer, Maxi Klein, Luke Kuka, Erik Modlmayr, Dominik Wagner und Paul Wallek (je 1). Was die TSV-Jugendleiterin auch noch heraushebt, ist die Tatsache, dass die Bayreuther „ausgesprochen fair agierten und keine Frustfouls gemacht haben“. In der ersten Partie kassierten die Gäste acht, in der zweiten 14 Strafminuten. Die Erdinger mussten zweimal beziehungsweise fünfmal auf die Strafbank. Für Claudia Modlmayr war es ein gelungener Abschluss, dennoch gesteht die TSV-Jugendleiterin: „Ich bin froh, dass die Saison vorbei ist.“

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